Medizinische Sektions- und Präparationsassistentin / Medizinischer Sektions- und Präparationsassistent

Medizinischer Sektions- und Präparationsassistent
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Berufsbild

Das Berufsbild des Aufgabenfeldes der/des Medizinischer Sektions- und Präparationsassistentin/en ist ausgerichtet auf die Mitwirkung in den Bereichen Gerichtsmedizin, Pathologie und Anatomie.

Rechtsgrundlage

Gesetz über Medizinalfachberufe vom 15. Juni 1983 (Gesetz- und Verordnungsblatt – GVBl. – S. 919) in der zuletzt geänderten Fassung.

Ausbildungs- und Prüfungsordnung für medizinische Sektions- und Präparationsassistenten (SektAss-AprO) vom 3. August 1984 (GVBl. S. 1209) in der zuletzt geänderten Fassung.

Ausbildung und Prüfung

Die Ausbildung zur Medizinischen Sektions- und Präparationsassitentin/ zum Medizinischen Sektions- und Präparationsassitenten erfolgt an einer staatlich anerkannten Schule (nicht im Landesamt für Gesundheit und Soziales; siehe: Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsstätten). Sie dauert ein Jahr und schließt mit einer Prüfung ab.

Berufsbezeichnung

Das Gesetz stellt das Führen der Berufsbezeichnung unter einen besonderen Schutz. Nur wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, ist berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu führen. Die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag von der zuständigen Behörde erteilt.