Im Nachgang der engagierten Beteiligungswerkstätten in Steglitz-Ost und Südende hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zahlreiche Forderungen der Bürgerinnen und Bürger geprüft und bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit auf den Weg gebracht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sicherheit von Schulwegen, der Verkehrsberuhigung in Wohngebieten sowie der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.
Mehr Sicherheit auf den Schulwegen
Grundschule am Insulaner:
- Steglitzer Damm (Knoten Buhrowstraße / Grabertstraße): Flankierend zum neuen Radfahrstreifen wurde der Gehweg vorgestreckt. Schulkinder müssen auf dem Weg zur Mittelinsel ab sofort nur noch eine statt wie bisher zwei KFZ-Fahrbahnen überqueren.
- Sembritzkistraße: Aufstellung von neuen, gut sichtbaren Dialog-Displays zur Einhaltung der Geschwindigkeit.
Grundschule am Stadtpark Steglitz:
Karl-Stiele-Straße, Liliencronstraße, Heinrich-Seidel-Straße: rund um den Markusplatz wurden mehrere Gehwegvorstreckungen baulich angelegt, um die Sichtachsen zu verbessern und das Überqueren der Straße zu erleichtern. Geplant ist zusätzlich ein Berliner Kissen in der Karl-Stieler-Straße direkt vor der Schule.
Verkehrsberuhigung in der Crailsheimer Straße
Mit Blick auf die Verkehrsentschleunigung bzw. -beruhigung in der Crailsheimer Straße hat das Bezirksamt eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben. Infolge des Ergebnisses und der amtsinternen Prüfung hat das Fachamt verabredet, die Einfahrt von der Attilastraße in die Crailsheimer Straße baulich zu sperren.
Aufgrund einer anstehenden, längerfristigen Baumaßnahme der Berliner Wasserbetriebe am Steglitzer Damm wird die Crailsheimer Straße nun vorab in eine Einbahnstraße umgewandelt. Diese Regelung dient gleichzeitig als vorgezogene Maßnahme zur Verkehrsberuhigung. Nach Abschluss der Arbeiten der Wasserbetriebe wird final entschieden, ob die Einbahnstraßenregelung dauerhaft bestehen bleibt oder die ursprünglich geplante bauliche Sperrung der Einfahrt umgesetzt wird.
Sukzessive Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung
Zusätzlich wurde für Steglitz Süd-Ost und Südende eine Machbarkeitsstudie zur Parkraumbewirtschaftung durchgeführt. Das Ergebnis: Das Bezirksamt wird die Parkzonen in den nächsten Jahren schrittweise erweitern. Gestartet wird im Bismarckviertel. Unter folgendem Link sehen Sie, für welche weiteren Gebiete eine Parkraumbewirtschaftung empfohlen wird: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/ordnungsamt/parkraumbewirtschaftung—1658790.php
Barrierefreiheit im Nahversorgungszentrum am Steglitzer Damm
Ein wichtiger Schritt für eine inklusivere Infrastruktur wurde im Bereich der Lichtsignalanlage am Steglitzer Damm / Höhe Worpsweder Straße vollzogen. Hier wurden die Bordsteine konsequent abgesenkt und mit einem tastbaren, taktilen Wegeleitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen ausgestattet. Zudem sorgt eine weitere, geschützte Gehwegvorstreckung an der Worpsweder Straße für zusätzliche Sicherheit beim Queren.
Ausblick: Fokus Barrierefreiheit
Verkehrsstadtrat Urban Aykal:
„Wir haben bereits viel umgesetzt bzw. angestoßen und haben noch viel vor. Ich habe mir vor allem bei den Bordsteinabsenkungen mehr Fortschritt gewünscht. Umso mehr wird der Fokus beim Thema Barrierefreiheit liegen! Da sehe ich uns in Verantwortung gegenüber allen Betroffenen.“
Das Bezirksamt wird auch weiterhin im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern bleiben, um die anstehenden Projekte im Kiez zügig und bedarfsgerecht voranzutreiben.