Charkiw / Februar 2026
Bei jeder Solidaritätsveranstaltung zu Ehren unserer Partnerstadt Charkiw und der ganzen Ukraine, die in den letzten Jahren stattfand, war stets die Hoffnung groß, dass es die letzte gewesen ist. Hoffnungen sind trügerisch, vor allem wenn man es mit einem Aggressor zu tun hat, dessen angebliche Bereitschaft zum Friedensschluss sich am Ende als unzutreffend herausstellt. Trotzdem gibt es zur Hoffnung keine Alternative.
Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine zum vierten Mal. In diesem Jahr kommt erschwerend hinzu, dass sich der Winter als bitterkalt und besonders hartnäckig erweist. Das ist für den Angreifer kein Hinderungsgrund, immer wieder Teile der kritischen Infrastruktur lahmzulegen und den Versuch zu unternehmen, die Bevölkerung zu demoralisieren. Womit er sicher nicht gerechnet hat, ist die bewundernswerte Resilienz der Bevölkerung – in Charkiw und der gesamten Ukraine.
Die Menschen in unserer Partnerstadt haben es mehr als verdient, dass man sich mit ihren berechtigten Anliegen solidarisch erklärt. Am 24. Februar 2026 um 16:00 Uhr ruft der Städtepartnerschaftsverein Steglitz-Zehlendorf e.V. alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, vor allem auch Mitglieder der ukrainischen Gemeinschaft im Bezirk, zu einer Solidaritätsveranstaltung im Steglitzer Charkiw-Park (an der Rothenburgstraße) auf.
Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg, Nina Masol, Zweite Botschaftssekretärin der Ukrainischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, und Olga Pischel, Vorstandsmitglied des Vereins, sprechen die Grußworte. „Gerne können Sie Blumen als Zeichen Ihrer Solidarität und im Andenken an die Kriegsopfer mitbringen“, schreibt Vereinsvorsitzender Sebastian Leskien.