Teilnahme der Museen Treptow-Köpenick an den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gedenkstaette, Koepenicker, Blutwoche, Ausstellung
Bild: Museen Treptow-Köpenick
Pressemitteilung vom 06.03.2018

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 12. bis 25. März 2018 beteiligen sich die Einrichtungen der Museen Treptow-Köpenick mit folgenden Veranstaltungen:

  • 17. März 2018 um 17:00 Uhr: Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche
  • 24. März 2018 um 16:00 Uhr: Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Die Köpenicker Blutwoche stellt einen Höhepunkt des frühen SA-Terrors in Berlin dar. Wenige Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verschleppten und folterten im Juni 1933 hunderte SA-Angehörige bis zu 500 Menschen aus politischen und rassistischen Gründen, mindestens 23 Menschen starben. Anlass für die Verhaftungswelle gab das Verbot des „Kampfring junger Deutschnationaler“ sowie der SPD. Die Gewalt eskalierte, als das SPD-Mitglied Anton Schmaus in Notwehr drei SA-Männer niederschoss.
Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche befindet sich in der Puchanstraße 12 in 12555 Berlin und ist wie folgt geöffnet: Donnerstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

  • 18. März 2018 um 15:00 Uhr: Öffentliche Kuratorenführung durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“ im Museum Treptow
  • 25. März 2018 um 15:00 Uhr: Öffentliche Kuratorenführung durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“ im Museum Treptow

Die Ausstellung „zurückGESCHAUT“ beleuchtet am Beispiel der Ersten Deutschen Kolonialausstellung von 1896 im Treptower Park die Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museum Treptow, der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial e. V.