Drucksache - VIII/0238  

 
 
Betreff: Firmentickets attraktiver gestalten - für Beschäftigte und Unternehmen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:AfDAfD
Verfasser:1. Andrea Lorenz
2. Jörn Schleinitz
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Ortsbezüge:2.1. Gesamtbezirk
Beratungsfolge:
BVV Treptow-Köpenick Entscheidung
20.07.2017 
9. (öffentliche) Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung in der BVV abgelehnt   
Anlagen:
Antrag, 10.07.2017, AfD

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Konditionen für Firmentickets deutlich verbessert werden. Die Firmentarife sollten mindestens 20% unter den Abo-Tarifen für die jeweilige VBB-Umweltkarte liegen. Ebenso soll die bisher gültige Mindestabnahmemenge von 50 Stück entfallen.

 

 

 

Begründung:

Im Zeichen der wachsenden Stadt wird von den Arbeitnehmern immer mehr Mobilität und Flexibilität gefordert. Um den ÖPNV für Arbeitnehmer attraktiver zu gestalten und um die Pendler als Stammkunden für den ÖPNV zu gewinnen ist ein deutlicher Preisunterschied von mindestens 20 % zum normalen Abo-Ticket notwendig, zumal bei Firmentickets diverse Einschränkungen gelten, beispielsweise sind diese nicht übertragbar und bieten keine kostenlose Fahrradmitnahme.

Gerade Treptow-Köpenick als flächenmäßig größter Bezirk ist auf eine attraktive Struktur innerhalb des ÖPNV angewiesen. Dies betrifft nicht nur Touristen und Gäste, sondern insbesondere Arbeitnehmer die tagtäglich auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen sind.

Außerdem soll die Mindestabnahmemenge auf ein Ticket gesenkt werden, damit auch Mitarbeiter kleiner Unternehmen, Start-up-Unternehmen oder inhabergeführte Einzelunternehmen an dem Angebot teilhaben können und nicht wie durch die bisherige Regelung ausgeschlossen werden.

Eine Ausweitung des Firmentickets auch auf Kleinstunternehmen und Einzelunternehmer kann einen signifikanten Beitrag zur Entlastung der Straßen leisten, da die Attraktivität des ÖPNV insbesondere auch für die Personen steigt, die derzeit noch den eigenen PKW als Fortbewegungsmittel präferieren.

 
 

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