Die Vorbereitungen für den Start der beiden neuen 7. Klassen am Standort des Oberstufenzentrums Louise-Schroeder sind abgeschlossen. Das Schulamt Steglitz-Zehlendorf, die regionale Schulaufsicht, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie die Schulleitungen der Max-von-Laue-Schule und des OSZ Louise-Schroeder haben die Sommerferien intensiv genutzt, um gemeinsam die räumlichen, organisatorischen und schulischen Voraussetzungen für einen guten Start zu schaffen.
Zum Schuljahr 2026/2027 werden am OSZ Louise-Schroeder zwei neue 7. Klassen eingerichtet, die organisatorisch der Max-von-Laue-Schule zugeordnet sind. Sie bilden den ersten Jahrgang der neu aufzubauenden Integrierten Sekundarschule am Ostpreußendamm. Bis der künftige Schulstandort zur Verfügung steht, findet der Unterricht am OSZ Louise-Schroeder statt.
Die vorgesehenen Unterrichtsräume wurden hergerichtet und ausgestattet, notwendige Möbel und Unterrichtsmaterialien bereitgestellt und die organisatorischen Abläufe zwischen den beiden Schulen abgestimmt. Gleichzeitig wurden gemeinsam Lösungen für die konkrete Gestaltung des Schulalltags am Standort entwickelt.
Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport:
„In den vergangenen Wochen haben alle Beteiligten gemeinsam mit großem Einsatz daran gearbeitet, gute Voraussetzungen für den Schulstart zu schaffen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Entscheidend ist für mich, dass die Schülerinnen und Schüler vom ersten Schultag an gute Lernbedingungen vorfinden und sich an ihrem neuen Schulstandort willkommen fühlen. Ein neuer Schulstandort muss sich im Alltag entwickeln. Deshalb werden wir auch nach den ersten Schultagen im engen Austausch mit den Schulen bleiben, Erfahrungen aufnehmen und dort nachsteuern, wo es notwendig ist“.
Ralph Buß, Schulleiter des OSZ Louise-Schroeder:
„Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, den Bezirk zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen sind bei uns herzlich willkommen. Wir haben die Voraussetzungen für optimale Lern- und Arbeitsbedingungen geschaffen. Es gibt zwei Klassenräume, die individuell ausgestattet werden können. Außerdem stellen wir exzellente Fachräume für Naturwissenschaften, IT und Sportanlagen zur Verfügung. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen in unserer Mensa erhalten. Wir sehen die Zusammenarbeit als Startpunkt für eine enge Kooperation mit der neuen Schule am Ostpreußendamm.“
Irina Bothmann, Schulleiterin der Max-von-Laue-Schule:
„Die Einschulung ist gut mit allen Beteiligten verlaufen. Lehrkräfte und Sozialpädagogen haben sich bei der Einschulung vorgestellt und werden die Schülerinnen und Schüler auf ihrem schulischen Lebensabschnitt begleiten. Alle wünschen sich eine erfolgreiche Schulzeit für den neuen Schulstandort.“
Langfristige Schulentwicklungsplanung
Die Einrichtung der beiden Klassen ist Teil der langfristigen Schulentwicklungsplanung für Steglitz-Zehlendorf. Aufgrund des hohen Bedarfs an weiterführenden Schulplätzen beginnt der Aufbau der neuen Integrierten Sekundarschule bereits zum Schuljahr 2026/2027. Das Bezirksamt meldete bereits 2018 den Bedarf für eine zusätzliche ISS an. Das Grundstück stand aber aufgrund eines bestehenden Nutzungsvertrages für die Unterbringung einer Flüchtlingsunterkunft erst seit Anfang 2026 zur Verfügung. Die Nutzung von Räumen am OSZ Louise-Schroeder ermöglicht es, die dringend benötigten zusätzlichen Schulplätze schon jetzt zur Verfügung zu stellen.
Wichtig ist dabei: Die bestehenden Klassen der Max-von-Laue-Schule verbleiben vollständig an ihrem bisherigen Standort. Es werden keine bestehenden Klassen an das OSZ verlagert. Am Standort des OSZ Louise-Schroeder starten ausschließlich die beiden neu gebildeten 7. Klassen.