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Joseph-Schmidt-Musikschule trauert um ehemaligen Musikschuldirektor Rudolf Meyer

Am 28. Mai 2019 verstarb Studienrat Rudolf Meyer, Gesangspädagoge und langjähriger früherer Direktor der Musikschule Köpenick, im Alter von 95 Jahren. Meyer, geboren 1924, studierte von 1948 bis 1954 Gesang. Bald darauf leitete er die neu errichtete Volksmusikschule Haale/Saalkreis und entwickelte sie zur Volkskunstschule weiter.
1969 folgte er dem Ruf nach Berlin: “Die Tätigkeit in Halle hat mir viel Freude gemacht, aber der Sprung nach Berlin war doch eine Herausforderung. Wenn man bedenkt, dass ich hier von 1969 bis 1991 hauptamtlich als Direktor tätig war und dann noch einmal für eine Übergangszeit von 1991 bis 1992 vom Kollegium in diese Funktion gewählt wurde, kann ich hier auch mit Dankbarkeit auf eine lange Epoche zurückblicken”.*
An der Musikschule Köpenick förderte Meyer, um Talente zu gewinnen, die Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen. Jahresplanungen, individuelle Lehrpläne sowie Unterrichtsvorbereitungen für jede Musikschülerin und jeden Musikschüler waren ein Novum, die die Qualität der Köpenicker Musikschularbeit nachhaltig beförderten. Großen Wert legte Rudolf Meyer auf die Öffentlichkeitsarbeit: in dem im Köpenicker Schloss und im Köpenicker Rathaus präsentierten Konzertreihen wurde die Leistungsfähigkeit der Musikschule Köpenick gezeigt.
Parallel zur Leistungstätigkeit war Meyer stets auch als Gesangspädagoge tätig und bereitete viele Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf ein Musikhochschulstudium vor.
Nach seiner Direktorentätigkeit erteilte Meyer, nun im Rentenalter, aus Leidenschaft weiter Gesangsunterricht als freier Mitarbeiter an der Musikschule Köpenick. Im Jahre 2005 gab der mittlerweile Einundachzigjährige diese Tätigkeit an der inzwischen mit der Musikschule des Nachbarbezirkes Treptow fusionierten Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick auf.
Die Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick bewahrt Rudolf Meyer ein ehrendes Gedenken.

Annette Indetzki
Amtsleiterin Weiterbildung und Kultur

*Zitat: Schriftenreihe des Heimatvereins Köpenick e.V., 60 Jahre Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick, Seite 118, ISBN 078-3-89626-970-6

Juni 2019

Aktuelle Informationen aus Adlershof

Das Bezirksamt hält an seiner Planung, zwei neue Gebäude für die Musikschule zu errichten und den derzeitigen Standort der Musikschule in Adlershof zum Verwaltungsgebäude umzubauen, fest.
Um mit dem Umbau in Adlershof beginnen zu können, muss die Musikschule zwischenzeitlich an einem anderen Standort untergebracht werden.
Ziel aller an diesem Prozess Beteiligten ist, das gesamte Adlershofer Angebot der Musikschule an einem Interimsstandort unterzubringen. Das ist angesichts des Bedarfs an großen Räumen, speziell für die Tanzabteilung, keine leichte Aufgabe.
Zurzeit werden mehrere Optionen geprüft, jedoch konnte noch kein geeigneter Ort gefunden werden. Das Bezirksamt ist auf der Suche nach alternativen Räumlichkeiten.

Bevor kein geeigneter Interimsstandort gefunden ist, bleibt die Musikschule am Standort Adlershof.
Eine Reduzierung oder Einschränkung des Unterrichtsangebots ist nicht geplant und insbesondere sollen die Angebote aus dem Bereich der Ensemblearbeit wie Orchester, Bands und Tanz unbedingt erhalten bleiben. Im September 2019 werden wir zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einladen.

Elvire Dörr
Musikschulleiterin

April 2019

An alle Eltern und Freunde der Joseph-Schmidt- Musikschule ‎Treptow-Köpenick,

Ich möchte Sie über die Planungen des Bezirksamtes bezüglich des Standorts der Musikschule ‎in Adlershof informieren und Ihnen unsere Gedanken dazu mitteilen.
Das Bezirksamt hat sich auf seiner Klausurtagung am 11./12.02.19 darauf verständigt, das Gebäude in der Hans-Schmidt-Straße 6/8 als Musikschulstandort aufzugeben und dafür in den nächsten Jahren zwei musikschulgerecht ausgebaute Neubauten für die Musikschule zu errichten:

- Neubau einer Musikschule in der Mörikestraße (hinter der VHS) 2021-2023
- Neubau einer Musikschule hinter dem Rathaus Johannisthal 2023 ff.

Das Gebäude Hans-Schmidt-Straße 6/8 soll grundlegend saniert und als Verwaltungsgebäude ertüchtig werden (2020-2022).
Die Planungen sind in der Investitionsplanung 2019-2023 des Bezirksamtes niedergelegt.

Die Nachricht über die geplanten Musikschulneubauten ist auf der einen Seite sehr erfreulich,‎ auf der anderen Seite bleibt die Frage: was passiert mit der Musikschule in Adlershof und deren Angeboten, bis die Neubauten fertig sind?

Dazu gibt es zwei Ideen:
- Verlagerung des gesamten Angebots an einen anderen zentralen Ort oder
- Verbleib der Musikschule im Haus Nr. 6 (Bautätigkeit im Haus 8 voraussichtlich ab 2020)

Das Ziel des Amtes ist es also, alle Angebote der Musikschule an diesem Standort oder einem anderen zentralen Standort zu erhalten und ‎fortzuführen, bis die Neubauten fertig gestellt sind.
Das Facility Management wurde vom Amt für Weiterbildung und Kultur gebeten, entsprechende Möglichkeiten prüfen.

Bitte geben Sie diese Informationen weiter an die Vorstandsmitglieder.
Ich denke, dass wir alle gemeinsam einen guten Weg finden werden, die Arbeit der Musikschule in den nächsten Jahren und in Zukunft an einem anderen, guten Ort fortführen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Elvire Dörr
Musikschulleiterin

MUSIKERZIEHUNG

Neubau für die Joseph-Schmidt-Musikschule
Musikalische Bildung auf dem Vormarsch: Ein weiteres Gebäude soll am ehemaligen Rathaus Johannisthal entstehen.
Mehr als 40.000 Mädchen und Jungen lernen an den zwölf bezirklichen Musikschulen ein Instrument, singen in Chören, spielen im Orchester. Plätze sind nicht selten rar. Umso schöner ist die Nachricht aus dem Bezirksamt, dass an der Mörickestraße, nördlich der Volkshochschule, ein musikschulgerechter Neubau für die Joseph-Schmidt-Musikschule gebaut werden soll.
Im Gegenzug wird das Gebäude an der Hans-Schmidt-Straße 6 als Verwaltungsstandort des Bezirksamtes genutzt werden. Bekanntlich platzt die Verwaltung im Rathaus Köpenick aus allen Nähten, Dienstorte verteilen sich auf andere Standorte.
Laut einem Gutachten ist der Altbau wirtschaftlich nicht mehr musikschulgerecht umzubauen. Wann der Bau fertig sein wird, ist noch ungewiss. Ein weiteres Gebäude soll zu einem späteren Zeitpunkt am ehemaligen Rathaus Johannisthal entstehen.

Berliner Morgenpost
24.02.2019, 18:37
Gabriela Walde