Die Berichterstattung der letzten Tage in diversen Medien veranlassen das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, vertreten durch Herrn Stadtrat Urban Aykal, und den Investor, die Groth Gruppe, vertreten durch die Geschäftsführer Thomas Groth und Antonia Heiming, klarstellend folgende gemeinsame Erklärung abzugeben:
1. Bei der Umsetzung des Bauvorhabens Lichterfelde auf Grundlage des nunmehr rechtskräftigen Bebauungsplans sind umfangreiche Verpflichtungen und grundstücksbezogene Besonderheiten in Zusammenhang mit Natur- und Artenschutz zu berücksichtigen. Dies war seit Beginn des Bebauungsplanverfahrens bekannt und einer der Gründe für die vergleichsweise lange Verfahrensdauer.
2. Als Voraussetzung für das Planungsrecht wurden auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und unter Einbeziehung der zuständigen Ämter und maßgeblichen Verbände detaillierte Lösungen zu den entsprechenden Problemstellungen gefunden und vertraglich verein-bart.
3. Die nun anstehende Umsetzung der bestehenden Vereinbarungen kann nur durch enge, verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Ämtern und dem Investor erfolgen. In diesem Sinne kooperieren die Partner in nahezu täglichem Austausch mit dem Ziel, einerseits das Bauvorhaben in dem vereinbarten Zeitraum umzusetzen, anderer-seits die natur- und artenschutzrechtlichen Belange wie vereinbart zu berücksichtigen. Dass sich hier auch neue Aspekte – wie ein zusätzliches Ameisennest – ergeben können, für die möglichst kurzfristig Lösungen gefunden werden müssen, liegt in der Natur der Sache. Bezirksamt und Investor arbeiten jedoch eng zusammen, um das gemeinsame Ziel der vertrags-gemäßen, zeitnahen Umsetzung des Wohnungsbauprojektes zu erreichen.
4. Es ist festzustellen, dass die vorliegende Berichterstattung einen Einzelpunkt herausgreift, der jedoch im Gesamtkontext zu sehen ist und keineswegs dazu führt, dass sich das gesamte Bauvorhaben verzögert. Gemeinsam mit der Wohnungsbauleitstelle wird auch für dieses Thema rechtzeitig eine ausgewogene Vorgehensweise gefunden.
Das Ameisennest allein ist nicht entscheidend für den Fortgang des Projektes, sondern eines von mehreren Themen, die sich in guter Abstimmung zwischen dem Bezirksamt und dem Investor befinden.