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Gemeinsame Geschäftsstelle Schulbauoffensive der Berliner Bezirke (GGSt BSO)

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Bild: GGSt BSO

Berlin wächst – und mit dem Wachstum der Hauptstadt steigt die Zahl junger Berlinerinnen und Berliner im schulpflichtigen Alter. In einigen Bezirken reichen die Plätze schon heute nicht mehr aus, um die stetig wachsende Schülerzahl angemessen zu unterrichten. Die schulische Infrastruktur, die heute bereits von 311.000 Kindern und Jugendlichen genutzt wird, muss schon 2026 etwa 75.000 weiteren Lernenden gerecht werden. Bis dahin will Berlin im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive rund 5,5 Milliarden Euro in die Sanierung und den Neubau von Schulen investieren.

Die zentralen Herausforderungen, denen die Akteure der Berliner Schulbauoffensive gemeinsam begegnen wollen, sind der Neubau, die Sanierung und der Erhalt von Schulgebäuden. In die Sanierung vorhandener Schulen sollen dabei bis 2027 1,3 Milliarden Euro fließen, ergänzt durch weitere 1,5 Milliarden Euro für den nachhaltigen sogenannten baulichen Unterhalt. Weitere 2,8 Milliarden Euro werden für den Neubau von bis zu 60 modernen Schulgebäuden bereitgestellt. Dieser Umfang der Investitionen macht deutlich, dass eine kooperative Zusammenarbeit das gemeinsame Interesse aller beteiligten Akteure in den Bezirken und auf Senatsebene sein muss.

Die Gemeinsame Geschäftsstelle Schulbauoffensive der Berliner Bezirke (GGSt BSO) ist gegründet worden, um neben der Vernetzung bezirklicher Akteure auch die Kommunikationsstrukturen zwischen den Verwaltungen auf Senats- und Bezirksebene zu etablieren und auszubauen. Klare Schnittstellen und enge Absprachen zwischen den Bezirken und der Senatsverwaltung – ein echtes Miteinander – sind die Basis, um die anspruchsvollen Aufgaben der kommenden Jahre erfolgreich anzugehen.

    • Koordination der bezirklichen Zusammenarbeit
    • Vertretung gegenüber Senatsebene/Gremienarbeit (Steuergruppe Taskforce, Leitung von Arbeitsgruppen)
    • Feststellung der Bedarfe in den Bezirken
    • Personalmarketing
    • Unterstützung bei der Personalgewinnung und -bindung
    • Unterstützung bei der Entwicklung einheitlicher, abgestimmter Kriterien zum Umgang mit Daten
    • Aufbau einer bezirklichen Datenbank für die BSO
    • Begleitung zentraler Verfahrensabläufe
    • Erarbeitung von Geschäftsprozessen und “best practice”
    • Organisation des (über-)regionalen Austausches
    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vorlagenerstellung
    • Veranstaltungsmanagement
    • Begleitung von Partizipationsverfahren