Willkommenskultur und Lebendige Nachbarschaft

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Bild: Stadtteilzentrum Pankow

Entwicklung von Strukturen der Willkommenskultur

Mit der Entwicklung von Strukturen der Willkommenskultur realisieren die Stadtteilzentren im Bereich der Nachbarschaftsarbeit erfolgreich Projekte zur Integration. Sie setzen dabei auf Dialog und Hilfestellung.

Die Stadtteilzentren erhielten erstmals 2015 Haushaltsmittel vom Land Berlin zur Umsetzung von Willkommenskultur-Projekten. Diese Mittel wurden in sechs Stadtteilzentren für den Aufbau einer Lebendigen Nachbarschaft im Zusammenhang mit der vermehrten Aufnahme von Geflüchteten genutzt.

Aufbauend auf die weitreichenden positiven Effekte dieser Projekte wurden die Mittel im Doppelhaushalt 2016/2017 verstetigt: Sie kommen jetzt weiteren 24 Nachbarschaftshäusern zugute. Damit werden aktuell 30 landesfinanzierte Stadtteilzentren und stadtteilnahe Angebote im Rahmen der Willkommenskultur gefördert.

Folgende Schwerpunkte setzen die Willkommenskultur-Projekte:

  • Nachbarschaften vernetzen
  • Begegnungen ermöglichen
  • Informationen weitergeben

Diese Schwerpunkte werden immer an den lokalen Bedarf angepasst und durch entsprechende Angebote erfüllt.

Die Schaffung einer integrativen Willkommenskultur für alle in der Nachbarschaft neu ankommenden Bürgerinnen und Bürger ist eine dauerhafte Aufgabe. Deshalb erfolgt ab 2019 die schrittweise Umstellung der Willkommenskultur für Geflüchtete zu einer Willkommenskultur, die sich der Belange aller Neu-Berlinerinnen und Neu-Berliner in der Nachbarschaft annimmt.

Förderschwerpunkte Willkommenskultur 2019

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Lebendige Nachbarschaft

Mit derzeit 15 Projekten der Lebendigen Nachbarschaft (LeNa) soll dazu beigetragen werden, dass geflüchtete Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und engagierte Menschen durch Teilhabe in Nachbarschaften zusammenfinden.

Stadtteilzentren und gesamtstädtische Projekte aus dem Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren sollen hierbei neue Netzwerke knüpfen und bestehende stärken. Dies kann neue Partner wie zum Beispiel Migrantenorganisationen, Willkommensinitiativen und Wohnungsbaugesellschaften, aber auch weitere kulturelle, ethnische, themenspezifische oder konfessionelle Gruppierungen und Gemeinschaften umfassen. Weitere Aufgabe ist die Verstärkung des aktivierenden Engagements von Nachbarn, geflüchteten Menschen und Ehrenamtlichen sowie die Förderung von Synergien mit bereits bestehenden, privat oder öffentlich finanzierten Projekten.

Förderschwerpunkte Lebendige Nachbarschaft 2019

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