Nach dem großen Erfolg mit Goldberg-Variationen⁷ im Dezember 2024 kehrt das Septett des Orchesters der Komischen Oper Berlin mit einem neuen Programm für zwei Abende zurück in den Lichthof der Schwartzschen Villa! Die Musiker:innen rund um Solo-Flötistin Magdalena Bogner und Konzertmeister Gabriel Adorján widmen sich mit „(Juste mon) Imagination“ den französischen Komponisten Claude Debussy, Maurice Ravel und André Jolivet.
Ende des 19. Jahrhunderts fand der Impressionismus Einzug in die Musik, indem Komponistinnen und Komponisten begannen ihre sinnlichen Eindrücke in Töne zu setzen. Doch anders als in der Malerei setzen sich die gefundenen Töne vor dem inneren Auge der Zuhörenden wieder zu neuen Bildern zusammen – schließlich ist kaum etwas flüchtiger oder vergänglicher als Musik.
Im Lichthof der Schwartzschen Villa als immersivem Klangraum folgen wir den Bildern, den Eindrücken und Gefühlen, die Werke wie Debussys legendäres „Prélude à l’après-midi d’un faune“ in uns hervorrufen. Wir tauchen ein in die tonmalerischen Welten, die Ravel in seinem Septett und Jolivet in seinem hochvirtuosen „Chant de Linos“ eröffnen. Mit Arvo Pärt und Donnacha Dennehy vervollständigen zwei zeitgenössische Komponist:innen das Programm, die mit ihren Klangfarben zwischen Minimal und Avantgarde ebenfalls musikalische Räume zum eigenen Entdecken eröffnen.