Schwerbehindertenantrag online

Ein Service des Versorgungsamtes

der Online-Antrag zur Feststellung nach dem Schwerbehindertenrecht

Der schnellste Weg einen Feststellungsantrag zu stellen, ist die Beantragung über das Internet. Sie füllen Ihren Antrag nach dem Schwerbehindertenrecht am PC aus und reichen ihn elektronisch ein. Dabei werden Sie schrittweise durch das Programm geführt. Das Programm prüft, ob die erforderlichen Angaben vorhanden und plausibel sind.

Wie stellen Sie einen Antrag online?

Für die Anmeldung im geschützten Bereich des Formular-Centers benötigen Sie eine aktuelle E-Mail-Adresse und ein Kennwort. Damit registrieren Sie sich. Anschließend erhalten Sie eine vom System erstellte Eingangsbestätigung per E-Mail, über die Sie Ihre Anmeldung abschließen können.

Achtung: Aus Sicherheitsgründen wird Ihre Sitzung automatisch beendet, wenn Sie 40 Minuten lang keine Eingabe vornehmen.

Deshalb ist es von Vorteil, vor Beginn alle medizinischen Unterlagen und Angaben zu Behandlungen sowie behördlichen Untersuchungen bereitzuhalten. Unvollständige Angaben können dazu führen, dass der Gesundheitszustand nicht ordnungsgemäß beurteilt werden kann. Entsprechende Feststellungen können dann nicht oder nur teilweise getroffen werden. Gegebenenfalls verzögert sich dadurch das Feststellungsverfahren.
Verwenden Sie ausschließlich Kopien von aktuellen ärztlichen Unterlagen, die Sie zu Hause haben.

Worauf müssen Sie achten?

Das für die Anmeldung benötigte Kennwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein.
Für die Registrierung als auch anschließend für den Online-Antrag wird automatisch jeweils ein extra Fenster geöffnet.

Sollte in Ihrem Browser diese Funktion ein -*Pop-up-Fenster* zu öffnen- deaktiviert sein, erscheint ein Hinweis darauf, dass der Browser die Website daran hindert. In diesem Falle erlauben Sie unter Einstellungen „Pop-up für alle Seiten des LAGeSo“.

Nachdem Sie sich erfolgreich angemeldet und die Datenschutzbestimmungen bestätigt haben, führt Sie der Formularassistent durch den Antrag.

Am Ende des Formulars gelangen Sie zur Schaltfläche “Elektronisch einreichen”.
Bevor Sie den Antrag elektronisch einreichen, können Sie eine pdf-Version Ihres Antrages für Ihre Unterlagen speichern oder ausdrucken. Das ist nach dem Einreichen nicht mehr möglich. Aus Sicherheitsgründen ist es auch nicht möglich, den Antrag per E-Mail zu versenden.

Als Eingangsbestätigung erhalten Sie eine E-Mail mit den „Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärungen“ in Form einer pdf-Datei. Diese drucken Sie bitte aus und unterschreiben Sie alle Seiten. Schicken Sie diese innerhalb von 14 Tagen – ggf. mit weiteren Anlagen –an das:

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Versorgungsamt
Postfach 310929
10639 Berlin

Wann gilt Ihr Online-Antrag als gestellt?

Ihr Antrag gilt mit Eingang der unterschriebenen Einwilligungs- und Schweigepflichtentbindungserklärung im Versorgungsamt als gestellt.

Liegen dem Versorgungsamt diese Erklärungen nicht innerhalb von 14 Tagen vor, gilt Ihr Antrag als nicht gestellt. Ihre elektronisch übermittelten Daten werden gelöscht.

Was passiert mit Ihren Daten?

Grundsätzlich unterliegen Daten der Wahrung des Sozialgeheimnisses. Die strengen Vorgaben zum Datenschutz werden eingehalten. Hierfür werden sichere Datenverbindungen (https://…) genutzt.

Die von Ihnen verschlüsselt über das Internet übermittelten Daten werden elektronisch gespeichert und zur weiteren Bearbeitung in das Fachverfahren übernommen. Aufgrund der Schweigepflichtentbindungserklärung dürfen die dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) bekannt gewordenen Daten auch an Sozialleistungsträger gem. den §§ 18 bis 29 SGB I (Agenturen für Arbeit, Kranken- und Pflegekassen, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, Rentenversicherungen, Versorgungsämter, Träger Jugend- und Sozialhilfe, Integrationsämter) für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben nach dem SGB übermittelt werden (§ 69 Abs. 1 Nr. 1 und 2 SGB X in Verbindung mit § 76 Abs. 2 SGB X). Dem kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen widersprochen werden. Ein Widerspruch kann zur Versagung oder Entziehung der beantragten Leistung führen, nachdem von der dortigen Stelle auf die Folgen schriftlich hingewiesen worden ist und eine gesetzte Frist verstrichen ist (§ 66 SGB I).

Zur Online Antragstellung im Formular Center

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Bild: LAGeSo