Allgemeine Hinweise zu den Kiezkassen

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Von der Idee zur Umsetzung - Vergabe der Kiezkassenmittel in Treptow-Köpenick

Gemäß BVV-Beschluss Nr. 0115/10/12 werden den Kiezkassen seit 2013 jährlich 50.000 € aus dem Bezirkshaushalt für die 20 Bezirksregionen zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Mittel erfolgt nach der Einwohnerzahl der Ortsteile.

Über die Verwendung können die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden.

Die Kiezkassen bieten finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung kleiner Projekte. Gefördert werden Vorhaben, die den Zusammenhalt im Kiez fördern, Nachbarschaften stärken oder das Wohnumfeld verschönern, z.B.

  • Selbsthilfe- und Nachbarschaftsprojekte
  • Verschönerung von Spielplätzen, Gehwegen, Gebäudefassaden o.ä.
  • Pflanzaktionen
  • Hoffeste, Nachbarschaftsfeste, Straßenfeste
  • Vortragsveranstaltungen
  • Material für Bürgerinformationen.

Der Kiezkassen und die daraus geförderten Projekte sind Teil demokratischen Engagements und dürfen niemanden bezüglich seiner oder ihrer ethnischen Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität diskriminieren.

Beachten Sie bitte, dass es sich bei den Kiezkassen um Haushaltsmittel handelt. Daher können nur Kosten übernommen werden, die üblicherweise auch aus dem Bezirkshaushalt bestritten werden dürften. Dazu gehören Sachmittel (Büro- oder Bastelmaterial, Fahrkosten, Gebühren), Beschaffung geringwertiger Güter (Geräte, Möbel), Aufwandsentschädigungen oder Honorare.

Sie können grundsätzlich einen formlosen Vorschlag unterbreiten oder Sie nutzen das Formular Antrag Kiezkasse. Es hilft Ihnen, keine Angaben zu vergessen.

Ihren Vorschlag sollten Sie möglichst einige Tage vor der ersten Kiezkassenversammlung beim zuständigen Kiezpaten einreichen, damit er bereits vor der Versammlung auf Umsetzbarkeit geprüft werden kann. Bitte denken Sie daran, dass bei einigen Maßnahmen die Zustimmungen der Eigentümer erforderlich sind.

Über die Verwendung der Mittel entscheidet die Kiezkassenversammlung (Bürgerversammlung) nach dem jeweils vor Ort entschiedenen Verfahren. Es ist daher zu empfehlen, Ihren Vorschlag auf der Bürgerversammlung persönlich vorzustellen und möglichst viele abstimmungsberechtigte Unterstützerinnen und Unterstützer mitzubringen.

Nach der Entscheidung der Bürgerversammlung erhält das für den Vorschlag inhaltlich zuständige Fachamt die Mittel zugewiesen und stimmt mit dem Antragsteller und der Antragstellerin das weitere Vorgehen ab.

Die bewilligten Mittel müssen im Jahr der Bewilligung bis zum 15. Dezember abgerechnet sein.
Beispielhafte Verwendungsmöglichkeiten können Sie den Kiezkassenabrechnungen der Vorjahre entnehmen.

Antrag Kiezkasse

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