Anlässlich des Gedenktags für verstorbene drogengebrauchende Menschen am 21. Juli 2025 habe ich einen neuen Bericht zu Todesfällen durch Rauschgiftkonsum in Neukölln vorgestellt.
Der vorliegende Bericht konfrontiert uns mit der Realität und den Konsequenzen von Suchterkrankungen, die nicht nur in Neukölln, sondern in der ganzen Stadt zunehmen und Konflikte schüren. Er zeigt uns, wo Handlungsbedarf besteht und welche Strategien zur Prävention und Hilfestellung wir weiterentwickeln müssen. Letztlich zeigt er auch, dass die Initiative des Senats, mit dem Sicherheitsgipfel einen Schwerpunkt auf Hilfen für suchtkranke Menschen zu legen und die Hilfesysteme nachhaltig zu stärken, richtig ist.
Insgesamt liegt die Anzahl der Todesfälle infolge von Rauschgiftkonsum in Neukölln seit dem Jahr 2020 relativ konstant zwischen 20 und 30 Personen jährlich. Im Vergleich dazu sind die Todesfälle in Verbindung mit Rauschgiftkonsum in Berlin kontinuierlich angestiegen(von 215 auf 271 Menschen).
Ich setze mich bei der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung und beim Abgeordnetenhaus dafür ein, Mittel für einen weiteren Drogenkonsumraum zu erhalten. Bisher fehlt es jedoch an einer geeigneten Immobilie, deswegen suche ich auch nach alternativen Lösungen. Außerdem möchte ich die Straßensozialarbeit ausbauen, um wohnungslose suchtkranke Menschen besser zu unterstützen und an das bestehende Hilfesystem anzubinden.
Den vollständigen Bericht und eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.