Bezirk kompakt - Sehenswürdigkeiten in Steglitz-Zehlendorf
Musikschule Grabertstraße
| Adresse: | Grabertstraße 4,12169 |
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| Ortsteil: | Steglitz |
| Themen: | Architektur, Bildung, Kultur |
| Name: | Musikschule Grabertstraße |
| Hintergrundinformation: | Die unter Denkmalschutz stehende Villa ist das älteste und repräsentativste Gebäude des kleinen Ortsteils Südende, der in der Bombennacht am 23./24.08.1943 zu ca. 80 % durch die Luftangriffe zerstört wurde. Die Villa im italienischen Landhausstil wurde 1872/73 im Auftrag des „Banquiers“ und Inhabers eines „Bank- und Producten-Commissionsgeschäftes“ Eduard Mamroth errichtet, nachdem dieser die damalige, idyllisch an einem Teich gelegene, Parzelle 124, von der am 26.08.1872 gegründeten „Aktien-Terraingesellschaft Südende“ erworben hatte, die hier eine prächtige Villen- und Landhauskolonie plante. Nach mehreren Eigentümerwechseln kaufte die Stadt Berlin 1961 diese typische Villa der Gründerzeit, in Nachfolge der „Berliner Schule“ in spätklassizistischen Formen errichtet, mit dem fast 5.000 qm² umfassenden Grundstück aus Privatbesitz. Sie wurde dann 1963/64 als Quartier für die Steglitzer Musikschule umgebaut und am 29.01.1965 eröffnet. Nach der Bezirksfusion 2001 wurde dieser Standort der Musikschule in der Grabertstraße 2004 aufgegeben und dann vom 07.03.2005 bis 16.07.2007 als Veranstaltungsort privat genutzt. Seit dem 01.01.2008 wird das Gebäude wieder von der Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf genutzt. Von 2010 bis 2011 wurde die Villa grundlegend saniert. Dabei wurde dem Nutzungskonzept der Musikschule und allen Anforderungen des Brand- und Denkmalschutzes sowie den aktuellen energetischen Bestimmungen Rechnung getragen. |