Neukölln inklusiv: Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

In Neukölln hat die Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention am 01.07.2025 ihre Arbeit aufgenommen und befindet sich im Aufbau. Sie ist im Geschäftsbereich des Bezirksbürgermeisters, in der Stabsstelle für Dialog und Zukunft angesiedelt. Während die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen als Ansprechpartnerin und Interessensvertreterin für die Bürger*innen Neuköllns nach außen wirkt, richtet sich die Koordinierungsstelle nach innen in die Verwaltung.

Hintergrund

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, kurz UN-BRK, ist seit dem 26. März 2009 in Deutschland in Kraft. In der UN-BRK werden die allgemeinen Menschenrechte konkret auf die Situation von Menschen mit Behinderungen angewandt.

Wie genau die UN-BRK in Berlin umgesetzt werden soll, regelt das Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz, kurz LGBG. Das LGBG schreibt unter anderem vor, dass es in jeder Senatsverwaltung und in jedem Bezirk eine Koordinierungsstelle gibt. Aufgabe der Koordinierungsstellen ist es, die Maßnahmen der Verwaltung für mehr Barrierefreiheit und Inklusion abzustimmen und zu begleiten. Außerdem berichten sie regelmäßig über den Umsetzungs-Stand.

Die Berliner Koordinierungsstellen auf Landes- und Bezirksebene sind untereinander in regelmäßigem Austausch.

Aufgaben und Ziele

  • Unterstützung der Fachämter bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit und Inklusion,
  • Erstellung und Weiterentwicklung eines Aktionsplanes für Neukölln mit den Maßnahmen aller Fachbereiche,
  • Regelmäßige Berichte über den Umsetzungs-Stand der Maßnahmen,
  • Organisation einer Arbeitsgruppe, die die Erstellung des Aktionsplans berät und begleitet und
  • Stärkung der Rechte und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen, zum Beipsiel durch Fach-Veranstaltungen und Schulungs-Angebote.

Die Koordinierungsstelle setzt sich in ihrer Arbeit für die Partizipation von Menschen mit Behinderungen an der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Gestaltung einer inklusiven Verwaltungs-Arbeit ein. Sie ist im engen Austausch mit dem Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen und der Bezirksbeauftragen für Menschen mit Behinderungen.

Informationen und Bereiche

Der Titel steht in weißer Schrift auf violettem Hintergrund. In der rechten unteren Ecke ist das Symbolbild eines Kreises um den kleinen Buchstaben i, ebenfalls in weiß.

Rechtliche Grundlagen

Kurze Vorstellung der wichtigsten rechtlichen Grundlagen für die Koordinierungsstelle. Weitere Informationen

Auf lila Hintergrund steht in weißer Schrift: Berliner Maßnahmenplan 2020-2025, unten rechts ist ein Symbolbild des Brandenburger Tors, auch in weiß

Berlin inklusiv - Berliner Maßnahmenplan 2020 bis 2025

Berliner Maßnahmenplan 2020 bis 2025 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Zur Seite mit Informationen und dem Plan zum Herunterladen. Auch in Leichter Sprache. Weitere Informationen

Kompetenznetzwerk Barrierefreiheit Berlin

Diese Seite befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ergänzt.

Team Inklusion

Katharina Smaldino
Pronomen: sie und ihr
Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Niko Winter
keine Pronomen
Geschäftsstelle der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen

Jule Steinert
Pronomen: sie und ihr
Neukölln inklusiv: Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Stabsstelle für Dialog und Zukunft

Dr. Patricia Deuser
Pronomen: sie und ihr
Leitung Stabsstelle für Dialog und Zukunft