Bezirksregion Britz

1. Beschreibung der Bezirksregion

Überblick über die Bezirksregion

Die Planungsräume der Bezirksregion Britz

stadtraum_082007

1.1 Lage und Stadtstrukur

Mit 948,5 ha ist die Bezirksregion Britz die zweitgrößte nach der Bezirksregion Rudow. Sie ist die Bezirksregion mit der geringsten Siedlungsdichte. Sehenswert sind unter anderem:

Baugeschichtlich bekannt wurde Britz durch eines der ersten Projekte des sozialen Wohnungsbaus; die zwischen 1925 und 1933 errichtete Hufeisensiedlung von Bruno Taut und Martin Wagner, ist zugleich Namensgeberin für einen Planungsraum. Zudem verfügt die Bezirksregion über eine Reihe großflächiger Kleingartenanlagen. Die U-Bahnlinie 7 zieht sich von Nord nach Süd durch die Bezirksregion und verbindet Britz mit der Neuköllner Altstadt und der Gropiusstadt.
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Stadtstruktur | Stadtstruktur – Flächentypen differenziert
  • Zeilenbebauung seit den 1950er Jahren (mit landschaftlichen Siedlungsgrün) dominant im Planungsraum Parchimer Allee Süd
  • niedrige Bebauung mit Hausgärten dominant im Planungsaum Handwerkersiedlung
  • Planungsraum Ortolanweg ist fast vollständig durch Kleingärten geprägt
  • Planungsraum Mohriner Allee teilt sich auf in Flächen für Kleingartenanlagen, Gewerbe und Industrie sowie Niedrige Bebauung (Einfamilienhäuser) mit Hausgärten
Baualtersklassen
  • Baualtersklassen von 1921-1931, 1931-1940 und 1951-1960 sind dominant
Einwohnerdichte | Einwohnerentwicklung zwischen 2023 und 2024
  • geringe bis mittlere Einwohner:innendichte (31 – 150 Einwohner:innen/ha) auf Ebene der Block- und Blockteilflächen
  • sehr geringe Dichte (5 – 30 Einwohner:innen/ha) besonders im Plaungsraum Handwerker-Siedlung
Grünanlagenbestand| Versorgung mit öffentlichen, wohnungsnahen Grünanlagen
  • mittlerer bis hoher Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen in den Wohngebieten
  • Vielzahl an Grünanlagenbeständen führt zu gut versorgten Wohngebieten in allen Planungsräumen
  • dort wo keine Versorgung mit öffentlichen, wohnungsnahen Grünanlagen erfolgt ist der Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen in den Wohngebieten hoch

1.2 Bewohnerschaft

1.3 Altersklassen

1.4 Zusammensetzung der Wohnbevölkerung

1.5 Wohndauer

2. Soziale und Grüne Infrastrukur

Überlagerung der Karten zu: Kindertagesstätten, Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Einschulbereiche, Spielplätze, Grünanlagen, Friedhofs- und Kleingartenbestand [Auswahl unter: Karten]

3. Geschützte und geförderte Gebiete

Folgende Kulissen befinden sich ganz oder teils in der Bezirksregion

Erhaltungsverordungsgebiet §172 BauGB

Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung Erhaltung der städtebaulichen Eigenart

Landesprogramm Stärkung Berliner Großsiedlungen

Stärkung Berliner Großsiedlungen in Berlin

Stärkung Berliner Großsiedlungen im Bezirk Neukölln

und Umsetzung in der BZR Britz:

BENN | Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften

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Überlagerung der Karten zu: Nachhaltige Erneuerung, sozialer Zusammenhalt und Quartiersmanagement, Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative, Stärkung Berliner Großsiedlungen, Lebendige Zentren und Quartiere, Erhaltungsverordnungen [Auswahl unter: Karten]

4. Umweltgerechtigkeit

Die Planungsräume der Bezirksregion im Umweltgerechtigkeitsatlas

5. Monitoring Soziale Stadtentwicklung

Die Planungsräume der Bezirksregion im Monitoring Soziale Stadtentwicklung (MSS)

Darstellung des Gesamtindex Soziale Ungleichheit auf der Ebene der Planungsräume (Status/Dynamik-Index)
Gebietsbezogene Überlagerung des Status-Index (4 Klassen) mit dem Dynamik-Index (3 Klassen)

Alle Aussagen zu Status und Dynamik eines Planungsraums sind im gesamtstädtischen Vergleich zu interpretieren, daher gilt:

  • Trotz einer absoluten Verbesserung bei den Index-Indikatoren kann die Dynamik als „negativ“ kategorisiert sein, wenn die eigene Entwicklung von der insgesamt besseren gesamtstädtischen Entwicklung abweicht.
  • Äquivalent kann eine positive Dynamik einer Zunahme sozialer Benachteiligung entsprechen