Die Arbeit der Seniorenvertretung

Aufruf zur Wahl der Seniorenvertretung vom 05. - 12. März 2027

Sie sind über 60 und wollen sich einmischen?
Dann beteiligen Sie sich an der Seniorenvertretungswahl im März 2027 und kandidieren Sie selbst!
Alle wichtigen Informationen zur Seniorenvertretungswahl finden Sie hier.
Schauen Sie gern auch in den Bericht der Klausur der Seniorenvertretung zum Thema Seniorenvertretungswahl.

Unser Tipp: Informieren Sie sich rechtzeitig über die Kandidierenden, sprechen Sie miteinander und nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Und wenn Sie Lust haben, mehr zu bewegen – trauen Sie sich, selbst anzutreten.
20 Jahre Seniorenmitwirkungsgesetz zeigen: Beteiligung wirkt. Damit das so bleibt, kommt es auf jede Stimme an – auch auf Ihre.

Rufen Sie uns an unter Tel. (030) 90297-6019 oder schreiben Sie uns eine E-Mail Seniorenvertretung@ba-tk.berlin.de. Wir freuen uns auf Sie!

Die Seniorenvertretung ist das Instrument der Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren des Bezirkes Treptow-Köpenick. Sie verstärkt die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Menschen in allen Lebensbereichen. Sie ist in ihrer Meinungs- und Willensbildung und ihrer Tätigkeit unabhängig, selbständig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden.

Grundlagen und Arbeitsweise

Grundlage für die Arbeit der Seniorenvertretung ist das „Gesetz zur Stärkung der Mitwirkungsrechte der Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben im Land Berlin“ vom 22.Mai 2006, geändert durch Gesetz vom 07. Juli 2016 (GVBl. S. 451) mit Wirkung vom 04. August 2016.

Weitere Arbeitsmaterialien sind vor allem

  • Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik
  • Leitlinien für die Seniorenpolitik im Bezirk Treptow-Köpenick
  • Geschäftsordnung der Seniorenvertretung
  • Altenberichte der Bundesregierung und relevante Studien auf Landes- und Bezirksebene
  • Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in Kommunen“
  • Protokolle und Beschlüsse der BVV und deren Ausschüsse
  • Protokolle des Landesseniorenbeirates, der Landesseniorenvertretung und des Arbeitskreises Berliner Senioren
  • Materialien, Berichte und Informationen aus den Vereinen, Verbänden und Institutionen des Bezirkes
  • Relevante Materialien und Berichte der Senatsverwaltungen und der Bundesministerien

In regelmäßigen Zusammenkünften werden die konkreten Arbeitsschritte zur Umsetzung der Aufgaben festgelegt sowie Erfahrungen aus der Mitarbeit in Gremien, Ausschüssen der BVV und in Einrichtungen der Senioren vermittelt.

Schwerpunkte der Arbeit der Seniorenvertretung

Der Vorstand der Seniorenvertretung in Klausur

Gemeinsam für eine starke Seniorenvertretung – Wahlbeteiligung 2027 deutlich erhöhen

An einem intensiven Klausurtag hat sich der Vorstand der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick mit einer zentralen Frage beschäftigt: Wie können wir dazu beitragen, dass sich bei der nächsten Wahl im Frühjahr 2027 deutlich mehr ältere Menschen beteiligen? Unser ehrgeiziges Ziel ist klar: Die Wahlbeteiligung soll sich im Vergleich zur letzten Wahl mindestens verdoppeln.

Dieses Ziel ist ambitioniert, aber erreichbar- wenn es gelingt, möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die Mitgestaltung in unserem Bezirk zu gewinnen.

Warum ist die Wahl der Seniorenvertretung so wichtig?

Die Seniorenvertretung setzt sich dafür ein, dass die Interessen der älteren Menschen in Berlin und insbesondere in Treptow-Köpenick gehört werden. Sie bringt Themen wie Barrierefreiheit, Mobilität, Gesundheit, Wohnen, soziale Teilhabe und Digitalisierung in politische Entscheidungsprozesse ein.
Je mehr Menschen wählen, desto stärker ist das Mandat der gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Eine hohe Wahlbeteiligung zeigt: Die ältere Generation ist aktiv, engagiert und möchte die Zukunft mitgestalten.

Was bewegt Seniorinnen und Senioren?

In der Klausur wurde deutlich: Viele ältere Menschen interessieren sich durchaus für die Themen der Seniorenarbeit. Dennoch wissen nicht alle, was die Seniorenvertretung konkret bewirkt oder wie wichtig ihre Stimme ist.

Deshalb müssen wir noch besser erklären:

  • Was die Seniorenvertretung macht.
  • Welche Erfolge bereits erreicht wurden.
  • Warum jede Stimme zählt.
  • Wie einfach die Wahlbeteiligung ist.

Menschen engagieren sich dort, wo sie sich ernst genommen und angesprochen fühlen. Genau das wollen wir vermitteln.

Jede und jeder soll sich angesprochen fühlen.

Unser Leitgedanke lautet: Mitmachen ist für alle möglich.

Ob jemand aktiv in einer Arbeitsgruppe mitwirken, Anregungen geben oder einfach durch die Teilnahme an der Wahl seine Unterstützung zeigen möchte – jeder Beitrag ist wertvoll.

Besonders wichtig ist uns, dass sich alle Seniorinnen und Senioren mitgenommen fühlen:

  • Menschen, die schon lange im Bezirk leben,
  • Neu zugezogene ältere Bürgerinnen und Bürger,
  • Menschen mit Mobilitätseinschränkungen,
  • Seniorinnen und Senioren mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen,
  • Ältere Menschen, die bisher keinen Kontakt zur Seniorenarbeit hatten.

Wie können wir die Wahlbeteiligung erhöhen?

In der Klausur wurden zahlreiche Ideen gesammelt.

Sichtbarer werden

Viele Menschen müssen die Seniorenvertretung erst kennenlernen. Deshalb wollen wir unsere Präsenz verstärken:

  • Informationsstände auf Festen in den Ortsteilen
  • Beiträge im Seniorenmagazin und lokalen Medien
  • Gespräche, wo immer sie gewünscht werden…

Persönlich ansprechen

Der direkte Kontakt ist oft der beste Weg. Wer persönlich eingeladen wird, fühlt sich eher angesprochen. Hier ist ein probates Mittel die Mund-zu-Mund- Propaganda.

Erfolge sichtbar machen

Menschen engagieren sich eher, wenn sie konkrete Ergebnisse sehen. Deshalb wollen wir stärker darüber informieren, was die Seniorenvertretung bereits erreicht hat.

Beteiligung erleichtern

Nicht Jede und Jeder möchte sofort ein Amt übernehmen. Deshalb schaffen wir niedrigschwellige Möglichkeiten zur Mitwirkung.

Die Seniorenvertretung bietet interessierten Seniorinnen und Senioren, die mit dem Gedanken spielen zu kandidieren, in der Zeit von Juli bis September 2026 jeden Montag von 15:00-17:00 Uhr Gespräche an im

Rathaus Johannisthal
Sterndamm 102, 12487 Berlin
Tel: (030) 90297-6019 (Voranmeldung erbeten)
E-Mail: seniorenvertretung@ba-tk.berlin.de

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die Klausur hat gezeigt: Eine höhere Wahlbeteiligung ist nicht allein Aufgabe des Vorstands. Sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Jedes Mitglied der Seniorenvertretung, alle Partnerorganisationen und engagierten Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, andere zu informieren und zu motivieren.

Unser Appell an alle Seniorinnen und Senioren:

Ihre Stimme zählt. Ihre Erfahrungen sind wertvoll. Ihre Anliegen verdienen Gehör.

Mit Ihrer Teilnahme an der Wahl der Seniorenvertretung im Frühjahr 2027 stärken Sie die Interessen älterer Menschen in unserem Bezirk. Sie tragen dazu bei, dass Themen wie gute Versorgung, barrierefreie Wege, bezahlbares Wohnen und soziale Teilhabe auf der politischen Agenda bleiben.

Ob Sie wählen, Ideen einbringen oder selber mitarbeiten möchten – Sie sind herzlich eingeladen.

Gemeinsam können wir viel bewegen

Die Seniorenvertretung lebt von den Menschen, die sich einbringen. Unser Ziel ist es, alle Seniorinnen und Senioren in Treptow-Köpenick mitzunehmen und zu zeigen: Engagement lohnt sich.

Wenn es uns gelingt, mehr Menschen zu informieren, zu begeistern und einzubinden, kann die Wahlbeteiligung 2027 deutlich steigen.

Denn eine starke Seniorenvertretung braucht viele Stimmen – und jede einzelne zählt.

Text: Jutta Knubbe

Herr Berger, Vorsitzender der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

Arbeit der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick im Jahr 2025 und Ausblick auf 2026

Rückblick auf das Jahr 2025

Das Jahr 2025 stand für die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick im Zeichen intensiver Netzwerkarbeit, neuer Formate und eines noch engeren Austauschs mit Politik und Verwaltung. Wie in den vergangenen Jahren war die Seniorenvertretung in den Kiezklubs und Stadteilzentren des Bezirkes präsent und bot Seniorinnen und Senioren direkte Ansprechpartner vor Ort. Diese kontinuierliche Präsenz stärkt das Vertrauen, ermöglicht schnelle Rückmeldungen aus der Praxis und sorgt dafür, dass Anliegen älterer Menschen zeitnah aufgegriffen werden können.

Ein besonderes Highlight war die Durchführung des Seniorenforums in einer neuen Form. Erstmals fand ein „Gesprächs-Speeddating“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirkspolitik statt. Dieses innovative Format erlaubte kurze, prägnante Gespräche auf Augenhöhe und schuf Raum dafür, Anliegen klar zu formulieren und unmittelbares Feedback zu erhalten. Die positive Resonanz zeigt, dass neue Methoden der Beteiligung wichtige Impulse setzen können.

Auch im Bereich Ärzteversorgung und Barrierefreiheit blieb die Seniorenvertretung „am Ball“. In regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Ämtern und in enger Zusammenarbeit mit den bezirklichen Krankenhäusern wurde der Runde Tisch Pflege aktiv unterstützt. Die große Herausforderung – die medizinische Versorgung im Bezirk langfristig zu sichern – bleibt angesichts des demographischen Wandels eines der zentralen Themen. Durch die intensive Kooperation mit der QPK (Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und Koordinierungsstelle) sowie dem Gesundheitsamt ist es gelungen, bestehende Netzwerke weiter auszubauen und neue Kontakte zu knüpfen. Dieses erweiterte Netzwerk ermöglicht es der Seniorenvertretung, Seniorinnen und Senioren noch zielgerichteter zu unterstützen.

Insgesamt war 2025 ein Jahr, in dem die Seniorenvertretung ihre Rolle als Brückenbauer zwischen älteren Menschen, Politik, Behörden und Einrichtungen weiter gestärkt hat.

Ausblick auf das Jahr 2026

Auch im Jahr 2026 wird es für die Seniorenvertretung keine geringeren
Herausforderungen gegeben – im Gegenteil. Die „Baustellen „im wahrsten Sinne des Wortes werden nicht weniger. Zahlreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen im Bezirk erschweren die Mobilität vieler älterer Menschen und verlangen kontinuierliche Aufmerksamkeit. Barrierefreie Wege bleiben ein Dauerthema, das ständige Abstimmungen und Nachsteuerungen erforderlich macht.

Zudem stellen die Versorgungsprobleme in einigen Ortsteilen eine wachsende Belastung dar – sowohl bei Waren des täglichen Bedarfs als auch im Gesundheitswesen. Die Seniorenvertretung wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Entwicklung nicht zu einer Benachteiligung älterer Menschen führt und dass Lösungen gemeinsam mit Politik, sozialen Trägern und Gewerbetreibenden erarbeitet werden.

Ein eindeutiger Schwerpunkt der Arbeit im Jahr 2026 wird die Vorbereitung der Wahl der Seniorenvertretung sein. Damit das neue Gremium wieder stark und engagiert arbeiten kann, gilt es:

  • interessierte Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen,
  • Informationsveranstaltungen in den Ortsteilen durchzuführen,
  • für die Wahl zu werben und
  • das Interesse der älteren Bevölkerung an Beteiligung weiter zu fördern.

Die Seniorenvertretung möchte möglichst viele Menschen motivieren, sich einzubringen – sei es als Kandidatin oder Kandidat oder durch die aktive Teilnahme an der Wahl.

Fazit

Die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick blickt auf ein arbeitsreiches, erfolgreiches Jahr 2025 zurück und steht zugleich vor bedeutenden Aufgaben im Jahr 2026. Mit gewachsenen Netzwerken, engagierten Mitgliedern und einer klaren Ausrichtung auf die Bedürfnisse älterer Menschen ist sie gut aufgestellt, um die kommenden Herausforderungen anzupacken und den Bezirk weiterhin aktiv mitzugestalten.

Text: Jutta Knubbe

Sitzungen der Seniorenvertretung

Die Sitzungen der Seniorenvertretung finden in der Regel am 2. Montag des Monats und die des Vorstandes am 3. Montag des Monats statt. Sie beginnen jeweils 10.00 Uhr. Die Sitzungen der Seniorenvertretung und des Vorstandes finden in der Regel im Rathaus Johannisthal statt. Sollte sich der Sitzungsort für die eine oder andere Sitzung ändern, erfolgt rechtzeitig eine entsprechende Information.

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