Aktuelles und Termine der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

Aufruf zur Wahl der Seniorenvertretung vom 05. - 12. März 2027

Sie sind über 60 und wollen sich einmischen?
Dann beteiligen Sie sich an der Seniorenvertretungswahl im März 2027 und kandidieren Sie selbst!
Alle wichtigen Informationen zur Seniorenvertretungswahl finden Sie hier.
Schauen Sie gern auch in den Bericht der Klausur der Seniorenvertretung zum Thema Seniorenvertretungswahl.

Unser Tipp: Informieren Sie sich rechtzeitig über die Kandidierenden, sprechen Sie miteinander und nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Und wenn Sie Lust haben, mehr zu bewegen – trauen Sie sich, selbst anzutreten.
20 Jahre Seniorenmitwirkungsgesetz zeigen: Beteiligung wirkt. Damit das so bleibt, kommt es auf jede Stimme an – auch auf Ihre.

Rufen Sie uns an unter Tel. (030) 90297-6019 oder schreiben Sie uns eine E-Mail Seniorenvertretung@ba-tk.berlin.de. Wir freuen uns auf Sie!

Aktuelles

Flyer Seniorenforum 2026

Einladung zum Seniorenforum 2026

30.06.2026 ab 14:00 Uhr

Das Seniorenforum 2026 biete ein spannendes Programm – darunter das “Gesprächs-Speed-Dating” mit Politikerinnen und Politikern.
Hier können Sie in kurzen, persönlichen Gesprächen Ihr Anliegen, Wünsche und Vorschläge direkt einbringen und mehr über die politische Arbeit sowie zukünftige Projekte erfahren.
Highlight des Forums ist der “Markt der Möglichkeiten” mit Vertretungen verschiedener Institutionen, die sich für Senioren-Themen und Belange einsetzen. Informieren Sie sich über aktuelle Angebote, Services und Projekte und kommen Sie mit Fachleuten ins Gespräch. Der Markt bietet Ihnen einen Überblick über vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote im Bezirk.

Zudem stehen Vertretungen aus dem Gesundheitsamt, dem Sozialamt, dem Jobcenter, den Pflegestützpunkten, der Polizei, dem Informations- und Beratungszentrums des Krankenhauses Hedwigshöhe und dem Präsidenten des Behindertenparlaments (angefragt) für Gespräche bereit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über aktuelle Angebote zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsort: Rathaus Treptow, BVV Saal, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

Wer kann wie ehrenamtlicher Vormund werden?

von Jutta Knubbe

Die Seniorenvertretung setzt sich aktiv dafür ein, das Jugendamt bei
der wichtigen Aufgabe zu unterstützen, ehrenamtliche Vormundinnen und Vormunde zu gewinnen. Denn viele Kinder und Jugendliche in unserer Stadt benötigen eine verlässliche Person, die sie rechtlich vertritt und ihnen im Alltag zur Seite steht, wenn die Eltern diese Aufgabe nicht wahrnehmen können.

Ein ehrenamtlicher Vormund übernimmt die gesetzliche Vertretung eines Minderjährigen in allen wichtigen Lebensbereichen – ähnlich wie Eltern. Er oder sie sorgt dafür, dass die Interessen des Kindes gewahrt werden, begleitet Schul- und Ausbildungswege, trifft Entscheidungen bei gesundheitlichen Fragen und ist einfach da, wenn jemand gebraucht wird.
Gerade Seniorinnen und Senioren bringen dafür wertvolle Lebenserfahrung, Ruhe und Zeit mit. Sie können Kindern Orientierung geben und gleichzeitig selbst erleben, wie bereichernd ein solcher Einsatz ist.

Mit ihrem Engagement möchte die Seniorenvertretung ein Zeichen setzen:

Generationen können voneinander lernen und sich gegenseitig stärken.

Das Jugendamt informiert Sie gerne unverbindlich über die Voraussetzungen, Aufgaben und Unterstützungsmöglichkeiten.
Kontakt:
Sanja Kommor – Koordinierungsstelle ehrenamtliche Vormundschaft
Telefon: 030 90297 – 5191
E-Mail: kommod.jug@ba-tk.berlin.de

  • Schaubild Wer kann wie ehrenamtlicher Vormund werden?

Altersdiskriminierung - Wie wir in der Gesellschaft und in den Medien zunehmend abgehängt werden

von Jutta Knubbe

Als Mitglied der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick werde ich immer wieder mit der Realität konfrontiert, dass ältere Menschen in unserer Gesellschaft oft das Gefühl haben, abgehängt zu werden. Ein Thema, das besonders oft zur Sprache kommt, ist die digitale Kluft. Die schnelle Entwicklung der Technologie und die zunehmende Digitalisierung stellen uns ältere Menschen vor große Herausforderungen. Viele können sich mit den neuen Geräten und digitalen Angeboten nicht identifizieren und fühlen sich von ihnen überfordert. “Digital werden wir Alten abgehangen” – so lautet oft der treffende Tenor in den Gesprächen, die ich führe.

Doch nicht nur die Digitalisierung macht uns zu schaffen. Auch die medizinische Versorgung wird für uns zunehmend schwieriger.
Arzttermine sind oft schwer zu bekommen, und viele Gesundheitsdienstleistungen werden immer mehr über Onlineportale abgewickelt – etwas, was für die ältere Generation nicht immer einfach zu handhaben ist. Zudem bleibt die Barrierefreiheit in vielen Bereichen der Mobilität ein ungelöstes Problem: Busse und Bahnen sind oft nicht ausreichend barrierefrei, und auch in der Stadtplanung wird zu wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Menschen genommen.

Ein weiteres Beispiel, das mir immer wieder begegnet, sind die Schwierigkeiten, mit denen ältere Bürgerinnen und Bürger unterwegs sind, die auf einen Rollator angewiesen sind. Häufig stehen sie vor unüberwindbaren Herausforderungen, wenn sie durch die Stadt gehen müssen.
Abgesenkte Bordsteine und Übergänge sind oftmals zugeparkt, was den Alltag erschwert. Selbst einfache Wege, wie der Gang zum Supermarkt oder zum Arzt, werden zu einem echten Kraftakt. Die Zeiten, in denen hilfsbereite Mitmenschen in der Nähe sind, sind leider meist sehr begrenzt. Diese alltäglichen Barrieren führen nicht nur zur Frustration, sondern auch zu einer immer größer werdenden Isolation.

Zur Verbesserung dieser Situation ist die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick im ständigen Kontakt mit den zuständigen Ämtern im Bezirk. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass Barrierefreiheit in der Stadtplanung stärker berücksichtigt wird und dass auf die Bedürfnisse älterer Menschen mehr Rücksicht genommen wird. Es ist wichtig, dass wir nicht nur auf die Probleme hinweisen, sondern auch konkrete Lösungen fordern. Nur so kann sich die Situation langfristig verbessern.

Haben Sie Vorschläge, Hinweise oder Gefahrenstellen in Ihrem Kiez?
Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Seniorenvertretung!
Ihre Beobachtungen und Ideen sind von unschätzbarem Wert, um gemeinsam eine lebenswerte, barrierefreie Stadt zu gestalten.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ältere Menschen nicht nur gehört, sondern auch in ihrer Lebensqualität verbessert werden.

Pflegestützpunkte in Treptow-Köpenick - Informieren – Beraten – Unterstützen

Menschen, ob alt oder jung, möchten bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Hilfsbedürftigkeit am liebsten in den eigenen vier Wänden versorgt werden und möglichst lange dort wohnen bleiben. Die vertraute Umgebung nicht verlassen zu müssen, das ist ein oft gehörter Wunsch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte und zugleich Ihr Auftrag:

Über Unterstützungsmöglichkeiten informieren und bei Bedarf Hilfe in der Häuslichkeit zu organisieren! Sie beraten umfassend, unabhängig und kostenfrei.

Die Pflegestützpunkte bieten wohnortnahe Beratung zu vielen Situationen, in die jeder kommen kann: eine schwere Krankheit, ein Schlaganfall oder eine Demenzerkrankung können das Leben von heut‘ auf morgen verändern. Plötzlich stellen sich viele Fragen:

  • Kann ich weiterhin in meiner Wohnung wohnen?
  • Wann bekomme ich eine Pflegestufe?
  • Welche Hilfsmittel können verordnet werden?
  • Schaffen es meine Angehörigen?
  • Welche gesetzlichen Ansprüche habe ich?

Die Pflegestützpunkte koordinieren sämtliche für die Versorgung und Betreuung im Einzelfall in Frage kommenden Angebote und unterstützen die Betroffenen bei deren Inanspruchnahme. Ein Ratsuchender wird auf Wunsch so lange unterstützt, bis die Problemlage gemildert ist und alle Fragen geklärt sind. Träger der Pflegestützpunkte sind die Pflege- und Krankenkassen und das Land Berlin.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich natürlich auch schon im Vorfeld über die Möglichkeiten der Unterstützung informieren und beraten lassen. Sie können sich direkt an die Pflegestützpunkte im Bezirk wenden:

Pflegestützpunkte:

Pflegestützpunkt Adlershof
Albert-Einstein-Str. 2, 12489 Berlin
Tel.: 0800 – 265 080 27 45 (kostenfrei)
Fax: 0800 – 265 080 27 455
E-Mail : adlershof@pspberlin.de

Pflegestützpunkt Treptow
Spreestr. 6, 12439 Berlin
Tel.: 030 – 47474702
E-Mail: treptow@pspberlin.de

Pflegestützpunkt Friedrichshagen
(bis 02.01.2024 nur telefonisch zu erreichen)
Tel.: 030 – 3385364-920
E-Mail: friedrichshagen@pspberlin.de

Gemeinsame Öffnungszeiten:

Dienstag 09.00 – 15.00 Uhr und Donnerstag 12.00 – 18.00 Uhr sowie nach Terminvereinbarung.

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