09/2025-KIRIAT BIALIK/SDEROT – Willkommen im Jahr 5786

Ausgeschnittene Ansicht eines jüdischen Mannes, der in seiner Wohnung Tanach

Kiriat Bialik und Sderot / September 2025

Beim diesjährigen jüdischen Neujahrsfest fiel die Freude am Feiern wohl eher gedämpft aus. Weltweit haben Jüdinnen und Juden vom 22. bis 24. September 2025 „Rosch ha-Schana“ begangen – zwischen Hoffen und Bangen, ob die israelischen Geiseln endlich zu ihren Familien zurückkehren dürfen. Nach jüdischer Zeitrechnung hat damit das Jahr 5786 begonnen. Zehn Tage nach Rosch ha-Schana wurde das Versöhnungsfest Jom Kippur gefeiert, das im jüdischen Festkalender noch höher gewichtet wird.

In nahezu gleichlautenden Schreiben an ihre beiden israelischen Amtskollegen Eli Dukorski (Kiriat Bialik) und Alon Davidi (Sderot) übermittelte Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg die Glückwünsche des Bezirksamts und der gesamten Bevölkerung von Steglitz-Zehlendorf. „Beim Klang des Schofars versammeln sich viele Gläubige in Synagogen und gedenken der Erschaffung der Welt“, schreibt die Rathauschefin. Sie hoffe, dass die Menschen in Kiriat Bialik und Sderot „trotz der schwierigen äußeren Umstände das Leben feiern können“.

„Ihre freundlichen Worte des Friedens und der Solidarität werden sehr geschätzt und stärken die Bande der Freundschaft zwischen unseren Gemeinden“, erwidert Eli Dukorski in einem Schreiben vom 25. September 2025. Er betont, wie wichtig es sei, „Brücken zwischen Gemeinschaften verschiedener Kulturen und Nationen zu bauen“. Sein Schlusswort fasst den bleibenden Wert von Städtefreundschaften bündig zusammen: Sie bewähre sich „insbesondere in Zeiten, in denen Frieden und Einheit mehr denn je gebraucht werden“.

Beauftragter für Partnerschaften

Christian Urlaub