Coronavirus COVID-19

|+++ In allen Dienstgebäuden des Bezirksamtes gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.+++|

Informationen

- vom Bund

- vom Land Berlin

- vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsspalte

Herzlich willkommen in der Elterngeldstelle Steglitz-Zehlendorf

Ein Antrag auf Elterngeld wird ausgefüllt
Bild: klickerminth / Fotolia.com

Terminvereinbarung

Eine persönliche Beratung in der Elterngeldstelle erhalten Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung.
Termine können Sie bei uns unter der Hotline-Nummer 030 / 90299 5893 (Montag bis Freitag von 10 – 12 Uhr erreichbar) vereinbaren oder Sie schreiben uns eine E-Mail: bundeselterngeld@ba-sz.berlin.de unter Angabe des bereits vorhandenen Aktenzeichens oder dem voraussichtlichen Geburtsdatum Ihres Kindes.

Hinweise zu vereinbarten Terminen in der Elterngeldstelle:

  • Wir bitten Sie zum Termin eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen!
  • Bitte nehmen Sie Ihren Termin nur wahr, wenn Sie kein Fieber , Erkältungssymptome oder Atemnot haben!

Bitte warten Sie im ausgewiesenen Wartebereich. Sie werden dort von uns persönlich in Empfang genommen.

Wir haben eine Bitte an Sie:

Für die Ermittlung Ihres Elterngeldanspruchs möchten wir Sie auf den Elterngeldrechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verweisen.
In besonderen Fällen kontaktieren Sie uns für die Berechnung des Elterngeldanspruchs ausschließlich telefonisch.
Wir sind Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Hotline-Nummer 030 / 90299-5893 erreichbar.
Wenn Sie schon das voraussichtliche Geburtsdatum Ihres Kindes kennen, dann können Sie uns direkt anrufen (siehe Ansprechpartner*innen).

Ansprechpartner*innen

Stellenzeichen Name Arbeitsgebiet Telefon (030) 90299- … Raum
Hotline /-*5893*
Jug 2500 Fr. Bogdanski-Engel Fachdienstleitung /-1605 A 36a
Jug 2510 Fr. Singh 4. (A-K) und 29.- 30. / Stellvertretende Fachdienstleitung /-2124 A 36
Jug 2511 Fr. Elster 26. – 28. /-5812 A 36
Jug 2512 Fr. Malik 16. – 20. /-3395 A 37
Jug 2513 Fr. Felchow 4. (L-Z), 5.- 6. /-6028 A 37a
Jug 2514 Fr. Massing 21. – 25. /-4505 A 33
Jug 2515 Hr. Wuestner 7. – 11. /-5508 A 34
Jug 2516 Fr. Schramm 1. – 3. + 31. /-5412 A 37a
Jug 2517 Fr. Becker 12. – 15. /-2126 A 11

FAQs

Hier finden Sie Antworten auf alle Ihre Fragen rund um das Elterngeld:

Sie wohnen in Steglitz-Zehlendorf? Dann können Sie den Antrag in unserem Familienbüro abholen:

Rathaus Zehlendorf, 14163 Berlin, Kirchstr. 1/3
Bauteil E, Räume E 21-E 24
Barrierefreier Eingang: Kirchstr. 3, Bauteil E, Parkplatz in der Kirchstraße

Telefon: 030 – 902995797

Öffnungszeiten:

Montags bis donnerstags: 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
Freitags: 9:00 -12:00 Uhr und 13.00 -14.00 Uhr.

Sie bekommen das Formular auch in anderen Elterngeldstellen in Berlin, in Krankenhäusern mit Geburtsstationen, in Bürgerämtern und sozialen Beratungsstellen.

Oder Sie laden ihn von der Internetseite des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf oder vom ServicePortal Berlin herunter und drucken ihn aus.

Auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend können Sie den Antrag mit einem Online-Assistenten ausfüllen. Drucken Sie ihn anschließend aus und geben ihn bei uns ab

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Elterngeld kann frühestens ab der Geburt Ihres Kindes beantragt werden. Rückwirkend kann Elterngeld nur für die letzten drei Lebensmonate vor Antragstellung gezahlt werden. Dabei der Tag, an dem Ihr Antrag im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin eingegangen ist, maßgeblich.

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In jedem Bezirk in Berlin gibt es eine Elterngeldstelle. Wenn Sie im Bezirk Steglitz-Zehlendorf polizeilich gemeldet sind und hier wohnen, dann ist die Elterngeldstelle des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf für Sie zuständig.

Sie können Ihren Antrag im Familienbüro des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf während der Öffnungszeiten abgeben, ihn in den Hausbriefkasten des Rathauses Zehlendorf (Eingang Kirchstr. 1/3) oder des Familienbüros (Standort: Barrierefreier Eingang Kirchstr. 3, Bauteil E) einwerfen oder ihn per Post senden an:

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Jugendamt – Fachdienst Elterngeldstelle
Postfach
14160 Berlin

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Allgemeine Informationen können Sie im Familienbüro bekommen (Tel.: 030 / 90299 5797).

Fragen bezüglich Ihrer persönlichen Lebensumstände, die für die Berechnung und Bewilligung der Leistung wichtig sind, besprechen Sie bitte nur mit dem/ der zuständigen Sachbearbeiter*in im Fachdienst Elterngeld.

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Wenn Sie noch kein Aktenzeichen haben, dann rufen Sie bitte die Hotline der Elterngeldstelle an: Tel.: 030 / 90299 5893.

Die Hotline ist montags bis freitags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr erreichbar.

Sie können uns auch eine E-Mail schreiben: bundeselterngeld@ba-sz.berlin.de . Damit wir Ihre Frage richtig zuordnen können, teilen Sie uns bitte das Geburtsdatum Ihres Kindes bzw. den voraussichtlichen Geburtstermin mit.

Wenn Sie bereits ein Aktenzeichen erhalten haben, setzen Sie sich bitte mit dem/der zuständige*n Sachbearbeiter*in in Verbindung. Die Kontaktinformationen finden Sie auf Schreiben, die Sie bereits von uns erhalten haben, oder auf dieser Internetseite.

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Vor Ort bieten Ihnen unsere Ämterlots*innen, montags und dienstags von 09:00 – 11:00 Uhr, Unterstützung beim Ausfüllen des Elterngeldantrages an.

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Elterngeld kann jedes Elternteil nur einmal pro Kind beantragen. Auch bei Zwillingen, Drillingen und anderen Mehrlingen ist pro Elternteil nur ein Antrag möglich.

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Wenn Sie Ihren Antrag auf Elterngeld persönlich während der Öffnungszeiten im Familienbüro abgegeben haben, bekommen Sie ein Informationsblatt mit einer Eingangsbestätigung und allen wichtigen Angaben darüber, wie Ihr Antrag weiterbearbeitet wird.

Wenn Sie Ihren Antrag per Post schicken, wird er direkt an die Elterngeldstelle weitergeleitet. Sie bekommen keine schriftliche Eingangsbestätigung. Für den Fall, dass noch erforderliche Antragsunterlagen fehlen, wird sich der Fachdienst innerhalb von 2 Wochen schriftlich an Sie wenden.

Wenn Sie Ihren Antrag in den Hausbriefkasten des Rathauses Zehlendorf oder im Briefkasten des Familienbüros eingeworfen haben, wird er direkt an die Elterngeldstelle weitergeleitet. Sie bekommen keine schriftliche Eingangsbestätigung. Für den Fall, dass noch erforderliche Antragsunterlagen fehlen, wird sich der Fachdienst innerhalb von 2 Wochen schriftlich an Sie wenden.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem abgegebenen Antrag haben, können Sie den Fachdienst Elterngeld telefonisch über die Hotline, Tel.: 030 / 90299 5893, montags bis freitags, 10:00 bis 12:00 Uhr, erreichen.

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Sie können Elterngeld bekommen, wenn Sie:
  • einen Wohnsitz in Deutschland haben oder sich gewöhnlich hier aufhalten und,
  • mit Ihrem Kind in einem Haushalt leben,
  • entweder gar nicht oder nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Lebensmonats erwerbstätig sind, und
  • Ihr zu versteuerndes Einkommen im letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Geburt nicht über 250.000 Euro lag, bei Elternpaaren nicht über 500.000 Euro.
Elterngeld können Sie bekommen für:
  • Ihr leibliches Kind,
  • das leibliche Kind Ihrer Ehefrau oder Ihres Ehemannes, Ihrer Lebenspartnerin oder Ihres Lebenspartners,
  • Ihr Adoptivkind, sofern das Kind noch keine 8 Jahre alt ist (auch wenn das Adoptionsverfahren noch läuft, „Kind in Adoptionspflege“),
  • in besonderen Fällen auch für Ihre Schwester oder Ihren Bruder, Ihre Nichte oder Ihren Neffen, Ihr Enkelkind oder Urenkelkind; weitere Informationen zu diesem Thema bekommen Sie bei Ihrer Elterngeldstelle.

Auch als Ausländerin oder Ausländer aus EU- bzw. Nicht-EU-Staaten können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Elterngeld bekommen, wenn Sie in Deutschland leben oder arbeiten. Weiter Informationen finden Sie unter: Kann ich auch Elterngeld bekommen, wenn ich nicht die deutsche Staatsangehörigkeit habe?

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  • Der Antrag muss von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Beantragt der andere Elternteil kein Elterngeld oder erst später, muss die „Erklärung zum Einkommen“ von diesem Elternteil nicht bzw. erst später ausgefüllt werden.
  • Kopien der Personalausweise beider Elternteile. Zusammen mit einer gültigen Meldebescheinigung können Sie auch die Reisepässe in Kopie vorlegen.
  • Bitte schicken Sie uns für Ihr neu geborenes Kind die Geburtsurkunde „Zur Beantragung von Elterngeld“ als Original. In Ausnahmefällen können Sie auch eine Geburtsbescheinigung vom Krankenhaus einreichen.
  • Wenn Sie noch ein weiteres Kind unter drei Jahren oder zwei weitere Kinder unter sechs Jahren haben, können Sie einen Geschwisterbonus beantragen. Bitte reichen Sie dazu die Geburtsurkunde von jedem weiteren Kind als Kopie ein.
  • Wenn Sie Mutterschaftsgeld bekommen, brauchen wir die Bescheinigung Ihrer Krankenkasse über den Beginn und das Ende der Zahlung des Mutterschaftsgeldes.
  • Den Arbeitgeber-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld weisen Sie uns bitte durch Gehaltsabrechnungen oder eine Bescheinigung Ihres Arbeitsgebers nach.
  • Wenn Sie Beamtin oder Soldatin sind, dann benötigen wir eine Bescheinigung über Ihre Dienstbezüge während des Mutterschutzes und die Angaben zum Beginn und Ende des Mutterschutzes von Ihrem Dienstherrn.
  • Wenn Sie – als Mutter – vor der Geburt nicht selbstständig tätig waren, fügen Sie Kopien Ihrer Einkommensnachweise aus den zwölf Monaten vor der Geburt bzw. vor dem Beginn der Mutterschutzfrist bei (Beispiel: Beginn des Mutterschutzes: September 2020, Einkommensnachweise für September 2019 bis August 2020).
  • Vom zweiten Elternteil sind die Einkommensnachweise der 12 Monate vor dem Monat der Geburt einzureichen.
  • Wenn Sie vor der Geburt eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt haben, dann legen Sie bitte eine Kopie des Steuerbescheids des letzten abgeschlossenen Steuerjahres vor der Geburt Ihres Kindes bei (Beispiel: Geburtsjahr 2020;dann bitte den Steuerbescheid für das Jahr 2019 einreichen).Sollte der geforderte Steuerbescheid noch nicht vorliegen, kann vorerst eine von Ihnen erstellte „Einnahmen-Überschuss-Rechnung“ für das maßgebliche Kalenderjahr eingereicht werden.
  • Als Arbeitnehmer*in, Beamt*in weisen Sie uns bitte Ihre Elternzeit mit einem Bestätigungsschreiben Ihres Arbeitgebers/Dienstherrn nach.
  • Falls Sie in der Elternzeit arbeiten: Reichen Sie uns bitte eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers über Ihre tatsächliche Arbeitszeit in der Elternzeit ein.
    Bei selbstständiger Tätigkeit geben Sie bitte selber eine Erklärung über Ihre Arbeitszeit ab. Diese Bestätigung/Erklärung muss sich auf den ganzen Zeitraum, für den Sie Elterngeld beantragen, beziehen.
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Auch ausländische Eltern können Elterngeld bekommen. Dabei ist die Staatsangehörigkeit von Bedeutung.

Falls Sie aus einem Staat der Europäischen Union (EU) oder aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz kommen, dann können Sie in Deutschland Elterngeld bekommen, wenn Sie hier wohnen oder arbeiten.

Ansonsten kommt es darauf an, ob Sie sich voraussichtlich dauerhaft in Deutschland aufhalten und hier arbeiten dürfen.

Das bedeutet:
  • Mit einer Niederlassungserlaubnis können Sie Elterngeld bekommen.
  • Mit einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU können Sie ebenfalls Elterngeld bekommen.
  • Mit einer Aufenthaltserlaubnis können Sie Elterngeld bekommen, wenn Sie in Deutschland arbeiten dürfen oder früher hier arbeiten durften. Dabei gelten weitere Einschränkungen.
  • Mit einer Aufenthaltsgestattung (also während eines Asylverfahrens) können Sie kein Elterngeld bekommen.
  • Wenn Sie sich mit einer Duldung in Deutschland aufhalten, können Sie ebenfalls kein Elterngeld bekommen.

Wenn Sie in unterschiedlichen Ländern leben und arbeiten (nur EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz) gelten für Sie womöglich die besonderen Regelungen für „Grenzgängerinnen und Grenzgänger“.

Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Elterngeldstelle.

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Basiselterngeld ist eine Form des Elterngelds. Außerdem gibt es noch die Partnerschaftsmonate, Elterngeld Plus und die Partnerschaftsbonus-Monate.

Alle Formen des Elterngelds werden monatsweise gezahlt. Die Zahlung richtet sich nach den Lebensmonaten Ihres Kindes: Ihr Kind ist (z.B.) am 9. Februar geboren, dann geht der erste Lebensmonat bis zum 8. März, der zweite bis zum 8. April usw.

Basiselterngeld bekommen Sie für mindestens zwei und maximal 12 Monate.

Falls der andere Elternteil auch Elterngeld beantragt, können Sie diese 12 Monate untereinander aufteilen. Sie können das Elterngeld gleichzeitig oder abwechselnd beantragen, jeder von Ihnen aber mindestens für zwei 2 Monate.
Beide Elternteile können sogar insgesamt 14 Monate untereinander aufteilen, wenn zumindest ein Elternteil nach der Geburt für mindestens 2 Monate weniger Erwerbseinkommen hat als davor. Die 2 zusätzlichen Monate nennt man Partnerschaftsmonate.
Auch wenn Sie und Ihr Partner Ihr Kind getrennt erziehen, können Ihnen diese Leistungen gemeinsam zustehen.

Falls Sie Alleinerziehend sind und einen Anspruch auf Elterngeld haben, stehen Ihnen die 12 Monate alleine zur Verfügung. Die zwei zusätzlichen Partnerschaftsmonate können Sie bekommen, wenn Sie nach der Geburt für mindestens zwei Monate weniger Erwerbseinkommen haben als davor.

Basiselterngeld können Sie also insgesamt in den ersten 14 Lebensmonaten Ihres Kindes bekommen. Danach können Sie Elterngeld Plus oder die Partnerschaftsbonus-Monate in Anspruch nehmen.

Achtung

Bitte beachten Sie, dass ein Elternteil für mindestens zwei Monate Elterngeld (Basiselterngeld oder Elterngeld Plus) beziehen muss. Sollte sich später herausstellen, dass nur für einen Monat der Anspruch bestanden hat oder der zweite Monat nicht genommen werden konnte, so muss auch der eine, bereits ausgezahlte Monat, zurückgezahlt werden.

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Elterngeld Plus ist eine Form des Elterngelds. Außerdem gibt es noch Basiselterngeld und die Partnerschaftsbonus-Monate.

Elterngeld Plus können Sie doppelt so lange bekommen wie Basiselterngeld: Aus einem Monat Basiselterngeld werden zwei Monate Elterngeld Plus. Dafür ist das Elterngeld Plus höchstens halb so hoch, wie das Basiselterngeld wäre, wenn Sie nach der Geburt Ihres Kindes kein Einkommen hätten.

Elterngeld Plus kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Sie Teilzeit arbeiten wollen, während Sie Elterngeld bekommen. Auch wenn Sie nicht arbeiten, können Sie Elterngeld Plus beziehen.

Ab dem 15. Lebensmonat Ihres Kindes darf der Bezug nicht mehr unterbrochen werden: Sie müssen durchgehend entweder Elterngeld Plus oder die Partnerschaftsbonus-Monate beziehen.

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Die Partnerschaftsbonus-Monate sind vier zusätzliche Monate mit Elterngeld Plus für Eltern, die sich ihre familiären und beruflichen Aufgaben partnerschaftlich untereinander aufteilen.
Die Partnerschaftsbonus-Monate können Sie bekommen, wenn beide Elternteile gleichzeitig in vier aufeinanderfolgenden Monaten zwischen 25 und 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Lebensmonats erwerbstätig sind. Um den Partnerschaftsbonus in Anspruch nehmen zu können, muss der andere Elternteil die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug von Elterngeld ebenfalls erfüllen.
Wichtig: nachdem Sie das Elterngeld bekommen haben, müssen Sie nachweisen, dass Sie die Voraussetzungen für den Partnerschaftsbonus erfüllt haben. Wenn sich dabei herausstellt, dass Sie die Voraussetzungen doch nicht erfüllt hatten, verlieren Sie die Partnerschaftsbonus-Monate wieder. Das Elterngeld wird neu berechnet und Sie müssen zurückzahlen, was Sie und der andere Elternteil zu viel bekommen haben.

Sie verlieren den Partnerschaftsbonus auch dann komplett,
  • wenn nur einer der Elternteile die Voraussetzungen erfüllt hat oder
  • wenn die Voraussetzungen nicht in jedem Monat erfüllt waren, weil z.B.
Typische Gründe dafür, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt werden, sind zum Beispiel:
  • Ein Elternteil arbeitet zu viel, weil der Arbeitgeber ihn mehr als 30 Stunden pro Woche beansprucht.
  • Ein Elternteil arbeitet zu wenig, weil der Arbeitgeber ihn weniger als 25 Stunden pro Woche beansprucht.
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Sie können das Angebot auch nutzen, wenn Sie alleinerziehend sind. Sie müssen in vier aufeinanderfolgenden Monaten zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sind, während Sie Elterngeld bekommen.

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Ja, wenn Sie beide gleichzeitig in vier aufeinanderfolgenden Monaten zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sind, während Sie Elterngeld bekommen.

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Elternzeit ist eine „Auszeit“ vom Berufsleben für Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen. Wenn Sie Arbeitnehmer sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Sie dafür bis zu 36 Monate freistellt. Unter besonderen Voraussetzungen können Sie auch verlangen, dass Sie Teilzeit arbeiten dürfen.

Elternzeit und Elterngeld sind unabhängig voneinander. Sie können jedoch beides miteinander kombinieren, das bedeutet: Sie können Elterngeld auch bekommen, während Sie in Elternzeit sind.

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Basiselterngeld beträgt zwischen 300 Euro und 1.800 Euro im Monat, je nach Einkommen.

Elterngeld Plus beträgt zwischen 150 Euro und 900 Euro im Monat. Sie können es doppelt so lange bekommen wie das Basiselterngeld.

Wie hoch es bei Ihnen ist, hängt von einigen Fragen ab:
  • Wie viel Einkommen hatten Sie bisher?
  • Wie viel Einkommen werden Sie in der Zeit haben, in der Sie Elterngeld bekommen?
  • Bekommen Sie noch andere staatliche Leistungen?
  • Beantragen Sie Basiselterngeld oder ElterngeldPlus?
  • Bekommen Sie Mehrlinge (Drillinge, „Mehrlinge“)?
  • Haben Sie bereits Kinder?

Den Mindestbetrag von 300 Euro (Basiselterngeld) oder 150 Euro (Elterngeld Plus) können Sie auch bekommen, wenn Sie bisher kein Einkommen hatten.

Höhere Beträge kann es geben bei Mehrlingen („Mehrlingszuschlag“) oder wenn Sie bereits Kinder haben („Geschwisterbonus“).

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Wieviel Elterngeld Sie bekommen, richtet sich danach, wieviel Einkommen Sie in den zwölf Monaten vor der Geburt Ihres Kindes hatten (siehe unten: „Bemessungszeitraum“). Wenn Sie auch nach der Geburt Einkommen haben, kommt es außerdem auf dieses Einkommen an.

Für das Elterngeld gilt ein „elterngeldspezifisches Netto-Einkommen“. Es wird in einem vereinfachten Verfahren berechnet. Dadurch kann es sich von Ihrem tatsächlichen Netto-Einkommen unterscheiden, wie es zum Beispiel auf Ihrer Lohn- oder Gehaltsabrechnung steht.

Von Ihrem monatlichen „elterngeldspezifischen Netto-Einkommen“ vor der Geburt erhalten Sie einen prozentualen Anteil als Elterngeld nach der Geburt:

  • Wenn Sie kein Einkommen hatten, bekommen Sie den Mindestbetrag (Basiselterngeld: 300 Euro, Elterngeld Plus: 150 Euro).
  • Wenn Sie weniger als 1.000 Euro hatten, steigt der Prozentsatz in kleinen Schritten auf 100 %.
  • Wenn Sie zwischen 1.000 Euro und 1.200 Euro hatten, sind es 67 %.
  • Bei 1.200 Euro bis 1.240 Euro sinkt der Prozentsatz in kleinen Schritten auf 65 %.
  • Wenn Sie mehr als 1.240 Euro hatten, bekommen Sie 65 %, maximal aber den Höchstbetrag (Basiselterngeld: 1.800 Euro, Elterngeld Plus: 900 Euro).

Wenn Sie nach der Geburt Einkommen haben, erhalten Sie einen Anteil des Unterschieds zwischen Ihrem Einkommen vor der Geburt und Ihrem Einkommen danach. Dabei werden von Ihrem Einkommen vor der Geburt höchstens 2.770 Euro berücksichtigt.

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Elterngeld Plus wird genauso berechnet wie das Basiselterngeld. Es wird doppelt so lange gezahlt: ein Basiselterngeld-Monat = zwei ElterngeldPlus-Monate. Es ist aber maximal halb so hoch wie der Betrag, den Sie als Basiselterngeld bekommen würden.

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Für die Berechnung Ihres Elterngeldes kommt es auf einen Zeitraum von 12 Monaten vor der Geburt Ihres Kindes an. Diesen Zeitraum nennt man den „Bemessungszeitraum“.

Anders ist es zum Beispiel, wenn
  • Sie in dieser Zeit im Mutterschutz waren oder bereits Elterngeld für ein älteres Kind bekommen haben oder
  • Sie in dieser Zeit Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit hatten.

Monate, in denen Sie zum Beispiel in Mutterschutz waren oder Elterngeld für ein älteres Kind bekommen haben, zählen nicht zum Bemessungszeitraum. Diese Monate werden “übersprungen” und der Bemessungszeitraum beginnt entsprechend früher.

Anders ist es auch, wenn Sie in den 12 Kalendermonaten vor der Geburt Ihres Kindes Ein-kommen hatten aus
  • selbständiger Erwerbstätigkeit,
  • aus einem Gewerbebetrieb,
  • aus Land- und Forstwirtschaft oder
  • „Mischeinkünfte“ (Einkommen aus selbstständiger und nicht selbständiger Erwerbstätigkeit)

Dann kommt es für den Bemessungszeitraum auf Ihren letzten abgeschlossenen steuerlichen Veranlagungszeitraum an (siehe auch: “Was muss ich dem Antrag beifügen?”).

Wenn Sie in diesem Veranlagungszeitraum in Mutterschutz waren oder Elterngeld für ein älteres Kind bekommen haben, dann können Sie beantragen, dass der Bemessungszeitraum verschoben wird auf das „Steuerjahr“ davor. Bei „Mischeinkünften“ gilt der Antrag auch für das Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit.

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Einen „Geschwisterbonus“ bekommen Sie, wenn in Ihrem Haushalt
  • ein weiteres Kind lebt, das noch nicht drei Jahre alt ist, oder
  • zwei weitere Kinder leben, die beide noch nicht sechs Jahre alt sind, oder
  • ein weiteres Kind mit Behinderung lebt, das noch nicht 14 Jahre alt ist,

Bei Adoptivkindern kommt es nicht auf deren Alter an, sondern auf die Zeit seit dem Tag, an dem Sie die Kinder in Ihren Haushalt aufgenommen haben. Das gilt auch, wenn das Adoptionsverfahren noch läuft, also bei einem sogenannten „Kind in Adoptionspflege“. Ab dem 14. Geburtstag des Adoptivkinds gibt es den Geschwisterbonus nicht mehr.

Das Elterngeld erhöht sich durch den Geschwisterbonus beim Basiselterngeld um 10 % (maximal 180 Euro) mindestens aber 75 Euro, beim Elterngeld Plus um 37,50 Euro im Monat.

Der Anspruch auf den Geschwisterbonus entfällt nach dem Bezugsmonat, in dem das eine Geschwisterkind seinen dritten Geburtstag feiert bzw. eines von zwei Geschwisterkindern sechs Jahre alt wird.

Wenn Sie “Mehrlinge” (Drillinge, „Mehrlinge“) bekommen, dann erhalten Sie nicht den Geschwisterbonus, sondern den Mehrlingszuschlag (siehe auch: “Was ist der Mehrlingszuschlag?”).

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Wenn Sie Zwillinge (Drillinge, „Mehrlinge“) haben, erhöht sich das Elterngeld.

Für das älteste Ihrer Mehrlingskinder bekommen Sie das Elterngeld nach den normalen Vorschriften des Elterngeldes.

Für das zweite und drittgeborene Mehrlingskind bekommen Sie jeweils einen Mehrlingszuschlag von 300 Euro Basiselterngeld oder 150 Euro Elterngeld Plus ausbezahlt.

Beispiel: bei Drillingen bekommen Sie 2 × 300 Euro zum Basiselterngeld bzw.2 × 150 Euro zum Elterngeld Plus dazu.

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Den Mindestbetrag bekommen Sie, wenn Sie vor der Geburt Ihres Kindes kein Erwerbseinkommen hatten, zum Beispiel, weil Sie studiert haben oder „Hausfrau“ sind.
Sie bekommen ihn auch, wenn sich Ihr Einkommen nach der Geburt nicht oder nur wenig unterscheidet von Ihrem Einkommen davor.

Solange Sie Basiselterngeld bekommen, ist der Mindestbetrag 300 Euro. In den Monaten, in denen Sie Elterngeld Plus bekommen, ist der Mindestbetrag 150 Euro.

Der Mindestbetrag kann aber auch steigen: durch den Mehrlingszuschlag und den Geschwisterbonus.

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Ja, aber nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Lebensmonats Ihres Kindes.

Außerdem gibt es Besonderheiten
  • für Urlaub,
  • wenn Sie studieren, eine Ausbildung machen oder eine andere Berufsbildung,
  • wenn Sie als Tagespflegeperson arbeiten,
  • für manche Berufsgruppen, etwa Lehrerinnen und Lehrer oder Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen.

Auch „Mini-Jobs“ müssen Sie im Elterngeld-Antrag angeben. Das gilt sowohl für niedrig bezahlte Beschäftigungen („450-Euro-Jobs“) als auch für Beschäftigungen, die von Vornherein nur für eine kurze Zeit vereinbart werden („kurzfristige Beschäftigungen“). Wenn Sie mehrere Beschäftigungen gleichzeitig haben, werden die einzelnen Arbeitszeiten zusammengezählt.

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Auf das Elterngeld werden alle Leistungen angerechnet, die als Ersatz für Ihr Erwerbseinkommen gedacht sind (sogenannte „Entgeltersatzleistungen“). Solche Leistungen sind zum Beispiel:
  • Arbeitslosengeld I (kurz: ALG I),
  • Gründungszuschuss,
  • Kurzarbeitergeld,
  • Krankengeld,
  • bestimmte Renten, beispielsweise Erwerbsminderungsrente.
Diese Leistungen werden auf das Elterngeld angerechnet, aber nur auf den Teil, der höher ist als
  • 300 Euro in den Monaten, in denen Sie Basiselterngeld beziehen, und
  • 150 Euro in den Monaten, in denen Sie ElterngeldPlus beziehen.

Im Ergebnis bekommen Sie also zusätzlich zu der Leistung mindestens 300 Euro Basiselterngeld oder 150 Euro Elterngeld Plus monatlich.

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Elterngeld können Sie auch bekommen, wenn Sie eine der folgenden Leistungen beziehen:
  • Arbeitslosengeld II (kurz “ALG II”, auch “Hartz IV” genannt) oder
  • Sozialhilfe oder
  • Kinderzuschlag.

Allerdings wird das Elterngeld auf diese Leistungen komplett als Einkommen angerechnet.

Wenn Sie vor der Geburt Ihres Kindes erwerbstätig waren, bekommen Sie einen Elterngeld-Freibetrag. In Höhe dieses Freibetrags wird das Elterngeld nicht angerechnet.

Das bedeutet im Ergebnis: Rechnerisch bekommen Sie zusätzlich zu der ungekürzten Sozialleistung den Elterngeld-Freibetrag. Wie hoch dieser Freibetrag ist, hängt davon ab, wie viel Einkommen Sie vor der Geburt Ihres Kindes hatten. Er beträgt aber
  • maximal 300 Euro in den Monaten, in denen Sie Basiselterngeld bekommen und
  • maximal 150 Euro in den Monaten, in denen Sie Elterngeld Plus bekommen.

Die Höhe des Freibetrags ändert sich nicht bei Zwillingen, Drillingen und weiteren Mehrlingen.

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Mutterschaftsgeld und andere Mutterschaftsleistungen haben drei Auswirkungen auf das Elterngeld. Solange Ihnen als Mutter solche Leistungen zustehen,
  • können Sie als Mutter in diesen Zeiträumen nur Basiselterngeld beziehen, also kein ElterngeldPlus und keinen Partnerschaftsbonus;
  • werden die Leistungen auf Ihr Elterngeld angerechnet; Mutterschaftsleistungen werden (anders als das Elterngeld) in Tagen berechnet und deshalb auch tageweise auf das Elterngeld angerechnet. Wenn in einem Lebensmonat Ihrs Kindes noch Tage ohne Mutterschaftsleistungen übrig sind, kann es sich lohnen, Basiselterngeld für diesen Lebensmonat zu beantragen.
  • gelten die Bezugsmonate dieser Leistungen für Sie als Mutter als “verbrauchte” Basiselterngeldmonate, auch ohne Antrag. Dies gilt auch bei privatversicherten Frauen, denen Aufgrund einer Versicherungsleistung Krankentagegeld zusteht.
Zu den Mutterschaftsleistungen zählen:
  • Mutterschaftsgeld,
  • Zuschüsse zum Mutterschaftsgeld, die der Arbeitgeber zahlen muss,
  • vergleichbare Leistungen für Beamtinnen, Richterinnen und Soldatinnen (Dienstbezüge, Anwärterbezüge und Zuschüsse),
  • vergleichbare ausländische Leistungen.
  • Wenn Sie nicht gesetzlich krankenversichert sind, wird das Mutterschaftsgeld, das Sie vom Bundesversicherungsamt bekommen können (einmalig 210 Euro),nicht angerechnet.
  • Privatversicherte Frauen sind seit 2017 u.U. gesetzlich versicherten Frauen im Elterngeldbezug gleichgestellt. Wenn Sie selbstständig und privat krankenversichert sind und während der gesetzlichen Mutterschutzfristen einen Anspruch auf Krankentagegeld haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Elterngeldstelle.

Beim andern Elternteil wirken sich Mutterschaftsleistungen nicht auf die Höhe des Elterngeldes aus.

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Während Sie Elterngeld bekommen, bleiben Sie so krankenversichert wie bisher.

Das heißt:
  • Wenn Sie bisher gesetzlich krankenversichert waren, bleiben Sie gesetzlich krankenversichert.
  • Wenn Sie bisher privat krankenversichert waren, bleiben Sie privat krankenversichert.

Die Beiträge zu Ihrer Krankenversicherung können sich jedoch ändern. Bitte lassen Sie sich von Ihrer Krankenversicherung beraten, bevor Sie Elterngeld beantragen.

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Das Elterngeld wird jeden Mittwoch mit Beginn des neuen Lebensmonats zahlbar gemacht und sollte dann nach 5 Werktagen auf Ihrem Konto gutgeschrieben worden sein
Beispiel:
Das Geburtsdatum Ihres Kindes ist am 15.01.2021 (1. Lebensmonat 15.01.2021 bis 14.02.2021).
Im 1. Lebensmonat fällt der 15. auf einen Freitag. Das Elterngeld wird dann am darauffolgenden Mittwoch (20.01.2021) zur Zahlung angewiesen.
Im 2. Lebensmonat (15.02.2021 bis 14.03.2021) fällt der 15. auf einen Montag. Das Elterngeld wird dann am Mittwoch (17.02.2021) zur Zahlung angewiesen.

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Gebühren

Gebührenfrei