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Schriftwechsel zum Thema Galerieleitung Alte Schule

Galerie Alte Schule
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Neue Kunst für den Rosengarten des Treptower Parks "DIE HIMMLISCHE ROSE - (Hoffnung, Wandel und Paradies)" von Felix Stumpf

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Ab sofort ist im Rosengarten des Treptower Parks (nahe Fontäne, Puschkinallee) das diesjährige temporäre Kunstprojekt zu sehen und räumlich zu erleben (siehe Abbildung). Seit 2014 knüpft das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur, mit temporären Kunstprojekten an die Ausstellungsfolge “Plastik und Blumen” (1957-1988) im Treptower Park an. Die Auswahl des jeweiligen Kunstwerkes findet im Rahmen eines Wettbewerbs statt. Die Installation “Himmlische Rose” (Hoffnung, Wandel und Paradies)” von Felix Stumpf ist damit bereits das siebente Kunstwerk, das einen Sommer lang bis zum Oktober 2020 den Rosengarten des Treptower Parks schmückt.

Der Künstler entwickelte sein Vorhaben während des Corona-Pandemie-Lockdowns und versteht sein Kunstwerk als eine Reaktion darauf. Somit ist sein Kunstwerk das erste im Berliner öffentlichen Raum zum Thema Covid-19-Pandemie. Die “Himmlische Rose (Hoffnung, Wandel und Paradies)” von Felix Stumpf ist eine Farb-Raum-Skulptur. Sie ist von allen vier Seiten betrachtbar und entwickelt ihre wesentliche optische Wirkung vor allem auch beim Umschreiten. Im öffentlichen Raum tritt sie durch ihre starke Farbwirkung hervor. Von dem grünen Landschaftsumfeld des Parks hebt sich die Rauminstallation farbkräftig ab. Als ein unerwartetes Element zieht sie den Betrachter förmlich an. Darin gleicht sie einer Rose, die den Blick des Betrachters fixiert und den Passanten zum Herantreten motiviert. Mit ihrer offenen Raumstruktur erinnert die Skulptur von Felix Stumpf auch an historische Bühnenbildprospekte, wie sie in einzelnen historischen Theaterbauten, bspw. in Drottningholm bei Stockholm oder in Andrea Palladios Teatro Olimpico in Vicenza, noch existent sind. Wie die Schauspieler in einer solchen Theaterkulisse können die Passanten in das Bild der himmlischen Rose oder gar in die psychedelischen Farbverläufe eintreten.

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Bericht über Veranstaltungen und Projekte der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche 2018-2020

Bericht über Veranstaltungen und Projekte der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche 2018-2020

PDF-Dokument (450.0 kB) - Stand: 20.01.2020

Gender-Wettbewerb 2019

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Joseph-Schmidt-Musikschule trauert um ehemaligen Musikschuldirektor Rudolf Meyer

Am 28. Mai 2019 verstarb Oberstudienrat Rudolf Meyer, Gesangspädagoge und langjähriger früherer Direktor der Musikschule Köpenick, im Alter von 95 Jahren.
Meyer, geboren 1924, studierte von 1948 bis 1954 Gesang. Bald darauf leitete er die neu errichtete Volksmusikschule Halle/Saalkreis und entwickelte sie zur Volkskunstschule weiter.
1969 folgte er dem Ruf nach Berlin: „Die Tätigkeit in Halle hat mir viel Freude gemacht, aber der Sprung nach Berlin war doch eine Herausforderung. Wenn man bedenkt, dass ich hier vom 1969 bis 1991 hauptamtlich als Direktor tätig war und dann noch einmal für eine Übergangszeit von 1991 bis 1992 vom Kollegium in diese Funktion gewählt wurde, kann ich hier auch mit Dankbarkeit auf eine lange Epoche zurückblicken“.1)
An der Musikschule Köpenick förderte Meyer, um Talente zu gewinnen, die Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen. Jahresplanungen, individuelle Lehrpläne sowie Unterrichtsvorbereitungen für jede Musikschülerin und jeden Musikschüler waren ein Novum, die die Qualität der Köpenicker Musikschularbeit nachhaltig beförderten. Großen Wert legte Rudolf Meyer auf die Öffentlichkeitsarbeit: in den im Köpenicker Schloss und im Köpenicker Rathaus präsentierten Konzertreihen wurde die Leistungsfähigkeit der Musikschule Köpenick gezeigt.
Parallel zur Leitungstätigkeit war Meyer stets auch als Gesangspädagoge tätig und bereitete viele Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf ein Musikhochschulstudium vor.
Nach seiner Direktorentätigkeit erteilte Meyer, nun im Rentenalter, aus Leidenschaft weiter Gesangsunterricht als freier Mitarbeiter an der Musikschule Köpenick. Im Jahre 2005 gab der mittlerweile Einundachtzigjährige diese Tätigkeit an der inzwischen mit der Musikschule des Nachbarbezirkes Treptow fusionierten Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick auf.
Die Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick bewahrt Rudolf Meyer ein ehrendes Gedenken.

Annette Indetzki

1) Zitat: Schriftenreihe des Heimatsvereins Köpenick e.V., 60 Jahre Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick, Seite 118, ISBN 978-3-89626-970-6

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2016