Drucksache - 1501/V  

 
 
Betreff: Ein Gesamtsanierungskonzept für den Stadtpark Steglitz
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:LinksfraktionLinksfraktion
Verfasser:1. Bader
2. Gruner
3. Krause
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
19.06.2019 
31. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf überwiesen   
Ausschuss für Grünflächen, Umwelt und Bürgerbeteiligung Empfehlung
15.08.2019 
26. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Grünflächen, Umwelt und Bürgerbeteiligung      
Ausschuss für Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung Empfehlung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 11.06.2019

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, innerhalb von sechs Monaten nach Beschluss dieses Antrages für den Stadtpark Steglitz ein Gesamtsanierungskonzept, das innerhalb der nächsten 5 Jahre umgesetzt werden soll, zu entwickeln und der Öffentlichkeit anschließend in einerrger*innenveranstaltung vorzustellen. Bereits im Entstehungsprozess des Konzeptes soll der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, Vorschläge einzubringen. Das Gesamtsanierungskonzept soll insbesondere die Sanierungen der Teiche, Fontänen, Wasserläufe, Uferbereiche, Tiergartengitter sowie der Wege beinhalten.

 

Begründung:

 

Die in den letzten zwei Jahren vollzogenen Sanierungsarbeiten im Stadtpark Steglitz sind leider unzureichend. Der Zustand des Parks verschlechtert sich zusehends, die Aufenthaltsqualität nimmt ab. Teilweise sind auch die bisher gewählten Sanierungsmethoden in Frage zu stellen:

  • So wurden beispielsweise die Uferbereiche der Teiche nur teilweise und dann unter Einsatz von Kies „saniert“. Der Kies wird jedoch von Besucher*innen des Parks unabsichtlich und absichtlich in die Teiche getreten oder geworfen.
  • An vielen Stellen rutschen die Ufer aufgrund defekter und fehlender Umrandungen ab. Dies führt zur erneuten und schnelleren Verschlammung der Teiche.
  • Die Wege sind überwiegend im schlechten Zustand. Teilweise entstehen nach Regenschauern tiefe Pfützen und Schlammfelder. Aber auch bei trockenem Boden sind ganze Abschnitte des Parks für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Kinderwagen (unter anderem auch wegen zu großer Schottersteine) nicht oder nur mit großer Mühe passierbar. An einer Stelle des Parks ragt zudem ein Entschlammungsschlauch mitten aus dem Weg.
  • Die Wiesen des Stadtparks sind durch viele Trampelpfade und „alternative Radwege“ mitunter zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen. Schuld daran sind auch die defekten oder fehlenden Tiergartengitter, die dringend ergänzt, ersetzt und repariert werden müssen. Dort, wo diese durchgerostet oder gebrochen sind, besteht zudem eine erhöhte Verletzungsgefahr.

 

Die Vielzahl der einzelnen Baustellen in Kombination mit den geringen Haushaltsmitteln, die für Sanierungsarbeiten zur Verfügung stehen, machen ein gutes Gesamtsanierungskonzept erforderlich.

 
 

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