Das Integrierte Sozialprogramm (ISP) ist eines der vier Förderprogramme, die im Land Berlin im 4. Rahmenfördervertrag mit der LIGA der Wohlfahrtsverbände (RFV) zusammengefasst sind.
Das ISP bildet den Rahmen für die Förderung und Weiterentwicklung gesamtstädtischer sozialer Angebote, die im Land Berlin über Zuwendungen finanziert werden. Gefördert werden Projekte in verschiedenen Angebotsbereichen der sozialen Versorgung sowie die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege.
Mit dem Abschluss des 4. Rahmenfördervertrages ist die Finanzierung des ISP für den Zeitraum 2026 bis 2030 gesichert. Das jährliche Fördervolumen beträgt mehr als 35 Millionen Euro. Im ersten Vertragsjahr 2026 profitieren derzeit über 100 Projekte von der Förderung.
Der Rahmenfördervertrag legt unter anderem übergreifende Zielsetzungen, Grundsätze und Angebotsbereiche des Programms fest. Ergänzend dazu definieren angebotsbereichsspezifische sowie übergreifende Vorgaben und Ziele die konkrete Umsetzung des ISP.
Zentrales Ziel des Programms ist es, gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden die soziale Infrastruktur in Berlin nachhaltig zu sichern, bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und gesamtstädtisch zugänglich zu gestalten.
Die strategische Steuerung des Programms erfolgt im Kooperationsgremium. Dieses ist paritätisch besetzt und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern
- der für Soziales zuständigen Senatsverwaltung,
- des Landesamtes für Gesundheit und Soziales sowie
- der Wohlfahrtsverbände.
Die Angebotsbereiche des Integrierten Soziaprogramms (ISP)