Gewerbegebiet Bucholz Nord

Buchholz Nord

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe befasst sich derzeit zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Bezirk Pankow und der WISTA.Plan intensiv mit der Aktivierung Berlins größter gewerblicher Bauflächenreserve. Diese etwa 180 ha große, ehemals als Rieselfeld genutzte Fläche befindet sich im Norden des Bezirks Pankows zwischen der A 114, der Schönerlinder Straße und der A 10.

Aufgrund der Größe und der Eignung für unterschiedliche Branchen ist die gewerbliche Entwicklung der Fläche in Buchholz Nord von hoher wirtschaftspolitischer Bedeutung. Perspektivisch finden hier sowohl Betriebe, die sich an ihrem bisherigen Standort in der Stadt nicht weiterentwickeln können, als auch auswärtige Unternehmen, die einen neuen Standort in Berlin suchen, attraktive Ansiedlungsmöglichkeiten.

Diese hohe gesamtstädtische Bedeutung und hohe Priorität bei der Flächenentwicklung wird durch den Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040 unterstrichen. Das Areal ist hier in die Kulisse des Entwicklungskonzepts für den produktionsgeprägten Bereich eingeordnet, d. h. dass in Buchholz Nord auch bedeutende Flächenanteile für die gewerbliche und industrielle Nutzung vorgehalten werden.
Gegenwärtig werden auf dem Areal vorbereitende Untersuchungen durchgeführt, u.a. zum Verkehr, zum Artenschutz, zu Altlasten, zur Hydrologie und Archäologie sowie zur zukünftigen Energie- und Wärmeversorgung. Die Ergebnisse fließen in den städtebaulichen Rahmenplan ein, der die Voraussetzung für die Aufstellung eines Bebauungsplans ist.

Aufgrund der randstädtischen Lage, der Nähe zu anderen großen Entwicklungsvorhaben im Berliner Nordostraum und der landschaftlichen Vorprägung besteht die besondere Herausforderung darin, ein zukunftsweisendes Gewerbegebiet zu entwickeln, welches sich durch einen hohen städtebaulichen, energetischen und landschaftsökologischen Anspruch qualifiziert. So sollen bestehende wertvolle Biotop- und Landschaftsstrukturen nicht nur erhalten und in die Planung integriert, sondern aufgewertet werden. Auch soll der nachhaltige Planungsgedanke durch die Realisierung intelligenter Verkehrs- und Energielösungen unterstrichen werden.

Ansprechperson

Carsten Grashoff