Der Funkturm ist weltbekannt. Aber der Architekt Heinrich Straumer, der das Berliner Wahrzeichen maßgeblich gestaltete, ist heute nahezu unbekannt. Straumer gehörte als Vertreter der gemäßigten Moderne und des Englischen Landhausstils im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den renommierten Architekten Berlins. Hauptsächlich In Dahlem, Lichterfelde, Nikolassee und Zehlendorf schuf er zahlreich Villen und Wohnhäuser.
Die nächste Sonderausstellung im Heimatmuseum mit dem Titel „Vom Landhaus zum Funkturm – Die Zehlendorfer Bauten des Architekten Heinrich Straumer“ stellt Straumer in seiner Zeit und seine Bauwerke vor. Kuratorin der Ausstellung ist Dr. Angelika Kaltenbach, Denkmalpflegerin und Fachbuchautorin. Sie gilt in der Fachwelt als Kennerin des Architekten und seiner Häuser. Die Sonderausstellung wird am Sonntag, 16. November, um 11 Uhr eröffnet und endet am Ostersonntag, 5. April 2026.
Die Sonderausstellung ist zu den bekannten Öffnungszeiten des Heimatmuseums am Mittwoch und Sonntag von 11 bis 15 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Über Heinrich Straumer informiert auch die Titelgeschichte des neuen Zehlendorfer Heimatbriefs, Ausgabe Oktober 2025. Das Heft ist gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro im Heimatmuseum erhältlich. Außerdem bietet die Kuratorin Führungen durch die Ausstellung und einige Bauten des Architekten an. Aktuelle Infos dazu auf der barrierefreien Webseite des Heimatvereins www.heimatmuseum-zehlendorf.de Das Zehlendorfer Heimatmuseum finden Sie in der Clayallee 355, 14169 Berlin, im Historischen Winkel.
Weitere Fragen zu der Sonderausstellung können Sie an info@heimatmuseum-zehlendorf.de richten.