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Wannsee |
(Klein-) Glienicker Landschaftspark |
Der Schlosspark Klein-Glienicke ist Teil der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der UNESCO 1990 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Seine Anlage ist dem preußischen Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg zu verdanken, der 1814 das Gut Glienicke kaufte und den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné beauftragte, das Gelände zu gestalten. Dieser schuf daraufhin zwischen Schloss und Havelbrücke einen der ersten klassischen Landschaftsgärten nach englischem Vorbild in Preußen. Als Prinz Carl von Preußen 1824 den Besitz erwarb kamen exotische Bäume, Brunnen und Statuen hinzu. Später wurde der Garten nach Lennés Plänen erweitert. So entstand auf dem hügeligen Gelände ein großzügiger Landschaftspark, der als besonders schönes Beispiel der Gartenbaukunst des 19. Jahrhunderts gilt. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Parks Glienicke im Jahr 2016 wurde der großartige Garten-, Landschafts- und Stadtgestalter Peter Joseph Lenné mit unterschiedlichen Veranstaltungen gewürdigt. Im Zuge der geförderten touristischen Geländeerschließung konnte 2017 auch der historische Schlosssee wieder hergestellt werden. Der südlich der Königstraße gelegene Böttcherberg, das wichtigste Verbindungsglied zum Babelsberger Schlosspark, bildet eine Sichtachse zur Stadt Potsdam, dem Jungfernsee, dem Weißen See und dem Griebnitzsee. Gekrönt wird der Böttcherberg mit der Loggia Alexandra zur Erinnerung an Charlotte von Preußen (1870 von Petzholtz und dem Bildhauer Alexander Gilli geschaffen), die mit Hilfe der Cornelsen-Stiftung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Landesdenkmalamtes restauriert wurde. |