Rückblick Interkulturelle Wochen 2025 in Steglitz-Zehlendorf

Nachbarschaftsladen Mittelhof e.V.

Spielestraße des Nachbarschaftsladens Mittelhof e.V. in der Berlinickestraße

Interkulturelle Wochen 2025 in Steglitz-Zehlendorf

Vom 18.09.2025 bis 02.10.2025

Die bundesweite Initiative “Interkulturelle Woche”, die 2025 50. Jubiläum (!) feiert, fand in diesem Jahr unter dem Motto „dafür!“ statt. Und auch Steglitz-Zehlendorf feierte mit einer Aktionswoche mit! Die bundesweite interkulturellle Woche fand vom 21.09. – 28.09.2025 statt. Wir feierten jedoch noch ein wenig länger, um noch mehr Veranstaltungen unterbringen zu können. Vom 18.09. – 02.10.2025 wurde ein vielfältiges Programm im Bezirk auf die Beine gestellt. Die Besucher*innen hatten bei über 50 verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu feiern sowie sich zu informieren und fortzubilden. Angeboten wurden unter anderem:

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken, die es uns mit ihrem Beitrag ermöglicht haben, die Veranstaltungswoche gemeinsam auf die Beine zu stellen. Vielen Dank für die zahlreichen Bilder und Rückmeldungen. Es haben so viele Bilder in den Rückblick geschafft wie Platz war.
Wir freuen uns, dass so viele Besucher*innen dabei waren, um mitzumachen und ins Gespräch zu kommen.
Nächstes Jahr ist neben der Interkulturellen Woche auch wieder ein Interkulturelles Fest geplant.

Vielen Dank und bis im nächsten Jahr!

Eindrücke aus den Interkulturellen Wochen Steglitz-Zehlendorf 2025:

Zum Beispiel schauten sich am Interkulturellen Begegnungstag in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek über 500 Interessierte die verschiedenen Stände von diversen Akteuren an. Dort wurde beraten, sich ausgetauscht, aber auch Infomationen und Materialien verteilt. An diesem Tag gab es auch unter anderem eine Tanzaufführung von AdlerA und ein Vorlesen für Kinder.
Stände hatten das Integrationsbüro, das Willkommensbündnis, die Freiwilligenagentur, Diakonisches Werk Steglitz-Teltow -Zehlendorf, das Zentrum für Familienplanung, die Seniorenvertretung, das DRK, Check-up, AdlerAdance, Familienzentrum Lankwitz, BENN Hindenburgdamm, VHS, ICRAM e.V., Transkulturelle Beratung und Betreuung Reha-Steglitz, Think Si, Lupine e.V., Partnerschaft für Demokratie Steglitz-Zehlendorf, Mosaik e.V. und die Baptistengemeinde Steglitz.

  • Stände auf dem interkulturellen Begegnungstag

    Stände und Besucher auf dem Markt der Möglichkeiten

  • Aufführung von AdlerAdance

    Aufführung AdlerAdance

  • Kreativ Gestalten

    Kreatives Gestalten

Die Veranstaltung „Alt werden – alt sein in verschiedenen Kulturen“ am 24.9. in Kooperation des Diakonischen Werks Steglitz und Teltow-Zehlendorf mit der generationsübergreifenden Arbeit des Ev. Kirchenkreises Teltow-Zehlendorfs fand im Rahmen des Sommercafés der Ev. Gemeinde Schönow-Buschgraben statt. An einem langen Tisch waren Senior*innen aus Zehlendorf sowie internationale Gäste aus der Nachbarschaft, darunter ein ägyptischer Nachbar mit seiner deutschen Frau, ein ukrainisches Rentnerpaar sowie zwei weitere ukrainische Senior*innen aus dem Dahlemer Ukrainecafé. Eine junge Frau aus dem Irak, welche ebenfalls in der Nachbarschaft Zehlendorf Süd wohnt, nahm als Übersetzerin teil und bereicherte das Gespräch mit ihren Sichtweisen.

In dem angeregten Gespräch wurden verschiedene Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich.

Während die hier geborenen sowie der ukrainischen Senior*innen sich bereits mit dem Begriff „alt“ überhaupt nicht identifizieren konnten, da sie sich selbst nicht als „alt“ wahrnahmen angesichts der vielseitigen sportlichen, kulturellen oder auch ehrenamtlichen Aktivitäten und das Bedürfnis nach Unabhängigkeit, Privatsphäre und individueller Freiheit sehr hoch bewertet wurde, wurde z.B. aus dem Irak berichtet, dass das große Glück der älteren Menschen in der Gemeinschaft mit den Familienangehörigen bestehen würde.
Pflegebedürftige Angehörige in eine Einrichtung außerhalb der Familie zu bringen gelte im Irak als „ehrenlos“, die älteren Familienmitglieder würden immer von der Familie versorgt und betreut werden. Auch gab es Unterschiede in der Wahrnehmung der Einflussmöglichkeiten und Autoritäten der älteren Verwandten. Während das „Machtwort“ der älteren Menschen in arabischen Ländern zumindest nach außen hin ein hohes Gewicht habe und die Jüngeren sich daran halten müssten, würden die Nachkommen der Senior*innen aus Berlin zwar die Meinung der älteren Verwandten schätzen, ihre Entscheidungen aber völlig unabhängig davon treffen.

Der ägyptische Nachbar berichtete, dass die gesellschaftliche Teilhabe von älteren Menschen in Ägypten stärker von finanziellen Möglichkeiten abhängig sei als hier, es gäbe „Clubs“ für Ältere, die eher von wohlhabenderen Menschen genutzt werden würden.

Das Gespräch wurde von allen Teilnehmenden mit großem wechselseitigem Interesse und unter hoher Beteiligung geführt, eine Zehlendorfer Seniorin stupste ihre Nachbarin mittendrin an und sagte „..ach ist das spannend“.

Zum Abschluss bat eine ukrainische Teilnehmerin, ein Lied aus der Heimat singen zu dürfen. Die Intensität des Liedes rührte viele der Teilnehmenden zu Tränen. Die hiesigen Senior*innen sangen daraufhin gemeinsam „Geh aus mein Herz und suche Freud“.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir hoffen auf weitere Veranstaltungen dieser Art im nächsten Jahr.

Am Mittwoch, den 24.09.2025, fand das interkulturelle Fußballturnier von Contact gGmbH, Nacharschaftshaus Wannseebahn e.V. und Mittelhof e.V. bei Zephir Sport Attack statt. Daran nahmen Jugendliche aus den Wohnprojekten in der Clayallee und in Schlachtensee teil. Das Turnier startete um 17:00 Uhr und dauerte bis 19:00 Uhr. Die Jungs hatten eine sehr schöne Zeit, freuten sich über die Möglichkeit, sich auszutoben und neue Kontakte zu knüpfen sowie über die abschließende Siegerehrung. Es war ein rundum gelungener Abend und die Jugendlichen äußerten den Wunsch, zukünftig öfter gemeinsam Fußball zu spielen.

  • Fußballspiel

    Fußballspiel

  • Aufwärmen für das Fußballspiel

    Aufwärmen für das Fußballspiel

Am Donnerstag, den 25.09., nahmen interessierte Ehrenamtliche, externe Gäste sowie Bewohner*innen am Café im Kiez in der Clayallee 92 von Contact gGmbH und Mittelhof e.V. teil. Gemeinsam mit Mitarbeitenden von Mittelhof und vom Träger Contact wurden Schachteln zum Thema „Heimat“ aus Bildausschnitten und Zeitschriften gestaltet. Durch die entstandenen Bilder entwickelten sich anregende Gespräche, da Heimat für jeden etwas anderes bedeutet.

  • Boxen basteln

    Boxen basteln

  • Heimatbox

    Heimatbox

  • Heimatbox

    Heimatbox

Auch die Veranstaltung von BENN Hindenburgdamm war sehr schön und gut besucht. Im Rahmen eines Kochabends mit anschließender Filmvorführung wurde ein Film einer libanesischen Regisseurin gezeigt. Thema des Films waren soziale Toleranz und Akzeptanz unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Lebensstile sowie die Rolle von Frauen in der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Zunächst wurde ein syrisches Gericht aus Aleppo zubereitet und palästinensisch-libanesische Kekse wurden gemeinsam gebacken. Danach wurde ein Film angesehen. Zwischendurch wurde das BENN-Programm inklusive der Pläne, Aktivitäten und Programme für 2025 und 2026 vorgestellt (Handlungskonzept BENN Hindenburgdamm 2025). Außerdem wurde die neu entwickelte Kiezkarte präsentiert und an die Nachbar*innen verteilt. Insgesamt konnten alle Anwesenden einen tollen Abend erleben. Hier finden Sie den Rückblick auf der Website von BENN.

  • Gemeinsames Backen

    Gemeinsames Backen

  • Gemeinsames Kochen

    Gemeinsames Kochen

  • Präsentation der Kiezkarte

    Präsentation der Kiezkarte

Pop-Up Veranstaltung im Sozialamt zu Beratungsangeboten

Pop-Up Veranstaltung im Sozialamt zu Beratungsangeboten

Am 25.09.2025 haben sich für die Veranstaltung “Pop-Up – Infos zu Beratungsangeboten vor Ort” auf zwei Etagen verschiedene Einrichtungen und Beratungsstellen aus dem Bezirk im Amt für Soziales im Rathaus Lankwitz den Besuchern präsentiert. Einige Besuchende konnten direkt durch die sprachliche Unterstützung der Integrationslotsen profitieren oder haben dankend Infomaterialien von den Ständen mitgenommen.
Mit dabei war das Beratungsangebot für Migrant*innen von Mittelhof e.V., das Familienbüro vom Jugendamt, die Stadtteilmütter und Integrationslotsen vom Diakonischen Werk Steglitz Teltow Zehlendorf (DWSTZ), der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst und das Familienplanungszentrum vom Gesundheitsamt und das Integrationsbüro.

Lesung „Heimat suchen, Heimat finden."

Lesung „Heimat suchen, Heimat finden."

Im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Woche hatte das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit dem Steglitz-Museum zu einer Lesung aus der Anthologie „Heimat suchen, Heimat finden.” eingeladen, bei der drei Autorinnen und Autoren aus Afghanistan und Syrien ihre Texte vorstellen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen konnten.
Was bedeutet Heimat für mich? Was habe ich in der alten oder der neuen Heimat erlebt? Was wünsche ich mir? Was macht einen Ort zu einem Zuhause? Aus einem Schreibwettbewerb des Berliner Landesamts für Flüchtlinge entstand das Buch mit dem Titel “Heimat suchen, Heimat finden”. Es umfasst die 33 besten Texte aus dem Wettbewerb – autobiografische Erzählungen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte.
In diesen wird deutlich: Heimat ist mehr als ein Ort auf der Landkarte – sie wird zu einem Gefühl der Zugehörigkeit, Vertrautheit und Selbstverständlichkeit. Ein zunächst fremder Ort kann zur neuen Heimat werden, ohne die tiefen Verbindungen zur eigenen Herkunft zu vergessen.
Den Rückblick dieser Veranstaltung finden Sie auf der Seite des Willkommensbündnisses Steglitz-Zehlendorf.

Auch die von ICRAM e.V. und Mosaik von KiezConnect e.V. geplante “Cultural Diversity Day – ICRAM Sommerfest 2025” in der Geflüchteten-Unterkunft am Beelitzhof lief gut. Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und Nachbarn waren im offenen Gespräch und haben Erlebnisse geteilt. Weibliche Rednerinnen haben mit ihren Erfolgen und ihrer Resilienz inspiriert. Künstler*innen und Köche haben ihr Talent bewiesen. Insgesamt herrschte bei der Veranstaltung eine Grundstimmung von Vielfalt und Solidarität. Die Veranstaltung war eine super Unterhaltung für die Menschen in der Unterkunft. Bei den befragten Bewohner*innen gab es positive Resonanz. Angeboten wurde:
  • Mosaik-Erzählwerkstatt „Frauen im Beruf“ mit Somayeh Rasouli
  • Essen traditioneller Köstlichkeiten (gekocht von Bewohnerinnen)
  • Rappen mit YANSN und ZEYO MANN
  • Bemalen von Gesichtern der Kinder und Händen mit Henna

ICRAM fasst zusammen:
“Today, we come together to celebrate our cultural diversity – a true treasure and a bridge that connects our hearts and dreams. We stand side by side to say: No to discrimination, no to racism – Yes to peace, yes to living together with dignity and respect. Let this week be a new beginning – a chance to join hands and build a future founded on justice and peace.”

ICRAM. eV dankt herzlich Mosaik, dem Team von der GU Beelitzhof, dem Integrationsbüro und allen Freiwilligen und Teilnehmern, die diesen Tag einen Erfolg haben werden lassen.

  • Rap-Performance

    Rappen mit YANSN und ZEYO MANN

  • Gesprächsrunde

    Mosaik-Erzählwerkstatt „Frauen im Beruf“ mit Somayeh Rasouli

  • Henna malen

    Bemalen von Händen mit Henna

Das Gespräch und die Lesung zum Thema “Kultur in Demokratiebewegungen” von Mosaik von KiezConnect e.V. in Kooperation mit dem Martin-Niemöller-Haus und der Asylverfahrensbeauftragten des Diakonischen Werkes Steglitz und Teltow-Zehlendorf (DWSTZ) füllte im Martin-Niemöller-Haus einen Raum mit 30 Zuschauern. Bei der inhaltlich sehr wichtigen und aufschlussreichen Veranstaltung herrschte eine warme und einladende Atmosphäre.

Erstmalig haben das Martin-Niemöller Haus, das DWSTZ, der Evangelische Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf und der Verein Mosaik eine gemeinsame Veranstaltung gemacht.
Das Martin-Niemöller-Haus “als Ort der Erinnerung an den Kirchenkampf in den 1930er Jahren und an den christlich motivierten Widerstand gegen die NS-Diktatur” (Zitat der Website) war der idealer Rahmen für die Beiträge der Exil-Künstler*innen, die jeweils in den diktatorischen Strukturen ihrer Heimatländer unter Lebensgefahr ihre Kunst im Rahmen der Freiheits- und Demokratiebewegungen ausgeübt haben und den Austausch darüber. Als deutsche Künstlerin nahm die bekannte Sängerin DOTA im Publikum mit ihren Fragen an der Veranstaltung teil.

Eine wichtige Rolle zu der Frage, wie die Künstler*innen ihre Kunst trotz Repression verbreiten konnten, spielte das Thema Soziale Medien, Internetplattformen. Für einige der Künstler*innen waren und sind Soziale Medien ein wichtiger Weg, ihre Botschaften an die eigene Community und die Menschen im Heimatland weiterzugeben, z.T. anonym bereits im Heimatland, unter dem Klarnamen nun aus dem Exil. Das Internet biete ebenfalls die zentrale Möglichkeit, die vom Bildungssystem abgeschotteten Mädchen und Frauen in Afghanistan zu erreichen. Die Abschaltung dessen wie kürzlich durch die Taliban bedeutet also auch, die Menschen im Heimatland nicht mehr erreichen zu können. Es bestünde das Gefühl, hier aus Deutschland die Demokratiebewegung im Heimatland „aus der zweiten Reihe“ zu unterstützen, nicht mehr wie vor der Flucht an vorderster Front.

Hier das Feedback der teilnehmenden afghanischen Schriftstellerin Suwaita Rahmani:

“Der Abend war für mich unvergesslich – warm, offen und voller schöner Begegnungen.
Ich habe mich sehr gefreut, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und meine Gedichte teilen zu dürfen.
Besonders bewegend war für mich der Moment, als ich mein Gedicht „Frau im Sturm“ vortragen durfte – ein Text über die Stärke und den Mut der Frauen in meiner Heimat.
Die herzliche Atmosphäre, die freundliche Bewirtung und die respektvolle Zusammenarbeit haben mich sehr berührt.”

Ein besonders schöner Moment des Abends war, als eine Frau aus dem Publikum die Künstler*innen fragte: „Was können wir für Euch tun?“ Die klare Antwort war: „Helft uns, dass wir unsere Kunst hier in Deutschland weiterführen können und unsere Botschaft weiterverbreiten können“. So zum Beispiel können durch den Verkauf der T-Shirts des sudanesischen Rappers Zeyo seine politischen Rap-Produktionen finanziert werden, hier der Link zu seinen T-Shirts.

Frau Rahmani hat im Nachgang des Abends durch eine Person aus dem Publikum Unterstützung erhalten, sich zu bewerben bei einem Verlag, welcher Bücher von Exil-Künstler*innen hier in Deutschland veröffentlicht. Sie sagte, im Rahmen der Lesungen „spüre“ sie sich wieder, da sie in der Vergangenheit vor der Flucht viele Lesungen gemacht habe. Anfragen für Lesungen mit und von Frau Rahmani gerne an Franziska Menzel . Auch der iranische Sänger Herr Shakibi freut sich über Konzertanfragen, ebenfalls gerne über Franziska Menzel .

  • Gespräch mit den Künstler*innen

    Gespräch mit den Künstler*innen

  • Gespräch Demokratie in Kulturbewegungen

    Gespräch mit den Künstler*innen

  • Gruppenfoto mit Dota

    Gruppenfoto der Künstler*innen und Veranstalter*innen

Am 01.10.2025, fast zum Abschluss der interkulturellen Wochen, wurde der Film “Denkste Puppe” mit anschließendem Publikumsgespräch im BALI-Kino gezeigt. In dem Dokumentarfilm trifft die bekannte Schauspielerin Hanna Schygulla, selbst ein Flüchtlingskind, nach sieben Jahren vier junge Männer wieder, die 2015 als unbegleitet geflüchtete Jugendliche nach Berlin gekommen sind.
Der Kinosaal war schon vor Beginn derr eigentlichen Veranstaltung gut gefüllt. Insgesamt war die Atmosphäre äußerst warm und offen mit viel Raum für neue und teils sehr persönliche Eindrücke.
Ganz besonders wurde der Abend durch das Gespräch mit zwei der vier Protagonisten des Films und dem Filmmacherteam. Um verschiedene Perspektiven zu beleuchten waren außerdem die Leitung des Regionalen Dienstes des Jugendamts und der Träger Xenion mit dem Projekt “akinda – Berliner Netzwerk Einzelvormundschaften” vertreten. Die Moderation leitete das Gespräch zunächst mit einigen Fragen ein und ließ es dann dem Publikum offen, weitere Fragen zu stellen. Es wurden viele spannnende Fragen zu sehr wichtigen und aktuellen Themen gestellt. Die Jungen Männer gaben in Ihren Antworten sehr bewegende und persönliche Eindrücke aus Ihrem Leben. Am Ende des Abends wurde sich sowohl vom Publikum als auch von den Podiumsgästen eine Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr gewünscht.

  • Publikumsgespräch "Denkste Puppe"

    Publikumsgespräch "Denkste Puppe"

  • Gruppenbild "Denkste Puppe"

    Gruppenbild "Denkste Puppe"

Lesung mit Mohamad Amjahid

Lesung mit Mohamad Amjahid

Am 02.10. fand die Lesung mit Mohamad Amjahid „Alles nur Einzelfälle? Das System hinter der Polizeigewalt“ von Mosaik von KiezConnect e.V. in Zusammenarbeit mit der Mobilen Stadtteilarbeit und dem Kiezladen Lankwitz vom Stadtteilzentrum Steglitz im Nachbarschaftsladen Leonie (Lankwitz) mit mehr als 30 Teilnehmenden statt.
Das schwierige Thema wurde von dem humorvollem Autor gut vermittelt und faktenreich unterlegt und sorgte für viel Diskussion der jeweils angesprochenen Themen. Die Veranstaltung war inhaltlich sehr wichtig und aufschlussreich für alle Beteiligten. Eine nächste Veranstaltung dieser Art, möglicherweise zu einem anderen Buch des Autors „Let’s talk about Sex, Habibi“, sollte dann jedoch in einem größeren Rahmen stattfinden.

Unter dem gemeinsamen Namen Jugend für interkulturelle Vielfalt haben auch die verschiedenen Jugendfreizeiteinrichtungen (JFE) ein buntes Programm aufgestellt.
  • Posaunenchor in der JFE Wannsee

    Posaunenchor in der JFE Wannsee

  • VR erleben im Medienkompetenzzentrum

    VR erleben im Medienkompetenzzentrum

  • Gender-Glücksrad des Q*Club

    Gender-Glücksrad des Q*Club

  • Gemeinsames Essen und Singen- mit Karaoke-Station und Grill mit Topping-Station in der Villa Folke Bernadotte.

    Gemeinsames Essen und Singen- mit Karaoke-Station und Grill mit Topping-Station in der Villa Folke Bernadotte.

  • Graffiti-Workshop in der JFE Schotte

    Graffiti-Workshop in der JFE Schotte

  • Dafür! Graffiti

    Dafür! Graffiti

  • Besprühen zum Thema Interkulturalität mit MoWo

    Besprühen zum Thema Interkulturalität mit MoWo

  • Calisthenicsanlage zum Ausprobieren und trainieren in der JFE Wichura

    Calisthenicsanlage zum Ausprobieren und trainieren in der JFE Wichura

  • Die lange Nacht des Zockens in der Käseglocke
Weitere Eindrücke:
  • Am 24.09. veranstaltete Mosaik von KiezConnect e.V. im Kommunikationszentrum am Ostpreußendamm ein offenes Sprachcafé mit Spielen.
  • Intern im Bezirksamt fand ein Workshop zum Thema Intersektionalität für eine bessere Zusammenarbeit für die Mitglieder des Frauenbeirats, des Beirat für Menschen mit Behinderungen und des Partizipationsbeirats statt.
  • Sprachcafé von Mosaik

    Sprachcafé von Mosaik von kiezConnect e.V.

  • Workshop Intersektionalität

    Interner Workshop zum Thema Intersektionalität

Bezirksbeauftragte für Partizipation und Integration

Postanschrift:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
14160 Berlin

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