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In Berlin gibt es zu viel Müll. Viele Abfälle werden falsch entsorgt. Dann landen sie auf der Straße und in der Umwelt. Aber viele Abfälle können wiederverwertet werden. Das heißt, man kann aus dem alten Material neues Material erstellen. Noch besser ist es, Müll nicht entstehen zu lassen. Das heißt Vermeidung von unnötigen Dingen. Die Idee dahinter heißt „Zero Waste“ (übersetzt: Null Verschwendung). In Neukölln ist das eine Vision für eine bessere Zukunft. Es geht darum, weniger Abfall entstehen zu lassen und mehr über soziales und ökologisches Handeln nachzudenken. Dinge sollten so oft wie möglich wiederverwendet, repariert und richtig recycelt werden. Das ist Teil der Kreislaufwirtschaft. Viele Menschen in Neukölln engagieren sich für die Kreislaufwirtschaft. Es gibt nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten, Reparaturwerkstätten, Mehrwegangebote in Cafés und vieles mehr. Dieses Engagement soll gefördert werden, damit Neukölln auch in Zukunft lebenswert bleibt.
Die Zero-Waste-Beauftragte ist die zentrale Ansprechperson für alle Menschen in Neukölln zum Thema Müllvermeidung. Sie arbeitet eng mit den verschiedenen Ämtern, Gewerbetreibenden und Initiativen zusammen. Die Zero-Waste-Beauftragte organisiert Projekte und Kampagnen im Bezirk. Damit möchte das Bezirksamt Neukölln mehr Müll vermeiden, die Abfallentsorgung verbessern und neue Ideen fördern. Auch das Bezirksamt will ein Vorbild für eine nachhaltige Abfallpraxis sein.