Aktuelle Informationen zur Geflügelpest

Pressemitteilung vom 24.10.2025

Derzeit kommt es in vielen Bundesländern zu zahlreichen Totfunden von mit dem Geflügelpestvirus (H5N1) infizierten Wildvögeln, insbesondere Kraniche sind betroffen. Auch in einzelnen Hausgeflügelbeständen wurden schon Ausbrüche verzeichnet. In Berlin wurden diese Woche ebenso einzelne Verdachtsfälle aus verschiedenen Bezirken gemeldet.
Das Friedrich-Löffler-Institut hat die Gefahr deshalb für den Eintrag in die Hausgeflügelbestände von „gering“ auf „hoch“ gesetzt. Zudem wurde die Empfehlung an die Bevölkerung ausgesprochen den Kontakt mit erkrankten oder verendeten Wildvögeln zu meiden. Geflügelhaltern wird zudem dringend empfohlen strikte Biosicherheitsmaßnahmen umzusetzen, um Kontakte des Geflügels zu Wildvögeln zu minimieren.

Auch wenn im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bisher noch kein Fall bekannt wurde, schließt sich der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht diesen Empfehlungen für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf an. Alle Geflügelhalter werden gebeten ihre Haltungen nochmals hinsichtlich der Maßnahmen zum Schutz gegen den Eintrag des Virus zu überprüfen. Krankheitsanzeichen im Geflügelbestand sollten dem Veterinäramt zur Kenntnis gebracht werden. Noch nicht beim Veterinäramt angemeldete Geflügelhaltungen sind diesem unverzüglich zu melden. Da die Entwicklung des derzeitigen Geschehens auch zu weiteren tierseuchenrechtlichen Maßnahmen seitens des Veterinäramtes führen kann, sind alle Tierhalter aufgefordert die aktuelle Tagespresse und sowie die Bekanntmachungen des Bezirks zu verfolgen.
Tot aufgefundene Wildvögel sollten ebenfalls dem Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht gemeldet werden (vetleb@ba-sz.berlin.de).

Aktuelle amtliche Bekanntmachungen der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht:
https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/ordnungsamt/veterinaer-und-lebensmittelaufsicht/artikel.1515869.php

FLI:
https://www.fli.de/de/presse/pressemitteilungen/presse-einzelansicht/gefluegelpest-risiko-fuer-ausbrueche-in-haltungen-steigt-bei-wildvoegeln-erstmals-kraniche-auffaellig/