04/2026-KIRIAT BIALIK – Feiertagsgrüße zu Ostern und Pessach

Symbole des Judentums

Kiriat Bialik / April 2026

„Anlässlich des Osterfestes möchte ich Ihnen und allen Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt meine herzlichsten Grüße übermitteln“, wandte sich Bürgermeister Eli Dukorski am Ostersonntag, dem 5. April 2026, an Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg.
„Dieses besondere Fest ist eine Zeit des Glaubens, der Erneuerung, der Hoffnung und der Verbundenheit. Es erinnert uns daran, wie wichtig Mitgefühl, gegenseitiger Respekt und die starken Bande sind, die Gemeinschaften und Menschen auf der ganzen Welt verbinden“, schrieb der Rathauschef.
„In diesen für Israel und seine Bevölkerung schwierigen Zeiten sind aufrichtige Freundschaft, Solidarität und enge Beziehungen zwischen den Gemeinschaften wichtiger denn je“, formulierte er angesichts der aktuellen kriegerischen Zuspitzungen im Nahen und Mittleren Osten.
„Mögen diese Festtage Frieden in Ihre Herzen, Freude in Ihre Familien und Wohlstand in Ihre Gemeinschaft bringen“, schloss Eli Dukorski seine Osterbotschaft.

Im Gegenzug grüßt das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf die Bürgerinnen und Bürger von Kiriat Bialik ganz herzlich mit einem „Chag Pessach Sameach“.

Rotkehlchen sitzt auf einem Kirschblütenzweig

Traditionell fällt das achttägige jüdische Pessachfest mit dem christlichen Ostern zusammen. An Pessach erinnert das Judentum an den Exodus, also den Auszug aus Ägypten, von dem die hebräische Bibel berichtet. Christen feiern an Ostern die Auferstehung des Jesus von Nazareth, der in der Glaubenswelt seines jüdischen Umfelds aufgewachsen ist und die Sitten und Gebräuche des Judentums pflegte, die Psalmen betete und die jüdischen Feste feierte.

In diesem Jahr begann Pessach am Vorabend des 1. April und endete am Abend des 9. April 2026. Parallel beging das Christentum die Karwoche und Ostern, das zentrale Fest im Kirchenjahr. Den biblischen Berichten zufolge feierte Jesus am Vorabend seiner Verurteilung zum Tode mit seinen Jüngern das Pessachmahl, aus dem sich später das christliche Abendmahlssakrament entwickelte. Christen eint die Überzeugung, dass ihr Religionsstifter nach dreitägiger Grabesruhe auferstanden ist.

In einer zunehmend säkularer werdenden Welt ist bleibt es wichtig, daran zu erinnern, dass das Christentum jüdische Wurzeln hat. Im Wissen um diese Zusammenhänge haben Antijudaismus und Antisemitismus keinen Platz.

Beauftragter für Partnerschaften

Christian Urlaub