1. Gedenkspaziergang
Datum: Donnerstag, 9. Oktober 2025
Beginn: 11:30 Uhr
Start: Erinnerungsort Ihnestraße 22, 14195 Berlin
11:30 Uhr Besuch des Erinnerungsortes Ihnestraße 22, 14195 Berlin. Ehemaliges „Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik“. Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden und vermeintlich wissenschaftlichen Forschung, die der „Aktion T4“ zu Grunde lag. Projektvorstellung, Einführung in den historischen Kontext, Vorstellung zweier Opferbiographien, kurzer Vortrag über die gesamte Ausstellung und die Geschichte des Hauses.
13:00 Uhr Besuch des Stolpersteins für Frau Blankenhorn, Leydenallee 66, 12167 Berlin. Vorstellung ihrer Biographie sowie die von Arno Hentze, einem Kind mit sogenannter geistiger Behinderung.
14:00 Uhr Ehemaliges „Haus Kinderschutz“, Claszeile 57, 10785 Berlin
14:30 Uhr Ende des Gedenkspaziergangs.
Informationen zur Barrierefreiheit:
• Wir bewegen uns im öffentlichen Straßenland, mit Barrieren ist zu rechnen.
• An den Gedenkorten wird „verständliche Sprache“ verwendet.
• Unterstützung für gehbeeinträchtigte Personen: 5 Plätze im Bus, inkl. Rollstuhlplatz, stehen zur Verfügung. Wenn Sie Bedarf haben, melden Sie sich bitte im Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen per E-Mail an: behindertenbeauftragte@ba-sz.berlin.de
2. Ausstellung und Lesung „Die Blaue Wand nach Steglitz-Zehlendorf bringen“
Datum: 13. November 2025
Uhrzeit: 16:30 bis 18:30 Uhr
Ort: Ingeborg Drewitz Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin (3. OG, Aufzug vorhanden)
Programm:
- Begrüßung und Vorstellung des Projekts
- Präsentation des inklusiven Spaziergangs mit aktuellen und historischen Bildern
- Die Veranstaltung wird von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam moderiert. Es ist uns wichtig, der Sichtweise von Menschen mit körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen, die potenzielle Opfer gewesen wären, Gehör zu verschaffen.
- Wir möchten Gedenkorte besser bekannt machen und aufzeigen, wie Inklusion und eine lebendige Erinnerungskultur, der Ausgrenzung und Gefährdung von Menschen entgegenwirken kann.
Informationen zur Barrierefreiheit:
• Zugang über eine DIN-gerechte Rampe und Aufzug.
• Während der Veranstaltung wird „verständliche Sprache“ verwendet.
• Gebärdensprachdolmetscher stehen nach Bedarf zur Verfügung (bitte anmelden).
Es können an diesem Tag höchstens 50 Personen teilnehmen.
Bitte melden Sie sich im Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen per E-Mail an: behindertenbeauftragte@ba-sz.berlin.de