Rückblick auf das Jahr 2025
Das Jahr 2025 stand für die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick im Zeichen intensiver Netzwerkarbeit, neuer Formate und eines noch engeren Austauschs mit Politik und Verwaltung. Wie in den vergangenen Jahren war die Seniorenvertretung in den Kiezklubs und Stadteilzentren des Bezirkes präsent und bot Seniorinnen und Senioren direkte Ansprechpartner vor Ort. Diese kontinuierliche Präsenz stärkt das Vertrauen, ermöglicht schnelle Rückmeldungen aus der Praxis und sorgt dafür, dass Anliegen älterer Menschen zeitnah aufgegriffen werden können.
Ein besonderes Highlight war die Durchführung des Seniorenforums in einer neuen Form. Erstmals fand ein „Gesprächs-Speeddating“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirkspolitik statt. Dieses innovative Format erlaubte kurze, prägnante Gespräche auf Augenhöhe und schuf Raum dafür, Anliegen klar zu formulieren und unmittelbares Feedback zu erhalten. Die positive Resonanz zeigt, dass neue Methoden der Beteiligung wichtige Impulse setzen können.
Auch im Bereich Ärzteversorgung und Barrierefreiheit blieb die Seniorenvertretung „am Ball“. In regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Ämtern und in enger Zusammenarbeit mit den bezirklichen Krankenhäusern wurde der Runde Tisch Pflege aktiv unterstützt. Die große Herausforderung – die medizinische Versorgung im Bezirk langfristig zu sichern – bleibt angesichts des demographischen Wandels eines der zentralen Themen. Durch die intensive Kooperation mit der QPK (Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und Koordinierungsstelle) sowie dem Gesundheitsamt ist es gelungen, bestehende Netzwerke weiter auszubauen und neue Kontakte zu knüpfen. Dieses erweiterte Netzwerk ermöglicht es der Seniorenvertretung, Seniorinnen und Senioren noch zielgerichteter zu unterstützen.
Insgesamt war 2025 ein Jahr, in dem die Seniorenvertretung ihre Rolle als Brückenbauer zwischen älteren Menschen, Politik, Behörden und Einrichtungen weiter gestärkt hat.
Ausblick auf das Jahr 2026
Auch im Jahr 2026 wird es für die Seniorenvertretung keine geringeren
Herausforderungen gegeben – im Gegenteil. Die „Baustellen „im wahrsten Sinne des Wortes werden nicht weniger. Zahlreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen im Bezirk erschweren die Mobilität vieler älterer Menschen und verlangen kontinuierliche Aufmerksamkeit. Barrierefreie Wege bleiben ein Dauerthema, das ständige Abstimmungen und Nachsteuerungen erforderlich macht.
Zudem stellen die Versorgungsprobleme in einigen Ortsteilen eine wachsende Belastung dar – sowohl bei Waren des täglichen Bedarfs als auch im Gesundheitswesen. Die Seniorenvertretung wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Entwicklung nicht zu einer Benachteiligung älterer Menschen führt und dass Lösungen gemeinsam mit Politik, sozialen Trägern und Gewerbetreibenden erarbeitet werden.
Ein eindeutiger Schwerpunkt der Arbeit im Jahr 2026 wird die Vorbereitung der Wahl der Seniorenvertretung sein. Damit das neue Gremium wieder stark und engagiert arbeiten kann, gilt es:
- interessierte Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen,
- Informationsveranstaltungen in den Ortsteilen durchzuführen,
- für die Wahl zu werben und
- das Interesse der älteren Bevölkerung an Beteiligung weiter zu fördern.
Die Seniorenvertretung möchte möglichst viele Menschen motivieren, sich einzubringen – sei es als Kandidatin oder Kandidat oder durch die aktive Teilnahme an der Wahl.
Fazit
Die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick blickt auf ein arbeitsreiches, erfolgreiches Jahr 2025 zurück und steht zugleich vor bedeutenden Aufgaben im Jahr 2026. Mit gewachsenen Netzwerken, engagierten Mitgliedern und einer klaren Ausrichtung auf die Bedürfnisse älterer Menschen ist sie gut aufgestellt, um die kommenden Herausforderungen anzupacken und den Bezirk weiterhin aktiv mitzugestalten.
Tex: Jutta Knubbe