Stadtführer Entwicklungspolitik

ZAZA FALY e.V.

Name:

ZAZA FALY e.V.

Kontakt:Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin
Tel.: (030) 485 88 78
Fax: (030) 48 09 59 27

Ansprechpartner: Heiko Jungnitz (Vorstandsvorsitzender)
Öffnungs-, Ansprech- oder Bürozeiten: Mo. - So. 10 - 18 Uhr (ES EXISTIERT KEIN EIGENES BÜRO)
E-Mail:zazafalyev@aol.com
Internet:www.zaza-faly.de
Content:

Selbstverständnis
* Die Gründung des Vereins “ZAZA FALY e.V.” erfolgte im Mai 1994. ““ZAZA FALY e.V.”” eröffnete seither in der Hauptstadt Madagaskars – Antananarivo – drei Hilfsprojekte für Straßenkinder. Seit 1999 arbeiten diese mit der Gründung der einheimischen NRO “Manda” in madagassischer Selbstverwaltung.
* “ZAZA FALY e.V.” unterstützt “Manda” seither finanziell, organisatorisch, personell und führt jährliche Projektkontrollen durch.
* “ZAZA FALY e.V.”“ ist bis zum heutigen Zeitpunkt die einzige deutsche NRO, die sich in Antananarivo und wahrscheinlich ganz Madagaskar der Belange von Straßenkindern angenommen hat.
* “ZAZA FALY e.V.” in Deutschland trägt sich durch die transparente und größtenteils ehrenamtlichen Arbeit des Vereinsvorstandes und Beirat ohne teure Verwaltungshierarchien. Nur der Vereinsvorsitz und die Geschäftsführung erhalten eine Aufwandsentschädigung. Der Verein erhält keinerlei finanzielle staatliche Unterstützung. So sind wir von jeher darum bemüht kleine und größere private Initiativgruppen in ganz Deutschland aufzubauen bzw./ und zu unterstützen.
* Die Arbeit von “ZAZA FALY e.V.” dient nach Bescheinigung des Finanzamtes mildtätigen Zwecken und ist so in der Lage, steuerlich absetzbare Spendenquittungen zu erstellen.




Aufgabe und Ziele
* HUMANITÄRE HILFE FÜR STRASSENKINDER IN ANTANANARIVO/MADAGASKAR
* ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG EINER OFFENEN SOZIALSTATION FÜR TÄGLICH CA. 50 PROJEKTKINDER



Im Oktober 1995 gegründete Zaza Faly im Zentrum der Hauptstadt Antananarivo das Sozialzentrum.



Hauptziel ist die kontinuierliche Betreuung von zwei verschiedenen Straßenkindergruppen aus und in den verschiedenen Revieren im näheren Umfeld. Das Projekt akzeptiert den Lebensraum Straße mit all seinen Prägungen auf die Kinder und versucht, unter Beachtung ihrer besonderen Mentalität, humanere Lebensbedingungen zu schaffen sowie eine schrittweise Resozialisierung einzuleiten.



Die Sozialstation bietet den Straßenkindern:



* ein Hygieneprogramm zur Körper- und Kleidungspflege;
* eine medizinische Grundversorgung, kostenlose ärztliche und zahnmedizinische Behandlung, Vermittlung von Operationen und Krankenhausaufenthalten;
* Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder in Not und mit erhöhter Pflegebedürftigkeit.
* Aufklärungsprogramme über Drogenmissbrauch und Folgen von Kriminalität, sexuelle Aufklärung und AIDS-Prävention.
* ein Schul- und Vorschulprogramm zur Alphabetisierung und Resozialisierung,
* Angebote im handwerklichen und kreativen Bereich mit dem Ziel individueller Talentförderung;
* Die tägliche Ausgabe von abwechslungsreichen Speisen

ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG VON 2 AUSBILDUNGSPROJEKTEN



* Ausbildungs-Holzwerkstatt “Felana” (Blatt)
* Im Dezember 1997 eröffnete “Zaza Faly” unter Leitung eins madagassischen Ausbilders eine Holzwerkstatt.
* In diesem Projekt können bis zu zehn Projektjungen der Sozialstation eine Ausbildung in Holzmöbelbau wahrnehmen. Sie erhalten sowohl theoretischen, als auch praktischen Unterricht.
* Praktische Erfahrungen sammeln die Auszubildenden vor allem durch die Bearbeitung von Aufträgen, deren Erlöse direkt zur Refinanzierung des Projektes genutzt werden. 10% erhalten die Jungen, fest angelegt auf einem Sparbuch, neben einem monatlichen Taschengeld von umgerechnet ca. 4 Euro.
* Nach Beendigung ihrer Ausbildung wird “Manda” bei der Suche nach Arbeitsplätzen behilflich sein.

Web- und Näh- Ausbildungswerkstatt “Vony” (Knospe)



* Im April 1998 wurde das Ausbildungsprojekt “Vony” für derzeit 14 ehemalige Projektmädchen unserer Sozialstation eröffnet.
* Ihnen soll nun die Möglichkeit zu einer Ausbildung in Weben und Nähen eröffnet werden.
* Drei fest angestellte madagassische MitarbeiterInnen gewährleisten dies durch die Vermittlung ausgewogener theoretischer, als auch praktischer Kenntnisse.
* Ziel der beiden Ausbildungsprojekte ist es, den Jugendlichen, die auf dem madagassischen Arbeitsmarkt bestenfalls als ungelernte Hilfskräfte enden würden, eine Möglichkeit zur selbständigen Arbeit zu geben.
* Endlich haben sie die Gelegenheit zu zeigen, dass sie in der Lage sind, auch selbst einen positiven Beitrag für sich selbst, aber auch für die madagassische Gesellschaft allgemein zu leisten. Diese Wechselwirkung kann es vielleicht möglich machen, dass diese Jugendlichen in naher Zukunft wirklich einmal im sozialen Gefüge des Landes integriert sein werden.


Schnittstellen zu anderen Bereichen (z.B. Umwelt)
* UMWELTSCHUTZ = Wissenvermittlung ist Teil des täglichen Unterrichts in allen 3 Projekten
* PRÄVENTION/AUFKLÄRUNG = medizinische Aufklärung (AIDS-Prävention, Schwangerschaftsverhütung, Krankheitsübertragungen) sind Teil des Aufklärungsprogrammes, was 1x wöchentlich durchgeführt wird




Angebote

siehe Internetangebot

Zurück zur Suche