Mit dem offiziellen Start der Umbauarbeiten am Bürgertreffpunkt im denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude Lichterfelde West beginnt nicht nur die Modernisierung eines historischen Ortes, sondern auch die Schaffung einer erweiterten, barrierefreien Seniorenfreizeitstätte.
„Die Entdeckung dieser historischen Tür ist ein Geschenk für den Umbauprozess. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Geschichte des Ortes zu bewahren, während wir gleichzeitig moderne Standards für eine lebendige Nachbarschaft schaffen“, sagt der stellvertretende Bezirksbürgermeister und zuständige Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales Tim Richter.
Bereits in den ersten Tagen der baulichen Vorbereitungen kam diese besondere Überraschung zum Vorschein: eine original erhaltene historische Tür aus der Entstehungszeit des Bahnhofs, die hinter einer später eingezogenen Wand verborgen war. Ziel ist es, diesen Saaldurchgang in das zukünftige Nutzungskonzept zu integrieren und so die historische Substanz des Gebäudes zu würdigen.
Der Aus- und Umbau der Seniorenfreizeitstätte soll den Bahnhof Lichterfelde-West zu einem offenen, lebendigen Ort für Begegnung, Kultur und nachbarschaftliches Engagement weiterentwickeln. Geplant sind ein barrierefreier Sanitärraum, zwei moderne Veranstaltungsräume sowie eine neue Teeküche. Ergänzt wird das Angebot durch einen barrierefreien Zugang, um den Bürgertreffpunkt für alle Besucherinnen und Besucher noch besser zugänglich zu machen.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit wird der Bürgertreffpunkt für die Öffentlichkeit zunächst uneingeschränkt zugänglich sein.
Bezirksstadtrat Tim Richter: „Ich freue mich, dass wir nach der langen Planungsphase nun endlich in die Umsetzung kommen – und das bei Berücksichtigung der betroffenen Belange wie parallele Nutzung, Bedürfnisse der Deutschen Bahn, den Hinweisen von Denkmal- und Naturschutz folgend sowie den baulichen Notwendigkeiten. Mein Dank gilt allen Beteiligten in der Freizeitstätte, den beteiligten Ämtern, beim Förderverein, der Bahn und nicht zuletzt dem Eigentümer.“