Syrien und Türkei / Februar 2023
Angesichts von Krieg, Terror, Gewalt und Naturkatastrophen rückt die Welt zusammen. Menschen überall auf dem Globus erkennen, dass sie Teil der einen Menschheitsfamilie sind. Am 6. Februar 2023 bebte im syrisch-türkischen Grenzgebiet die Erde. Die Zahl der Opfer geht in die Zehntausende. Damit hat sich in der Region nichts weniger als eine Jahrhundertkatastrophe ereignet. Internationale Solidarität ist zur Bewältigung der Erdbebenfolgen unabdingbar.
Am 23. Februar 2023 hat das Bezirksamt hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht, die wir nachfolgend im Wortlaut wiedergeben:
P R E S S E M I T T E I L U N G
Am 6. Februar bebte in der türkisch-syrischen Grenzregion die Erde. Unzählige Menschen haben in nur wenigen Sekunden ihr Hab und Gut verloren, sie stehen vor den Trümmern ihrer Häuser und ihrer Existenz. Schätzungen zufolge haben das katastrophale Beben und zahlreiche Nachbeben Zehntausende Todesopfer und über Hunderttausend Verletzte gefordert.
Als Zeichen der Solidarität ruft das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf am Dienstag, dem 28. Februar 2022 um 10:00 Uhr zu einer Schweigeminute auf.
Ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen sind auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksverwaltung.
Besonders hart hat das Unglück die Menschen in Syrien getroffen, die zusätzlich zur Naturkatastrophe den alltäglichen Beschwernissen von Bürgerkrieg und internationaler Isolation ausgesetzt sind. Auf beiden Seiten der türkisch-syrischen Grenze betrauern die Überlebenden oft ihre Liebsten: Angehörige, Freunde, Kollegen.
Hierzu erklärt die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski:
„Die Bereitschaft in Deutschland, den Menschen in der Türkei und in Syrien bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen zu helfen, ist immens groß: sowohl in Form von Geld- und Sachspenden, als auch durch die zeitweise Aufnahme von obdachlos gewordenen Menschen bei Verwandten. Kriege und Naturkatastrophen lassen die Menschen überall auf der Welt näher zusammenrücken. Die Fähigkeit mitzufühlen, macht den Menschen ganz wesentlich aus: ganz unabhängig von Weltanschauung, Herkunft oder Religion“.