Finissage der Ausstellung im Rathaus Zehlendorf am 08.04.2025: Peter Hahn – Blickfang Berlin Südwest

Pressemitteilung vom 02.04.2025

Peter Hahn – Blickfang Berlin Südwest, Ausstellung im Rathaus Zehlendorf vom 24.02. bis 10.04.2025

Dauer: 24. Februar – 10. April 2025

Ausstellungsort: 1. & 2. Etage des Rathaus Zehlendorf (Kirchstraße 1/3,14163 Berlin)

Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 10:00 – 18:00 Uhr

Finissage am 08. April 2025 um 17 Uhr

Frau Richter-Kotowski, Bezirksstadträtin für die Bereiche Bildung, Kultur und Sport, lädt herzlich zur Finissage der seit dem 24. Februar 2025 im Rathaus Zehlendorf unter ihrer Schirmherrschaft stattfindende Foto-Ausstellung „Blickfang Berlin Südwest“ von Peter Hahn ein. Sie begrüßt Sie am 8. April 2025 – 17:00 Uhr im 1. Stock des Rathauses.

Frau Richter-Kotowski über die Ausstellung:
„In ‘Blickfang Berlin Südwest’ fängt Peter Hahn mit seiner Kamera nicht nur die Architektur und das urbane Leben ein, sondern auch die Geschichten, die in den stillen Momenten zwischen den Szenen verborgen liegen. Diese Ausstellung öffnet einen neuen Blick auf eine Stadt, die sich immer wieder neu entdeckt, wenn wir bereit sind, genauer hinzusehen.“

Der Berliner Fotograf, Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie, präsentiert Vertrautes wie den Steglitzer „Bierpinsel“ und Verborgenes aus dem für ihn schönsten und innovativsten Bezirk unserer Stadt. Streetfotografie ist einer seiner Schwerpunkte, so die Bilder „Eine flexible Frau“ und „Die Zeitungsleserin“. Scheinbar ungewöhnliche Augenblicke in ein Bild zu fassen, bevor diese wieder an Bedeutung verlieren und im Nichts verschwinden, ist sein Anliegen. Diese Art der Fotografie mit ihren unterschiedlichen Wirklichkeiten ist für ihn zugleich Begegnung und Dialog mit den Mitmenschen – voller Spannung, Überraschung, Freude, Widerspruch, Einsamkeit und Schönheit. „Witz und Ernsthaftigkeit liegen in der sich rapide verändernden Metropole Berlin oft nah beieinander.“

In seiner Fotografie dokumentiert er auch Veränderungen unterworfener Bauten wie das gar nicht so alte Wahrzeichen des Berliner Südens, das Kraftwerk am Barnackufer oder den verschneiten Mäusebunker.

  • Bierpinsel

    Bierpinsel

  • Eine flexible Frau

    Eine flexible Frau

  • Die Leserin

    Die Leserin

  • Kraftwerk am Barnackufer

    Kraftwerk am Barnackufer

  • Mäusebunker

    Mäusebunker

Peter Hahn – fotoblues

Fotografie ist die Abstraktion des Alltäglichen, Streetfotografie ist mein Schwerpunkt. Scheinbar ungewöhnliche Augenblicke in ein Bild zu fassen, bevor diese wieder an Bedeutung verlieren und im Nichts verschwinden, das ist mein Anliegen. Diese Art der Fotografie ist zudem Begegnung und Dialog mit den Mitmenschen, voller Spannung, Überraschung, Freude, Widerspruch, Einsamkeit und Schönheit.

Weltweit bin ich unterwegs, jedoch ist die Auseinandersetzung mit Berlin, der Stadt in der ich seit 51 Jahre lebe, für mich besonders wichtig. Die unterschiedlichen Wirklichkeiten, Witz und Ernsthaftigkeit, liegen in der sich rapide verändernden Metropole oft nah beieinander. Seit über 12 Jahren habe ich meinen Lebensmittelpunkt in Berlin-Lichterfelde.

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hatte ich bisher ab 2016 einundzwanzig Ausstellungen in unterschiedlichen Formaten, so in der Lichterfelder Petrus Kirche (2017), in der Deutschen Bank (2022) am Kranoldplatz oder im Goerzwerk (2023 / 2024). Vielbeachtet war die Ausstellung „Kunst im Knast – fotoblues in 23 Zellen“ zu Pfingsten 2017, erweitert um ein Kulturprogramm im ehemaligen Frauengefängnis in Lichterfelde, das über Jahre als SOEHT 7 firmierte. Im Mai 2017 erhielt ich für ein Bild von diesem besonderen Ort den 1. Preis des Fotowettbewerbs „Ungewöhnliches in Berlin Südwest“ des Marketingclubs Berlin.Südwest. Im August gleichen Jahres unternahm ich für die Ausstellung „Direkt vor der Tür“ in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek einen fotografischen Streifzug durch den Steglitzer Kiez rund um die Schloßstraße. Auch hier war mein Anliegen, Vertrautes wie der „Bierpinsel“ und Verborgenes sichtbar zu machen.

Vita:

Gelernter Fotograf und Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie. Angestellt als Fotograf in Stuttgart und Berlin (Firma Rotaprint). Dann Studium der Landschaftsplanung an der Technischen Universität Berlin mit Abschluss Diplom-Ingenieur. Direkt danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Stadtforschung und Strukturpolitk GmbH in Berlin. Anschließend zweiundzwanzig Jahre Abteilungsleiter Sportstätten / Umwelt im Landessportbund Berlin.

Neben Foto-Ausstellungen im Bund und Berlin, Veröffentlichungen in Text und Bild in Magazinen/Zeitschriften wie Photo, Bauwelt, Der Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, Sport in Berlin etc.., habe ich einige Jahre für das südwestberliner Kiez-Magazin Ferdinandmarkt Artikel verfasst, dito im Verein für Wirtschaftsförderung „Berlin.Südwest“. Ich bin Autor u. a. der Bücher “Der Freizeit-Knigge” (1992-Bund-Verlag/Köln); “Analyse des Konflikts Sport/Umwelt” (1988-Schriftenreihe der TU Berlin) und „Eichtersheimer Geschichten“ (2019-Herausgeber Gemeinde Angelbachtal), dazu 2020 zwei Lesungen in Berlin).

Text: Peter Hahn

Fotograf: Peter Hahn