Bezirk kompakt - Sehenswürdigkeiten in Steglitz-Zehlendorf
Dreilinden - Ehemaliger Alliierten Checkpoint Bravo
| Adresse: | Potsdamer Chaussee 61 A – 63,14109 |
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| Ortsteil: | Nikolassee |
| Themen: | Geschichtliches |
| Name: | Dreilinden - Ehemaliger Alliierten Checkpoint Bravo |
| Hintergrundinformation: | Die Grenzübergänge Dreilinden sind auch als Checkpoint Bravo bekannt. Es gibt auch einen Checkpoint Alpha und einen Checkpoint Charlie. Die Bezeichnungen kommen aus dem internationalen Buchstabieralphabet. Checkpoint Alpha und Charlie führten vom Westen in den Osten. Alpha lag am Grenzübergang Helmstedt-Marienborn und Charlie in der Friedrichstraße. Checkpoint Bravo war einer der drei alliierten Kontrollpunkte im geteilten Berlin, der durch die USA genutzt wurde und führte vom Osten in den Westen. Er befand sich in Nikolassee an der Stadtgrenze von Berlin zur DDR, auf der Verlängerung der AVUS. Der Kontrollpunkt (engl. Checkpoint) wurde in der DDR Grenzübergangsstelle genannt. Die Grenzübergänge Dreilinden wurden in den Jahren 1968 bis 1972 vom Bauamt Nord der Oberfinanzdirektion Berlin (Hans Joachim Schröder) sowie der Bauabteilung der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen (Gerhard Rainer Rümmler) errichtet. Bis zur Stilllegung 1990 waren die Kontrollpunkte für die meisten Berliner und Besucher West-Berlins ein Ort von großer emotionaler Bedeutung und viele Erinnerungen knüpfen sich an die Transitstrecke und das Prozedere der Abfertigung. Nur wenige Bauten der Grenzanlagen sind heute noch zu sehen. Die abgerissene Baracke des Checkpoints ist heute noch im Alliierten-Museum in Dahlem zu sehen. |