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Landesweite Projekte und Öffentlichkeitsarbeit

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Bild: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat eine führende Rolle bei der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Sie unterstützt im Rahmen ihrer Förderpolitik sowohl Fachverbände der Nachbarschafts-, Selbsthilfe- und Freiwilligenarbeit als auch gesamtstädtische, übergreifende Projekte.

Ergänzend zur Förderung von Projektträgern werden gezielt Querschnittsthemen unterstützt, wie zum Beispiel Teilhabe, Öffentlichkeitsarbeit oder ehrenamtliches Engagement.

Für weitergehende Informationen zu den nachfolgend dargestellten Themen nutzen Sie bitte die unter „Kontakt und weitere Informationen“ aufgeführten Verlinkungen.

Fachverbände der Nachbarschafts- und Selbsthilfearbeit

Der Dach- und Fachverband SELKO e.V. mit seinem Projekt SEKIS und der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e V. sind für die Aufgabe zuständig, die Idee der Selbsthilfe- und Nachbarschaftsarbeit zu unterstützen und fachlich weiterzuentwickeln.

Die Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. ist eine Informations-, Beratungs- und Koordinierungsstelle für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement.

Die Landesvereinigung Selbsthilfe e.V. eint die verschiedenen Interessen unterschiedlichster Gruppen von Menschen mit Behinderung und vertritt deren Interessen nach außen.

Die landesweit wirkenden Projekte stellen ein wichtiges Bindeglied zur Arbeit der Nachbarschaftshäuser und Selbsthilfekontaktstellen dar. Sie wirken hierbei beratend, vernetzend und qualitätsfördernd.

Theater der Erfahrungen

Das Theater der Erfahrungen thematisiert Fragestellungen, die alle Menschen in unterschiedlicher Weise irgendwann betreffen – sei es Krankheit, Flucht, Sterben, Altersarmut, Trennungen und vieles mehr. Die Bühnenarbeit mit Laiendarstellerinnen und Laiendarstellern bringt Schwung, Nachdenklichkeit und viel Freude.

Die Arbeit des Theaters der Erfahrungen ist gesamtstädtisch ausgerichtet. In besonderer Weise werden Stadtteilzentren in die Arbeit einbezogen. So gibt es in einigen Stadtteilzentren eigenständige Theatergruppen, die aus dem Theater der Erfahrungen hervorgegangen sind bzw. in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Nachbarschaft kurz erläutert: Berlin und seine Stadtteilzentren

Stadtteilzentren gibt es in ganz Berlin. Damit auch bald ganz Berlin weiß, was Stadteilzentren sind, erklären kurze Filme, warum diese Einrichtungen für ein soziales Berlin so wichtig sind.

In Stadtteilzentren bündelt sich das soziale Miteinander im Kiez. Sie stehen für ehrenamtliches Engagement, solidarisches Miteinander, gegenseitige Unterstützung, Kreativität, Gesundheit, Austausch zwischen Nachbarn, Selbsthilfe, lebenslanges Lernen, Gemeinschaft – insbesondere auch für Menschen, die Hilfe suchen, und Menschen, die unterstützen wollen.

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Lesemaus-Buch: Ein Tag im Stadtteilzentrum

Lesemaus
Bild: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Das Potenzial einer lebendigen Nachbarschaft ist groß. Es ist vieles vorhanden, was das Leben in einer Großstadt bunt und angenehm macht. Ein freundliches Wort oder ein Lächeln vermitteln Offenheit und weisen den Weg in die Gemeinschaft. Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser zeigen, dass daraus noch mehr entstehen kann: Orte der gelebten Nachbarschaft, der Begegnung und des Miteinanders, die allen offenstehen. Sie sind auch Orte, an denen man Kindern wunderbar vorlesen kann.

Gemeinsam mit dem Carlsen Verlag, dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. Berlin und vielen Berliner Stadtteilzentren ist ein Kinderbuch über Stadtteilzentren und Nachbarschaft entstanden. Das Lesemaus-Buch spricht Kinder und Familien an und vermittelt die Arbeit der Stadtteilzentren als wichtige Kieztreffpunkte anschaulich und lebensnah. Die grafische Umsetzung übernahm der Kinderbuchautor Ralf Butschkow.

Das Lesemaus-Buch wird an Berliner Stadtteilzentren, Bibliotheken und Familienzentren verteilt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V.

BVG und S-Bahn unterstützen Ehrenamtliche mit kostenlosen Fahrscheinen

Ohne Unterstützung funktioniert ehrenamtlicher Einsatz nicht – man muss ihn sich auch leisten können. Diesen Gedanken unterstützen BVG und S-Bahn Berlin mit dem mittlerweile neunten Vertrag zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in Berlin.

Dieser Vertrag sieht die Spende von 17.000 Fahrscheinen für viele Projekte und freie Träger durch die BVG und die S-Bahn Berlin vor. Darüber freuen sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die mit den Fahrscheinen an ihren Einsatzort kommen oder Besorgungen für von ihnen ehrenamtlich Betreute machen, wenn sie selbst nicht über ausreichende eigene Mittel verfügen.

Mit der Vergabe sind Stadtteilzentren in den zwölf Berliner Bezirken beauftragt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband als Kooperationspartner koordiniert die Vergabe: Näheres erfragen Sie bitte beim DPW Landesverband Berlin. Die Anlaufstellen finden Sie unten im Bereich “Kontakt und weitere Informationen”.

Stadtteilzentren inklusiv

Mit dem aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie Berlin unterstützten Projekt „Stadtteilzentren inklusiv“ werden Stadtteilzentren und ab 2021 auch Selbsthilfekontaktstellen evaluiert. Ziel ist es, dass die Einrichtungen offen und nutzbar für wirklich alle im Stadtteil lebenden Bürgerinnen und Bürger werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtungen durch die Inklusionsfirma GETEQ und den Verband soziokultureller Arbeit e.V. eng begleitet und individuell beraten. Nach Durchführung der Evaluierung werden Unterstützungsmöglichkeiten zur Umsetzung der festgestellten Maßnahmen geprüft.

Das Projekt „Stadtteilzentren inklusiv“ orientiert sich an den zehn Behindertenpolitischen Leitlinien des Berliner Senats und den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention. Dabei soll – aufbauend auf Vorerfahrungen – eine Breitenwirkung erzielt und als Gute Praxis etabliert werden.