Treptower Park - Informationen

Treptower Park
Bild: Hans-Roland Müller

Der Treptower Park ist eine von vier Berliner Parkanlagen, die aus dem 19. Jahrhunderts erhalten geblieben sind, und mit seinen etwa 88 Hektar zudem eine der größten Parkanlagen der Hauptstadt. Die Anlage wurde in den Jahren 1877 bis 1889 nach Plänen des städtischen Gartendirektors Gustav Meyer als Volksgarten angelegt. In Bezug auf seine weitgehend erhaltene großzügige parkräumliche Gestaltung ist der Treptower Park ein herausragendes Beispiel für einen Landschaftspark der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und dementsprechend ein Gartendenkmal von bedeutendem Rang. Der Treptower Park profitiert vor allem von seiner Lage am Ufer der Spree. Charakteristisch ist der Wechsel von großen offenen Wiesenflächen und dichten Gehölzbeständen. Im südöstlichen Teil der Parkanlage liegt der große Karpfenteich, der zu den gestalterischen Höhepunkten zählt, sowie das Sowjetische Ehrenmal für die 1945 in der Schlacht um Berlin gefallenen Soldaten der Roten Armee.

An der Spreeuferseite des Parks wurden in den Jahren 1959-69 einzelne Sondergärten, wie der Rosen-, Heide- und der Sommerblumengarten, angelegt, die heute den damaligen Zeitgeist der DDR widerspiegeln. Die beiden Parkteile werden durch die traditionsreiche und europaweit bekannte 4-reihige Platanenallee getrennt.

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