Fair handeln in Zeiten von Corona

Fairtrade Town Treptow-Köpenick
Bild: BA Treptow-Köpenick
Pressemitteilung vom 17.04.2020

Das Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Nicht nur in Deutschland erkranken tausende Menschen an dem neuartigen Virus, auch in den Herkunftsländern fair gehandelter Waren, wie Kaffee, Tee, Zucker und anderer Rohstoffe, tritt das Virus auf.

Gerade in den Entwicklungsländern trifft das Virus auf schlechte Gesundheitssysteme und fehlende soziale Absicherung für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Die Existenz von rund 1,7 Millionen Partnern des Fairen Handel sind durch die Corona-Krise bedroht.

Als Fairtrade Town empfiehlt Treptow-Köpenick daher gerade in der jetzigen Zeit den Bezug von Produkten des Fairen Handels. Ob Bananen, Kakao oder Kaffee, Tee und Zucker – mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten unterstützen Verbraucher den globalen Süden und schützen so das Zusammenbrechen ihrer Absatzmärkte.

Wussten Sie schon, dass zahlreiche Eine-Welt-Läden, auch in Treptow-Köpenick, zur Zeit Lieferdienste anbieten? Nehmen Sie dazu einfach per E-Mail Kontakt mit den Läden auf, fragen Sie nach und unterstützen Sie so den fairen Handel!

In dem beigefügten Einkaufs- und Akteurswegweiser ist zu erkennen, wo man fair einkaufen und wo man sich vorab informieren kann.

Dem Bezirk Treptow-Köpenick wurde am 12. Januar 2019 der Titel Fairtrade Town verliehen. Treptow-Köpenick hat damit alle fünf Kriterien im Rahmen der Fairtrade-Town Kampagne von Transfair e. V. erfüllt und darf sich Fairtrade Town nennen.

Flyer "Fairer Handel in Treptow-Köpenick"

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