Drucksache - 1619/V  

 
 
Betreff: Wasserbrunnen an der Stewardstraße errichten
Status:öffentlichAktenzeichen:1007/V
 Ursprungaktuell
Initiator:GRÜNE-FraktionGRÜNE-Fraktion
Verfasser:1. Steinhoff/Wojahn
2. Gaedicke
 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
23.10.2019 
33. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf überwiesen   
Ausschuss für Straßenverkehr und Tiefbau Empfehlung
27.11.2019 
14. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau vertagt   
08.01.2020 
15. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau      
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Entscheidung
22.01.2020 
36. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf      

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 15.10.2019
BE ST vom 08.01.2020
Beschluss vom 22.01.2020

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob im Zuge der Bedarfsermittlung für zusätzliche Straßenbrunnen ein sog. Notwasserbrunnen an der Stewardstraße errichtet werden kann. Neben der Notfallversorgung der Bevölkerung hätte ein Brunnen dort auch den Vorteil, dass die auf dem alten Baseballfeld errichtete, mit Stauden und Obstbäumen bepflanzte öffentliche Grünanlage sowie der dort gegenwärtig gebaute Mehrgenerationenfreizeitplatz durch das tatkräftige Engagement der anwohnenden Bevölkerung mit dem notwendigen Wasser versorgt werden könnte und der Brunnen dadurch betriebsfähig gehalten würde.

 

Begründung:

 

In Steglitz-Zehlendorf befinden sich gegenwärtig 39 funktionsfähige Berliner Straßenbrunnen; in keinem anderen Bezirk des Landes gibt es weniger in Betrieb befindliche Berliner Straßenbrunnen (Stand: 2016/2017, Agh. Drs. 18/10377). Bedingt durch die aktuellen Baumaßnahmen zur Sicherstellung von Wohnraum und der Zunahme der Bevölkerung geht der Senat von einem erheblichen Fehlbestand an Straßenbrunnen aus und ermittelt daher derzeit in Zusammenarbeit mit den Berliner Bezirken den Bedarf an zusätzlichen Straßenbrunnen. Damit die Brunnen nicht vertrocknen oder versanden, ist eine Nutzung der Straßenbrunnen, z.B. für die Bewässerung von Straßenbäumen ausdrücklich erwünscht (ebda., Antwort zu Frage 11).

In dem hochverdichteten Wohngebiet an der Stewardstraße/Ecke Am Waldfriedhof ist vor einigen Jahren auf dem alten Baseballfeld eine öffentliche Grünanlage mit Obstbäumen, Sträuchern und Stauden errichtet worden. An dessen südlichem Rand entsteht gegenwärtig ein Mehrgenerationenfreizeitplatz (Investitionsvolumen 150.000 Euro). Am östlich auslaufenden Gelände bewirtschaftet darüber hinaus eine Bürgerinitiative Hochbeete und Obststräucher. Die Errichtung eines Straßenbrunnens an dieser Stelle hätte den dreifachen Vorteil, dass a) durch die laufende Wasserentnahme die Obstbäume und die Hochbeete mit dem Engagement der Anwohner das notwendige Wasser erhielten, b) der Brunnen nicht versandete, sondern betriebsfähig gehalten würde und c) eine Notfallversorgung damit jederzeit sichergestellt wäre.

 

 

Der Antrag wurde am 08.01.2020 in der 15. Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau beraten und wie folgt geändert:

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob im Zuge der Bedarfsermittlung für zusätzliche Straßenbrunnen ein sog. Notwasserbrunnen an der Stewardstraße errichtet werden kann. Neben der Notfallversorgung der Bevölkerung hätte ein Brunnen dort auch den Vorteil, dass die auf dem alten Baseballfeld errichtete, mit Stauden und Obstbäumen bepflanzte öffentliche Grünanlage sowie der dort gegenwärtig gebaute Mehrgenerationenfreizeitplatz durch das tatkräftige Engagement der anwohnenden Bevölkerung mit dem notwendigen Wasser versorgt werden könnte und der Brunnen dadurch betriebsfähig gehalten würde.

 

Begründung:

 

In Steglitz-Zehlendorf befinden sich gegenwärtig 39 funktionsfähige Berliner Trinkwassser-Straßenbrunnen; in keinem anderen Bezirk des Landes gibt es weniger in Betrieb befindliche Berliner Straßenbrunnen (Stand: 2016/2017, Agh. Drs. 18/10377). Bedingt durch die aktuellen Baumaßnahmen zur Sicherstellung von Wohnraum und der Zunahme der Bevölkerung geht der Senat von einem erheblichen Fehlbestand an Straßenbrunnen aus und ermittelt daher derzeit in Zusammenarbeit mit den Berliner Bezirken den Bedarf an zusätzlichen Straßenbrunnen. Damit die Brunnen nicht vertrocknen oder versanden, ist eine Nutzung der Straßenbrunnen, z.B. für die Bewässerung von Straßenbäumen ausdrücklich erwünscht (ebda., Antwort zu Frage 11).

In dem hochverdichteten Wohngebiet an der Stewardstraße/Ecke Am Waldfriedhof ist vor einigen Jahren auf dem alten Baseballfeld eine öffentliche Grünanlage mit Obstbäumen, Sträuchern und Stauden errichtet worden. An dessen südlichem Rand entsteht gegenwärtig ein Mehrgenerationenfreizeitplatz (Investitionsvolumen 150.000 Euro). Am östlich auslaufenden Gelände bewirtschaftet darüber hinaus eine Bürgerinitiative Hochbeete und Obststräucher. Die Errichtung eines Straßenbrunnens an dieser Stelle hätte den dreifachen Vorteil, dass a) durch die laufende Wasserentnahme die Obstbäume und die Hochbeete mit dem Engagement der Anwohner das notwendige Wasser erhielten, b) der Brunnen nicht versandete, sondern betriebsfähig gehalten würde und c) eine Notfallversorgung damit jederzeit sichergestellt wäre.

 

Der Antrag in der geänderten Fassung wurde mit 13 Ja-Stimmen einstimmig beschlossen.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung wird die Annahme des Antrags in der geänderten Fassung empfohlen.

 

 

Kronhagel

Ausschussvorsitzender

 

 

Die BVV hat in ihrer 36. Sitzung am 22.01.2020 beschlossen: 

 

Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob im Zuge der Bedarfsermittlung für zusätzliche Straßenbrunnen ein sog. Notwasserbrunnen an der Stewardstraße errichtet werden kann. Neben der Notfallversorgung der Bevölkerung hätte ein Brunnen dort auch den Vorteil, dass die auf dem alten Baseballfeld errichtete, mit Stauden und Obstbäumen bepflanzte öffentliche Grünanlage sowie der dort gegenwärtig gebaute Mehrgenerationenfreizeitplatz durch das tatkräftige Engagement der anwohnenden Bevölkerung mit dem notwendigen Wasser versorgt werden könnte und der Brunnen dadurch betriebsfähig gehalten würde.

 

 

Rögner-Francke

Bezirksverordnetenvorsteher

 
 

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