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Diese qualifizierten Beratungsstellen in Berlin bieten kostenlose und vertrauliche Hilfe in Diskriminierungsfällen. Weitere Informationen
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Viele Menschen mit (familiärer) Migrations- oder Fluchtgeschichte, Schwarze Menschen und People of Color, Jüdinnen und Juden machen immer wieder die Erfahrung, dass sie benachteiligt oder diskriminiert werden – sei es bei der Wohnungssuche, auf dem Arbeitsmarkt, beim Zugang zu Diskotheken oder in anderen alltäglichen Situationen. Rassismus oder Antisemitismus kann in vielfältigen Formen, wie bspw. Ungleichbehandlungen, verbalen Äußerungen oder sogar Gewalttaten auftreten. So werden Menschen wegen ihrer äußeren Erscheinung oder ihrer (zugeschriebenen) Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nationalität oder Religion herabgesetzt. Dabei kommt es nicht auf tatsächliche Unterschiede an, sondern auf sozial stigmatisierende, rassistische oder antisemitische Fremdzuschreibungen. Rassismus und Antisemitismus haben eine lange, komplexe und je spezifische Geschichte und sind strukturell verankert. Es führt dazu, dass eine gleichberechtigte Teilhabe in vielen Bereichen der Gesellschaft, wie etwa in Arbeit, Bildung oder Kultur erschwert wird.