Mit der feierlichen Eröffnung der neuen Ronnebypromenade gewinnt Steglitz-Zehlendorf einen modernen und zugleich naturnahen Uferpark direkt am Wasser zurück. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde die umfassend neugestaltete Anlage gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierlich eröffnet.
Die neue Promenade verbindet Erholung, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Stadtentwicklung auf besondere Weise. Großzügige Wege, neue Sitzbereiche, klimaresiliente Bepflanzungen und der direkte Zugang zum Wasser machen die Anlage zu einem lebendigen Treffpunkt für Familien, Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Wassersportler sowie Besucherinnen und Besucher aus ganz Berlin.
Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Straßen und Grünflächen, Urban Aykal:
„Mit der neuen Ronnebypromenade schaffen wir einen Ort, der den Menschen gehört. Einen Ort zum Durchatmen, Begegnen und Genießen. Die direkte Lage am Wannsee macht diesen Uferpark zu einem ganz besonderen Stück Berlin. Mir war wichtig, dass hier nicht nur ein schöner Park entsteht, sondern ein öffentlicher Raum mit echter Aufenthaltsqualität für alle Generationen. Mit dem neuen Dünenweg haben wir zudem einen wichtigen Schritt für mehr Barrierefreiheit getan. Allerdings fehlt weiterhin eine direkte Verbindung – etwa in Form eines Aufzuges – zwischen der Anlegestelle und dem S-Bahnhof Wannsee bzw. dem Kronprinzessinnenweg. Für diese bezirkliche Forderung werde ich mich auf Landesebene weiterhin einsetzen.“
Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg:
„Die Ronnebypromenade zeigt eindrucksvoll, wie moderne Stadtentwicklung und Natur miteinander verbunden werden können. Hier ist ein offener und lebendiger Ort entstanden, der den Wannsee noch stärker erlebbar macht und gleichzeitig die historische Identität dieses besonderen Standortes bewahrt. Die Promenade ist ein großer Gewinn für Steglitz-Zehlendorf und für ganz Berlin.“
Die neugestaltete Anlage geht auf einen freiraumplanerischen Wettbewerb zurück. Der Siegerentwurf des Büros Hutterreimann Landschaftsarchitekten wurde in den vergangenen Jahren umgesetzt und verbindet die traditionsreiche Geschichte des Ortes mit einer modernen Gestaltung.
Besonderer Blickfang der neuen Anlage ist die geschwungene Hafentreppe mit Sitzstufen und weitem Blick über den Großen Wannsee. Ergänzt wird die Promenade durch neue Aufenthaltsflächen, einen Hafenplatz sowie einen zusätzlichen Steg für Kanus und Kajaks neben dem Kunstwerk „Nix Nixe“ von Frank Kästner.
Die Maßnahme wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit Bundesmitteln sowie Mitteln des Landes Berlin gefördert.
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