In einer sich ständig verändernden Welt ist die Verbindung zwischen Ost- und Westeuropa von entscheidender Bedeutung. Berlin als historische Brücke zwischen Ost und West symbolisiert nicht nur eine geografische Verbindung, sondern auch eine kulturelle und wirtschaftliche Vernetzung.
Der Beitritt zur Europäischen Union birgt enorme wirtschaftliche Potenziale für neue Mitgliedsländer. Beispielsweise konnte Polen durch den Zugang zum EU-Markt gegenüber den westeuropäischen Ländern rasch aufholen und kann heute auf stabiles BIP-Wachstum in den letzten drei Jahrzehnten zurückblicken (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung).
Diese Erweiterung der Europäischen Union hat nicht nur Vorteile für die Beitrittskandidaten, sondern auch für Länder und Städte innerhalb der EU. In der frühzeitigen Kooperation mit den EU-Beitrittskandidaten positioniert sich Berlin als verlässlicher Partner an der Seite dieser Länder und kann durch diese Zusammenarbeit auch für sich selber Vorteile aus deren zukünftigem wirtschaftlichen Potenzial ziehen. Nicht umsonst ist Polen heute einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Berlins.
Derzeit gibt es neun Staaten, die als Kandidaten für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anerkannt sind: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Türkei und Ukraine.
In der wirtschaftlichen Zusammenarbeit legt Berlin ein besonderes Augenmerk auf Länder mit einer sich entwickelnden Startupszene und Innovationspotenzial, wie z.B. Albanien, Bosnien und Herzegowina und der Ukraine. Ziel ist es, langfristige Kooperationen zum gegenseitigen Vorteil zu entwickeln, die Innovationsökosysteme zu verbinden, und an den zukünftigen europäischen Erfolgsgeschichten dieser Länder teilzunehmen.