Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin hat seit dem 16. März schnell auf das sich rasch ausbreitende Corona-Virus reagiert und seine Einrichtungen mit Publikumsverkehr geschlossen. Seit 11. Mai nimmt das LAGeSo schrittweise und unter allen Sicherheitsvorkehrungen und Hygieneregeln den Dienstbetrieb auch dort wieder auf, wo es während des Lockdowns nicht möglich war. Die Mitarbeitenden bleiben weiterhin Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Ratsuchende. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

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Behinderung

Ein Mann und eine Frau mit Downsyndrom
Bild: muro- Fotolia.com

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist der Leitfaden dafür, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung denen ohne Behinderung so weit wie möglich anzugleichen.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung, der sexuellen Identität oder einer Behinderung. Das bedeutet, dass der Staat allen die gleichen Chancen ermöglicht, im Leben das zu erreichen, was sie selbst möchten. Das kann bei den einzelnen Menschen ganz unterschiedlich sein.

Der Begriff “Behinderung” beinhaltet sehr viel. Behinderungen können Störungen beim Sehen, beim Hören, beim Sprechen, beim Denken, beim Fühlen oder der Stütz- und Bewegungsfunktionen sein. Es können auch Veränderungen durch chronische Krankheiten sein. Oft treten Behinderungen in Kombination auf (Mehrfachbehinderungen).

Das Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) sagt im § 2, Satz 1:
„Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als 6 Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist“

Arbeit und Behinderung (Integrationsamt)