Bezirksbürgermeisterin fordert kurzfristige Anpassung des ÖPNV an veränderte Bedürfnisse

Pressemitteilung vom 02.04.2020

Die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski setzt sich dafür ein, dass im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiterhin und insbesondere im Berufsverkehr ausreichend lange Fahrzeuge eingesetzt und die Taktungen so gestaltet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger genügend Abstand einhalten können.

Cerstin Richter-Kotowski:

Die aktuelle Lage zwingt uns dazu, dass wir alle auf Abstand zueinander gehen müssen, sofern wir uns für notwendige Wege im öffentlichen Raum aufhalten. Es kann nicht sein, dass gerade zu Stoßzeiten Menschen in U-Bahnen dicht gedrängt beieinanderstehen müssen. Dies ist ein Zustand, der kontraproduktiv für die aktuellen Schutzmaßnahmen ist. Deshalb werde ich direkt mit der BVG in Kontakt treten und mich dafür einsetzen, dass es zu Nachbesserungen bei der Bewertung notwendiger Kapazitäten und eines an die sich veränderten Bedürfnisse angepassten Grundfahrplans kommt. Der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu einer ärztlichen Untersuchung darf zu keiner zusätzlichen Belastung werden. Denn ein gut funktionierender und für die Menschen sicherer ÖPNV ist gerade jetzt essentiell für unsere Gesellschaft.