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Weiterentwicklung am Behrens-Ufers in Oberschöneweide

Pressemitteilung vom 03.08.2020

Am Behrens-Ufer in Oberschöneweide entsteht in den nächsten Jahren ein Gebiet, das Wirkung für den Bezirk aber auch für ganz Berlin entfalten wird.

Die Planungen umfassen das Gelände am Ufer der Spree in Oberschöneweide rund um das ehemalige Werksareal der Nationalen Automobil Gesellschaft (NAG), später Werk für Fernsehelektronik (WF). Am sogenannten Behrens-Bau entstehen Büros, Gewerbeflächen und Orte der Freizeitgestaltung. Dabei bleibt Zugang zu den Uferwegen für die Öffentlichkeit erhalten.

Auf dem Areal befinden sich viele historisch bedeutsame Gebäude, die immer wieder als Kulisse in Filmen und Serien genutzt werden. Auch die Nähe zur HTW und die gute verkehrliche Anbindung verleihen dem Behrens-Ufer enormes Potential. Das Bezirksamt legt großen Wert darauf, dass wesentliche Fragen der Ausgestaltung des Projektes gemeinsam entscheiden werden. Aufgrund der historischen Bauten sind denkmalschutzrelevante Fragen zu klären. Gleichzeitig sollen die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch die ansässigen Gewerbetreibenden von dem Vorhaben profitieren.

Bezirksstadtrat Hölmer: „Mir ist bewusst, dass die vor uns liegende Aufgabe für alle Seiten eine größere Herausforderung ist. Es geht um eine hohe Investitionssumme und die Anforderungen, die sich aus der Lage des Grundstücks ergeben sind nicht gering.“

Gegenwärtig befindet sich das Bezirksamt mit dem Vorhabenträger noch in der Abstimmung des Bebauungs- und Nutzungskonzepts. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche städtebauliche Dichte an diesem Standort für Oberschöneweide angemessen ist. Aspekte des Denkmalschutzes, der Verkehrsplanung und der Nutzungsintensivierung werden gemeinsame diskutiert.

Diese Fragen sind gleichzeitig Gegenstand des laufenden Bebauungsplanverfahrens. Mit dem Bebauungsplan soll das künftige Baurecht definiert werden und deutlich werden, wie die zum Teil auch unterschiedlichen öffentlichen Interessen miteinander in Einklang gebracht werden können.

Bezirksstadtrat Hölmer setzt bei dem Gesamtprozess auf Einbeziehung aller Beteiligter: „Ich lege Wert darauf, dass dieser Diskussionsprozess nicht nur im stillen Kämmerlein geführt wird. Wir brauchen auch eine politische Diskussion im Kreise der gewählten Bezirksverordneten und eine breite Öffentlichkeits- beteiligung. Für dieses Verfahren müssen wir uns auch die Zeit nehmen, denn hier treffen wir wichtige Entscheidungen für Oberschöneweide, den Bezirk Treptow-Köpenick und den Wirtschaftsstandort Berlin insgesamt.“