Juni 2026
Dialog ist ein Königsweg zu besserem Verständnis und dem Abbau gegenseitiger Vorurteile. Besonders gilt das im Umgang zwischen der jüdischen Minderheit und Nichtjuden. Der für Bildung, Kultur und Sport zuständigen Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij ist beides wichtig: das Wissen über jüdisches Leben auszuweiten und gerade junge Leute für den interkulturellen Austausch zu gewinnen. Deshalb folgte sie am 12. Juni 2026 der Einladung in die beiden Standorte der jüdischen Chabad-Gemeinde in Charlottenburg und Steglitz. Im direkten Austausch mit den Rabbinern Yehuda Teichtal und Shmuel Segal erfuhr sie viel über den Alltag des Gemeindelebens und die Herausforderungen vor Ort.
„Jüdisches Leben gehört seit Jahrhunderten zu Berlin und prägt unsere Stadt kulturell, religiös, gesellschaftlich und historisch“, fasste Frau Sijbrandij ihre Position im Umgang mit dem Judentum prägnant zusammen. Auch in Steglitz-Zehlendorf sei jüdisches Leben ein wichtiger Teil des Miteinanders, der Orte der Begegnung schaffe, Bildung und Dialog fördere sowie Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtung baue.
Der Besuch der Bezirksstadträtin in der Chabad-Gemeinde fiel mit dem Anne-Frank-Tag zusammen, der jedes Jahr am 12. Juni als bundesweiter Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus begangen wird.