Ab dem 01. März 2026 können eigene Projektideen aktiv in die Bezirkspolitik eingebracht werden. Mit der Einführung des sogenannten Vorhabenvorschlags erhalten Bürgerinnen und Bürger eine neue, niedrigschwellige Möglichkeit, Projekte im Bezirk anzuregen und so zur Gestaltung des Bezirks beizutragen.
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat den Weg für das neue Beteiligungsinstrument freigemacht. Projekte können nun auch unabhängig von schon bestehenden bezirklichen Planungen auf die Agenda von BVV und Bezirksamt gesetzt werden. Der erste Schritt ist die Meldung des Projektvorschlags beim Raum für Beteiligung. Nach Prüfung der bezirklichen Zuständigkeit und Befassung im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden wird das Projekt bei positivem Votum dem Bezirksamt mit der Bitte um Umsetzung vorgelegt.
Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit: „Politik muss nahbar sein, damit sie Zustimmung findet. Wir vertrauen auf den sachkundigen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Bezirkes Steglitz-Zehlendorf, jetzt ergänzt durch das Instrument des Vorhabenvorschlag.“
Damit setzt der Bezirk den letzten Baustein der bezirklichen Leitlinien für Bürger_innenbeteiligung um.
Mehr Informationen und das Formular zum Vorhabenvorschlag finden Sie hier.
Kontakt: Sozialraumorientierte Planungskoordination Steglitz-Zehlendorf, 030-90299-4370, spk@ba-sz.berlin.de oder Raum für Beteiligung, 030-68991306; kontakt@sz-beteiligt.de