Baugeschichtlich bekannt wurde Britz durch eines der ersten Projekte des sozialen Wohnungsbaus; die zwischen 1925 und 1933 errichtete Hufeisensiedlung von Bruno Taut und Martin Wagner, ist zugleich Namensgeberin für einen Planungsraum. Zudem verfügt die Bezirksregion über eine Reihe großflächiger Kleingartenanlagen. Die U-Bahnlinie 7 zieht sich von Nord nach Süd durch die Bezirksregion und verbindet Britz mit der Neuköllner Altstadt und der Gropiusstadt.
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- Zeilenbebauung seit den 1950er Jahren (mit landschaftlichen Siedlungsgrün) dominant im Planungsraum Parchimer Allee Süd
- niedrige Bebauung mit Hausgärten dominant im Planungsaum Handwerkersiedlung
- Planungsraum Ortolanweg ist fast vollständig durch Kleingärten geprägt
- Planungsraum Mohriner Allee teilt sich auf in Flächen für Kleingartenanlagen, Gewerbe und Industrie sowie Niedrige Bebauung (Einfamilienhäuser) mit Hausgärten
- Baualtersklassen von 1921-1931, 1931-1940 und 1951-1960 sind dominant
- geringe bis mittlere Einwohner:innendichte (31 – 150 Einwohner:innen/ha) auf Ebene der Block- und Blockteilflächen
- sehr geringe Dichte (5 – 30 Einwohner:innen/ha) besonders im Plaungsraum Handwerker-Siedlung
- mittlerer bis hoher Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen in den Wohngebieten
- Vielzahl an Grünanlagenbeständen führt zu gut versorgten Wohngebieten in allen Planungsräumen
- dort wo keine Versorgung mit öffentlichen, wohnungsnahen Grünanlagen erfolgt ist der Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen in den Wohngebieten hoch