Tolerantes Miteinander - Wohnen im Integrationswohnprojekt "ToM" in Treptow-Köpenick

Wohnen im Integrationswohnsprojekt "ToM"
Bild: degewo
Pressemitteilung vom 20.11.2020

In Altglienicke sind 164 neue Wohnungen und Kita für Geflüchtete mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende entstanden. Jetzt startet die Vermietung.

An der Schönefelder Chaussee / Ecke Wegedornstraße in Altglienicke hat degewo mit “ToM” ein zukunftsfähiges Stadtkonzept entwickelt, das die Integration von Zugewanderten aktiv durch vielfältige Angebote unterstützt. Auch die Nachbarschaft wird von der Aufwertung des Quartiers und den neuen Infrastruktur- und Gemeinschaftseinrichtungen für das “Tolerante Miteinander” profitieren. Projektpartner ist der Träger “Internationaler Bund”.
Die insgesamt 164 Wohnungen sind je zur Hälfte für geflüchtete Menschen mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende vorgesehen. Die 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen haben Größen von 39 m² bis 109 m². 133 Wohnungen sind gefördert und werden durchschnittlich zu 6,50 Euro/m² nettokalt angeboten. Ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich. Die Kita für 100 Kinder wird im Frühjahr 2021 fertiggestellt.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel: “Die Flüchtlingssituation ist nach wie vor ein wichtiges Thema für unseren Bezirk. Im Vergleich zu den herkömmlichen modularen Unterkünften verfolgt degewo mit “ToM” eine ganzheitliche Grundidee zur gelebten Integration von Zuwanderern, die nachahmenswert ist. Für die erfolgreiche Integration von Neuankömmlingen wünsche ich mir mehr solcher Projekte für unsere Stadt.”

degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann: “Dass wir mit unserem Integrationswohnprojekt auf dem richtigen Weg sind, zeigt uns der große Zuspruch und die hohe Zahl der bereits reservierten Wohnungen in kurzer Zeit. Hier finden Berlinerinnen und Berliner und zugewanderte Familien bezahlbare Wohnungen und ein gemeinsames Zuhause.”

Peter Hermanns, Bereichsleiter der Internationaler Bund Berlin-Brandenburg gGmbH: “In Altglienicke sind Begegnungsorte und soziale Angebote gefragt, die allen Nachbarinnen und Nachbarn zugutekommen. Gemeinschaftsräume, Mietercafé, Spielplatz und die öffentliche Kita, die sich sowohl an Neuberlinerinnen und Neuberliner als auch an alteingesessene Familien wenden, sind wichtige Bausteine des Stadtkonzepts, die durch den Internationalen Bund betreut werden.”